Es war noch in Deutschland, ich wollte mit einer Freundin von Köln in die Schweiz fahren für ein langes Wochenende. Mein
Vater hatte mir nicht lange vorher ein nagelneues Auto geschenkt. Das Auto war nicht sehr lange in meinem Besitz, aber an diesem Tag
stand es also vollgetankt, vollgepackt und fast noch nagelneu vor der Türe. Niemand sonst brauchte das Auto, meine Eltern nicht
und auch gab es keine Interessenten. Doch mein Vater verbot mir plötzlich mit diesem Auto in die Schweiz zu fahren. Er flippte
absolut aus und wollte mich auf keinen Fall fahren lassen. Ich dachte: "Moment, wir haben gepackt, getankt, meine Freundin und ich
wollen los, das Auto gehört mir, niemand sonst braucht es..." Ich fragte Gott, was er wollen würde und war mir sicher,
dass ich seine völlige Unterstützung bekommen würde, da mein Vater einfach "uneinsichtig" zu sein schien. Gott
brachte mir aber einfach nur das 4. Gebot in den Sinn. Also habe ich meine Freundin mit der Tatsache konfrontiert, dass wir - wegen des
4. Gebotes - leider nicht mit meinem Auto fahren können. Meine Freundin hat dann das Auto ihrer Mutter organisiert und wir sind
damit gefahren, was für meinen Vater o.k. war. Das ganze Theater war schon etwas peinlich und ich bat Jesus darum, ob er mir nicht
wenigstens erklären könnte, was das Ganze hier soll.
In der Woche danach musste ich das Auto in die Werkstatt bringen - Sommerreifen sollten drauf. Als ich das Auto aus der Werkstatt
wieder abgeholt habe, sagte der Mechaniker zu mir, dass irgendwas mit dem Reifen absolut nicht in Ordnung war. Ich könne sehr froh
sein, dass ich in den letzten Tagen mit diesem Auto keine weite Strecke Autobahn gefahren sei. So sei mir möglicher Weise ein
schwerer Unfall erspart geblieben.
In diesem Moment fiel mir ein, dass Gott den Sinn des vierten Gebotes längst erklärt und Mose es gleich dazu geschrieben hat:
"...damit du lange lebst..." - Steht da! Man darf Gott also wörtlich nehmen. :-)
K.
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Gottes Wirken in dieser Welt - Erlebnisse
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Das 4. Gebot
