|
Predigt, Fürbitten und Lieder zum 2. Sonntag im Jahreskreis
|
1. Predigtvorschlag
von Pfarrer Klaus Klein-Schmeink - 20.01.08
Im Evangelium hören wir Johannes den Täufer, der Jesus aller Welt
vorstellt und dabei ausruft:
„Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“
Das Lamm ist in der Bibel - genauso wie in einigen Kulturen - das Symbol
der Unschuld, denn es fügt keinem ein Leid zu; Leid kann ihm nur angetan
werden. In Fortführung dieser Symbolik wird Christus im ersten Petrusbrief
„das Lamm ohne Fehl und Makel“ genannt: Es „wurde geschmäht,
schmähte aber nicht; (es) litt, drohte aber nicht.“ Jesus ist mit
anderen Worten der Unschuldige schlechthin; der Unschuldige, der leidet.
Es ist gesagt worden, dass der Schmerz der Unschuldigen „der Fels des
Atheismus“ sei. Nach Auschwitz stellte sich dieses Problem in noch schärferer
Weise: Die Bücher und Dramen, die zu diesem Thema geschrieben wurden,
sind unzählbar.
Eine Theologie nach Auschwitz musste sogar herhalten.
Man scheint in einem Prozess zu sein und die Stimme des Richters zu vernehmen,
der dem Angeklagten befiehlt aufzustehen. Der Angeklagte ist in diesem Fall
Gott beziehungsweise der Glaube.
Was kann der Glaube auf all dies antworten?
Es ist vor allem notwendig, dass wir alle, Gläubige und Nichtgläubige,
eine Haltung der Demut annehmen. Denn wenn der Glaube nicht imstande ist,
Schmerz und Leid zu „erklären“, so ist es noch weniger die
Vernunft. Die meisten Ideologien haben nicht mehr geschafft, als den anzuklagen,
an den sie nicht glauben: Gott.
Das Leid der Unschuldigen ist zu rein und zu geheimnisvoll, als dass es in
unsere armseligen Erklärungsversuche aufgenommen werden dürfte.
Jesus selbst, der sicher mehr erklären konnte als unsereins, wusste angesichts
des großen Schmerzes der Witwe von Naim und der Schwestern des Lazarus
nichts Besseres zu tun als zu weinen.
Schwestern und Brüder,
die christliche Antwort auf das Problem des Leidens der Unschuldigen liegt
in einem Namen: Jesus Christus!
Jesus ist nicht gekommen, um uns gelehrte Erklärungen zum Schmerz zu
geben, sondern er ist gekommen, um ihn still auf sich zu nehmen. Und indem
er ihn auf sich genommen hat, hat er ihn von innen her verwandelt: Aus einem
Zeichen der Verfluchung hat er aus ihm ein Instrument der Erlösung gemacht.
Ja, mehr noch: Er hat den Schmerz zum Wertvollsten gemacht, zum Größten
dieser Welt!
Und damit hat er die Maßstäbe dieser Welt verrückt. Nicht
die Starken und Mächtigen, sind stark und mächtig.
Es wäre beruhigend und normal, einen starken Gott zu haben. Einen Löwen,
der sich für uns einsetzt und alle zum Schweigen bringt, die uns Böses
wollen. Einen Gott, der unsere Schwachheit durch seine Stärke ausgleicht,
zu dem wir aufschauen können. Ein Supermann wie im Comicheft, wie bei
der Scientology-Sekte.
Nur: Wir haben nicht einen solchen Gott. Von unserem Gott heißt es im
heutigen Evangelium: Seht, das Lamm. Das schwache, absolut friedliche Lamm
ist das Wappentier Gottes. Der Löwe, der brüllend umher geht, ist
in der Bibel nämlich das Bild des Bösen.
Unser Gott ist deshalb aber kein Schwächling. Es ist schließlich
die höchste Macht Gottes, dass er lieben kann. Und keine Liebe weigert
sich, für den Geliebten zu leiden. Das Lamm zeigt an, dass Gott, der
Schöpfer, damit einverstanden ist, das erste Opfer seiner Schöpfung
zu werden.
Jesus aber hat nicht nur dem unschuldigen Leid Sinn verliehen; er hat ihm
auch neue Macht verliehen, eine geheimnisvolle Fruchtbarkeit. Schauen wir
doch, was aus dem Leiden Christi erwachsen ist: die Auferstehung und die Hoffnung
für das ganze Menschengeschlecht!
Richten wir unseren Blick aber auch auf das, was um uns herum geschieht.
Wie viele Energien und heldenhafte Haltungen werden z. B. dank der Annahme
eines behinderten Kindes, das für Jahre ans Bett gefesselt ist, bei Eheleuten
freigesetzt! Wieviel unerwartete Solidarität zeigt sich in ihrem Umfeld!
Wieviel Fähigkeit zu lieben, die andernfalls unerkannt geblieben wäre!
Das Wichtigste aber, wenn man vom Leid unschuldiger Menschen spricht, ist
nicht, es zu erklären.
Das Wichtigste ist,
es nicht durch unsere Taten und Unterlassungen zu vergrößern.
Und damit, dieses Leid nicht anwachsen zu lassen, ist es noch lange nicht
getan. Man muss auch versuchen, das vorhandene Leid zu lindern! Angesichts
eines kleinen Mädchen, das vor Kälte zitterte und vor Hunger weinte,
rief ein Mann eines Tages in seinem Herzen zu Gott: „O Gott, wo bist
du? Warum tust nichts für dieses unschuldige Kind?“ Und Gott antwortete
ihm: „Gewiss habe ich etwas für es getan: Ich habe dich geschaffen!“
2. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2008)
Liebe Gemeinde!
In jeder heiligen Messe ruft der Priester vor der Kommunion: Seht
das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt! Dieses
Wort ist für uns schon zu einer festen Formel geworden, auf die wir
ganz automatisch antworten: Herr, ich bin nicht würdig...
Heute haben wir diesen Ausruf im Johannesevangelium gehört.
Ursprünglich kommt er aus dem Munde Johannes des Täufers,
um Jesus zu bezeichnen. Konnten seine Jünger damals verstehen, was
er damit sagen sollte?
Die Frage ist schwer zu beantworten. Einige Theologen meinen, der Evangelist
hätte diese Worte Johannes in den Mund gelegt, ähnlich wie der
berühmte Maler Matthias Grünewald etwas gemalt hat, was historisch
so nicht möglich gewesen ist und dennoch eine tiefe Aussage darstellt:
er hat nämlich Johannes den Täufer in die Kreuzesszene hineingestellt;
dort zeigt er mit einem übergroßen Finger auf den Gekreuzigten,
während er sagt: Seht das Lamm Gottes!
Wie auch immer ob der Täufer selbst den Satz gesprochen hat
oder ob ihn erst der spätere Evangelist formuliert hat wir
werden dadurch jedenfalls hingewiesen auf die Reinheit des weißen
Lammes, die im Kontrast zur dunklen Last der Sünde steht. Ein Jude
wird beim Stichwort Lamm an eine Stelle im Prophetenbuch Jesaja
(53,4-12) gedacht haben, in dem es vom sog. Gottesknecht heißt,
dass er stumm wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt wurde, dass er
die Sünde der Menschheit trägt und dass wir durchs seine Wunden
geheilt sind.
Wir können aus dem Bild vom Lamm aber noch mehr lernen. Zu Weihnachten
haben wir die Botschaft gehört: Der Herr der Welt nur ein
Kind. Heute erfahren wir: Der Erlöser der Welt nur ein Lamm.
Ein Bild der Schwäche verglichen mit den kraftvollen, herrschaftlichen
Wappentieren, z.B. Löwe und Adler, mit denen sich die Mächtigen
dieser Erde schmücken.
Eine rabbinische Geschichte erzählt, wie Gott sich freute, als er
alles sah, was er erschaffen hatte. Die Tiere zogen in langer Prozession
an Gott vorüber: die einen mit Stoßzähnen ausgestattet,
andere mit Krallen oder Panzern. Alle hatten ihre Waffen. Aber abseits
stand ganz traurig noch ein anderes Tier. Ängstlich starrte es auf
die Büffel und Nashörner, die Schlangen und Tiger, die Löwen
und Krokodile: ein Lamm. Es kam sich ganz verloren vor, denn es hatte
nichts, womit es sich hätte wehren können. Warum gibst
du ihnen so viele Waffen? fragte das Lamm den Schöpfer und
fügte vorwurfsvoll hinzu: Du weißt doch, was sie Schlimmes
damit anrichten können. Da sagt Gott zum Lamm: Auch dir
habe ich Waffen gegeben, die Waffen des Friedens: Geduld,
Demut und Hingabe.
Das Lamm Gottes heute mit den Waffen des Friedens steht es nicht
auf verlorenem Posten in unserer Ellenbogengesellschaft? Es kann keine
Zähne zeigen; das Lamm hat keine Krallen, die packen und zerreißen,
keine Pranken, die zuschlagen und zerschmettern. Alles das hat es nicht
aber dafür besitzt es eine Fähigkeit, die allen menschlichen
Rüstungen weit überlegen ist: Es nimmt hinweg die Sünde
der Welt. Gut, dass es das Lamm Gottes gibt!
Wir sollen heute wieder neu erahnen, dass es eine ganz andere Möglichkeit
gibt, unsere Konflikte zu lösen, als zugespitzte Worte, Waffen und
kugelsichere Panzer. In seiner Wehrlosigkeit liegt seine Stärke.
Dieses Zeichen spricht heute mehr Menschen an, als wir vielleicht glauben.
Als Papst Johannes Paul II. krank und schwach war, da gewann er eine ungeahnte
neue Sympathie. Auch der jetzige Papst ist ganz auf die Überzeugungskraft
seiner Worte angewiesen; er hat keine Legionen und auch sonst nur wenige
äußerliche Macht- und Druckmittel. Das wurde in den letzten
Tagen wieder offensichtlich, als eine Minderheit von Professoren und Studenten
an der Sapienza-Universität durch ihre Proteste dafür sorgte,
dass der Papst dort nicht, wie vorgesehen war, eine Rede halten konnte.
Ein Skandal, dem der Papst nichts entgegenzusetzen hatte; er gab nach
und sagte den Termin ab. Nun hat er seine Rede per Post an die Universität
geschickt, und sie wurde dort auch öffentlich verlesen und von den
Anwesenden mit Applaus bedacht. Die Worte werden auf die Dauer mehr bewirken,
als politischer Druck es vermocht hätte. Dazu passt, was der Papst
am Schluss seiner Rede gesagt hat:
Die Gefahr der westlichen Welt um nur davon zu sprechen
ist heute, dass der Mensch gerade angesichts der Größe
seines Wissens und Könnens vor der Wahrheitsfrage kapituliert. Und
das bedeutet zugleich, dass die Vernunft sich dann letztlich dem Druck
der Interessen und der Frage der Nützlichkeit beugt,
Der Druck der Interessen hatte den Papst aus der Universität vertrieben
und mit ihm den Mahner der Wahrheitssuche. Aber nicht größerer
Druck wird die Wahrheit des Evangeliums befördern, sondern die Tugenden
des Lammes: Geduld, Demut und Hingabe. Das gilt im großen und im
kleinen.
3. Predigtvorschlag
Es gibt Gerüchte, die sich enorm hartnäckig halten. Ein solches Gerücht lautet: "Die Kirche ist leibfeindlich."
Man macht das gerne an der Sexualmoral und an den Fastengeboten der Kirche fest.
Sicherlich, es gab Menschen in der Kirche, die prüde und vertrocknet wirkten, die durch übertriebene Kasteiungen ihrem Körper unverhältnismäßig viel Leid zufügten.
Aber man darf von den Fehlformen nicht auf die eigentlich gültige Lehre der Kirche schließen.
"Die Kirche ist leibfeindlich." - Dieser Satz kann gar nicht stimmen.
Bester Beweis dafür ist die Krippe hier in der Kirche.
Wir glauben an einen Gott, der Fleisch angenommen hat in Jesus Christus. Dieser Gott ist in seinem Sohn leibhaftig unter uns gewesen.
Keine Religion kennt das. Die Inkarnation - die Menschwerdung Gottes - ist und bleibt etwas zutiefst Christliches, etwas, was andere Religionen nicht kennen und sich nicht vorstellen können.
Gott leibhaftig unter uns Menschen - Zur Zeit der ersten Christen war das ein Skandal. Alles Körperliche, Leibliche war minderwertig gegenüber dem Geistigen. "Seele gut, Leib schlecht" lautete damals die Devise.
Und noch heute gibt es viele Formen der Abwertung des Leibes, gerade in esoterischen, ostasiatisch verbrämten Meditationsformen. Die Seele soll darin vom Leib befreit, erlöst werden.
Die Kirche hat dagegen immer die "Auferstehung des Fleisches" gehalten.
Der Mensch wird als Ganzer erlöst, mit Leib und Seele. Der Mensch ist schließlich Leib und Seele.
So gesehen ist die Kirche nicht leibfeindlich, sondern leibfreundlich.
Der Leib hat für uns Christen eine hohe Bedeutung, er ist etwas enorm Kostbares. Das haben wir in der Lesung aus dem ersten Korintherbrief gehört, in dem es heißt:
Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?
Der Leib des Menschen - ein Tempel des Hl. Geistes, ein Tempel Gottes.
Er ist uns geschenkt worden, wir haben ihn nicht selber gemacht. Der menschliche Leib ist eine Schöpfung Gottes. Und was für eine.
Die verschiedenen inneren Organe in ihrer ganzen Komplexität ermöglichen erst unser Leben.
Die Sinnesorgane erlauben uns, miteinander in Kontakt zu treten.
Der Leib ermöglicht es, daß wir uns in dieser Welt bewegen, sie gestalten und formen können.
Wir haben nicht nur einen Leib, wir sind Leib.
Wenn wir diesen Leib von Gott geschenkt bekommen haben, müssen wir auch in irgendeiner Weise damit umgehen. Und zwar so, daß wir dem Geschenk und dem Schenkenden gerecht werden.
In der Lesung faßt Paulus das prägnant zusammen, indem er die Korinther damals und uns heute aufruft:
Verherrlicht Gott in eurem Leib!
Wie aber kann das konkret geschehen?
Nun, wenn der Leib wirklich Tempel Gottes also etwas Heiliges ist, dann sollten wir ihn auch heilighalten, ihn ehren, ihn pflegen.
Gott in unserem Leib verherrlichen hieße dann,
ihm die nötige Hygiene zukommen zu lassen, ihn gesund zu halten, ihm den nötigen Schlaf zu gewähren.
Alles Maßlose sollten wir von ihm fernhalten.
Verherrlicht Gott in eurem Leib!
Dazu paßt nicht, sich unkontrolliert mit allen möglichen Speisen oder Rauschmitteln vollzustopfen.
Dazu paßt nicht, sich jedes Wochenende volllaufen zu lassen und die Nacht zum Tage zu machen. Das sind keine Heldentaten, mit denen man angeben müßte.
Dazu paßt nicht, seinen Body ohne Rücksicht auf Verluste zu stählen, mit übertriebenem Training oder Einnahme von unerlaubten Mittelchen.
Verherrlicht Gott in eurem Leib!
Dazu paßt nicht, die körperliche Unversehrtheit der anderen zu gefährden, indem man sie z. B. im Verkehr oder am Arbeitsplatz unnötigen Gefahren aussetzt.
Dazu paßt nicht, andere zu einem übertriebenen Konsum von Speisen, Getränken und Drogen zu animieren.
Wer das Maß im Umgang mit seinem Leib oder dem Leib der anderen aus den Augen verliert, versündigt sich gegen Gott, versündigt sich gegen den Tempel Gottes.
Verherrlicht Gott in eurem Leib!
Der Leib hat im Christentum, in der Sicht der Kirche eine hohe Würde. Wir sind Leib. Und alles, was den Leib und seine Regungen vom ganzen Menschsein trennt, kann nicht richtig sein. Das gilt gerade im Bereich der Sexualität.
Aus diesem Grunde wehrt sich die Kirche vehement gegen Einflüsse, die den Körper zu einem sexuelles Objekt degradieren.
Die körperliche Sexualität hat ihren Rahmen in der festen Liebesbindung zweier Mensch zueinander, die sich in der Ehe verwirklicht. Alles andere ist in Wahrheit unmenschlich, wird dem Menschen nicht gerecht.
Deshalb verurteilt die Kirche Pornographie, Prostitution und alles, was die Trennung von Sexualität und Liebe fördert.
Dazu zählen auch künstliche Befruchtungs- und Verhütungsformen.
Dazu zählt auch das Erzählen oder Gutheißen schlüpfriger Bemerkungen.
Verherrlicht Gott in eurem Leib!
Dieser Aufruf gilt auch jetzt im Gottesdienst.
Das Sitzen, das Knien, das Stehen sind körperliche Ausdrucksformen für unsere innere Haltung. Der Körper hilft uns beten.
Deshalb ist es gut, uns immer wieder zu prüfen, ob und wie wir mit unserem Leib beten.
Es geht nicht darum, sich stock und steif zu verhalten, aber die Kniebeuge sollte auch als solche erkannt werden; und das Kreuzzeichen sollten wir nicht so schlagen, als ob wir eine Fliege von unserem Gesicht vertreiben wollten.
Verherrlicht Gott in eurem Leib!
Wenn wir diesem Aufruf in unserem persönlichen Leben nachkommen, wird es demnächst vielleicht in der Gerüchteküche brodeln: "Schon gehört, die Kirche ist leibfreundlich."
4. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder, die eigentliche Größe
von Johannes dem Täufer liegt darin, abgeben zu können.
Johannes der Täufer hat eine große Aufgabe: Er
soll das ganze Volk Israel vorbereiten auf die Ankunft des
Messias. Er ruft sie zur Taufe und Umkehr - und er hat damit
großen Erfolg. Auf dem Höhepunkt seines Erfolges
allerdings zu sagen: So, ich bin jetzt fertig. Denn seht:
Das ist der, auf den ich Euch vorbereitet habe - das ist gar
nicht so einfach.
Zu wissen, wann die eigene Aufgabe beendet ist und damit
abzuschließen, ist eine schwere Sache. Das gilt für
Eltern, die ihre Kinder irgendwann einmal "loslassen"
müssen, das gilt für Kinder, die die lieben verstorbenen
Eltern in die Hand Gottes abgegeben müssen - das gilt
aber auch für die kleinen und großen Aufgaben in
unserem Leben.
Für us Christen ist es zum Beispiel wichtig, bevor wir
von Gott und Kirche und Dogmen sprechen, zuerst das Herz der
Menschen zu gewinnen. Bevor uns jemand glaubt, müssen
wir den Menschen nahe kommen. Man sieht es an den Priestern,
Seelsorgern und Erziehern: Wer sich immer nur als der große
Verkündiger versteht, aber nicht den Alltag mit den Menschen
teilt, der findet nicht viele Zuhörer.
Das gleiche gilt auch für unsere Missionare: Während
früher der Missionar in die Welt ging, um den Heidenvölkern
die frohe Botschaft Gottes nahezubringen und die große
Zahl der Bekehrungen für ihn eine innere Bestätigung
war, haben die Missionare der letzten Jahrzehnte erkannt,
dass die Menschen, bevor man ihnen die menschgewordene Liebe
Gottes predigt, sie zunächst diese Liebe erfahren lassen
muss.
Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es ein ewiges
Leben gibt - nicht nur als Trost für uns: «Gottseidank,
es geht nach dem Tod noch weiter!», sondern auch als
Verpflichtung: Es geht bei all unseren Bemühungen nicht
nur darum, den Menschen hier auf Erden das Leben zu erhalten
und zu sichern, sondern auch das ewige Leben. Es ist unsere
innerste, tiefste Verpflichtung, allen Menschen das Ergreifen
des ewigen Lebens zu ermöglichen.
Was nützt es uns, hier alle Menschen als Freunde zu
gewinnen, sie aber für die Ewigkeit zu verlieren? Was
hilft es uns, gut erzogene und glückliche Kinder zu haben,
wenn sie nicht an der Herrlichkeit Gottes teilnehmen wollen?
Wir müssen also wieder den Blick auf Johannes richten:
Er traut sich, von Gott zu sprechen. Er traut sich, den Menschen
zu sagen, dass sie mehr als Brot und Wasser Gott brauchen.
Er weist auf den hin, der wirkliches Leben schenkt: «Seht,
das ist das Lamm Gottes! Es nimmt alle Sünden hinweg.
Auch Deine. Du weißt doch, dass Du Sünder bist.
Geh zu ihm!»
Wir trauen uns oft nicht, nach allem, was wir für das
irdischen Leben der Menschen getan haben, auch noch vom ewigen
Leben und den nötigen Vorbereitungen zu sprechen. Johannes
zeigt uns, woran das liegt: Es gibt nicht ein "zuerst
Mensch werden" und "dann Christ werden". Er
spricht von Anfang an von der Gefahr des Scheiterns - auch
des ewigen Scheiterns. Er macht sich nicht erst beliebt und
kommt dann, wenn ihn alle mögen, mit Gott. Er sorgt sich
nicht zuerst um den Leib und dann um die Seele.
Liebe Schwestern und Brüder: Spenden wir nicht nur Geld
für die Ärmsten dieser Welt - für die Betroffenen
von Katastrophen. Tun wir auch etwas für Ihr Seelen!
Dafür, dass sie in der Hoffnung, im Glauben und in der
Liebe gestärkt werden! Sorgen wir uns nicht nur um den
Beruf und die soziale Situation unsere Kinder, sondern tragen
wir auch Sorge für ihre Beziehung zu Gott.
Seien wir als Eltern, Kinder, Freunde und Eheleute wie Johannes:
Seien wir in allem immer Verweis auf Gott! Reden sie
nicht nur, sondern denken Sie so wie Johannes: «Ich
bin nicht würdig, ich stehe nicht im Mittelpunkt. Gott
hat mir alles gegeben, Jesus ist meine Stärke. Auf Ihn
soll mein Leben zeigen. Ihm sei alle Ehre! Vor Gott und vor
den Menschen will ich dafür Zeuge sein.» Amen.
5. Predigtvorschlag
Wenn Sie, liebe Schwestern und Brüder,
hierher zum Gottesdienst kommen, dann ist das oft mit dem
Gefühl verbunden, eine andere Welt zu betreten. Was wir
im Evangelium hören und was hier von der Kanzel verkündet
wird, ist oft tatsächlich aus einer Welt. Eine andere
Welt mit anderen Gesetzen, nicht so, wie das tatsächliche
Leben ist.
Zum Beispiel, dass Macht und Geld, Reichtum und Luxus nicht
das Wichtigste in unserem Leben sein sollen. Ich denke, dass
das nicht gerade die passende Überschrift über unsere
Gesellschaft sein kann. Auch, wenn sie oft besser ist als
ihr Ruf - selbstlos ist unser heutiges Denken bestimmt nicht.
Die Bibel regt uns weiterhin immer wieder an, nicht ständig
darüber nachzudenken, wie nützlich oder produktiv
etwas ist, das wir tun. Vielmehr sollten Nächstenliebe
und Gerechtigkeit der Maßstab unseres Handelns sein.
Nur müssen wir eingestehen, dass wir damit selten weiterkommen:
Kein Betrieb kann überleben, weil er selbstlos handelt,
kein Arbeitnehmer wird deshalb seinen Arbeitsplatz sichern,
weil er nach den Grundsätzen der Heiligen Schrift lebt.
Im Gegenteil - sie Gesetze des Marktes und der Wirtschaft
belohnen den, der seine Ellbogen einsetzt.
Die Bibel ist unzeitgemäß. Sie ist out - um korrekt
zu sein - megaout. Wer sein Christsein wirklich konsequent
leben will, der muss entweder stinkreich sein (weil er sich
dann den Luxus der Liebe und Unproduktivität leisten
kann), oder verrückt.
Nun, stinkreich sind wahrscheinlich die wenigsten von uns.
Und allem Anschein nach ist das finanzielle Polster selten
Beweggrund zum gelebten Glauben.
Nun, dann müssen wir also verrückt sein. Herzlich
willkommen, liebe Schwestern und Brüder, im Verein der
Verrückten.
Das soll jetzt aber kein hilfloser Zynismus sein. Denn nichts
anderes haben seit jeher die Christen zu hören bekommen,
und nichts anderes sind wir: Wir sind tatsächlich verrückte.
Deshalb, weil wir nicht den Standpunkt einnehmen, den der
Zeitgeist von uns fordert, sondern weil wir unsere Position
verrücken. Wir stehen nicht da, wo der gesunde Menschenverstand
uns erwartet. Wir haben unseren Platz gewechselt. Wir sind,
im wörtlichen Sinne, Verrückte, Menschen, die eine
andere Position haben.
Dabei wissen wir genau, dass sich unsere Ideale nicht auszahlen
werden. Arbeitnehmer, Unternehmer, Schüler oder sonst
wer werden es auch weiterhin schwer haben, die Liebe zu leben.
Wenn sich unser Glaube hier auf dieser Welt schon auszahlen
würde, dann würde bereits der gesunde Menschenverstand
Heilige aus uns machen.
Und deshalb ist es klar, dass unser Gott kein Feldherr sein
kann, kein Supermann und kein weltlicher König.
Es wäre beruhigend und normal, einen starken Gott zu
haben. Einen Löwen, der sich für uns einsetzt und
alle zum Schweigen bringt, die uns Böses wollen. Einen
Gott, der unsere Schwachheit durch seine Stärke ausgleicht,
zu dem wir aufschauen können. Ein Supermann wie im Comicheft,
wie bei der Scientology-Sekte.
Nur: Wir haben nicht einen solchen Gott. Von unserem Gott
heißt es im heutigen Evangelium: Seht, das Lamm. Das
schwache, absolut friedliche Lamm ist das Wappentier Gottes.
Der Löwe, der brüllend umher geht, ist in der Bibel
nämlich das Bild des Bösen.
Unser Gott ist deshalb aber kein Schwächling. Es ist
schließlich die höchste Macht Gottes, dass er lieben
kann. Und keine Liebe weigert sich, für den Geliebten
zu leiden. Das Lamm zeigt an, dass Gott, der Schöpfer,
damit einverstanden ist, das erste Opfer seiner Schöpfung
zu werden.
Gottes Macht liegt in seiner Fähigkeit, sich klein zu
machen. Unsere Größe liegt nicht darin, Supermänner
- oder Superfrauen - zu werden. Unsere Größe liegt
darin, uns von ver -rücken zu lassen. Unsere Größe
liegt darin, dass wir uns den Vorwurf, «Verrückte»
zu sein, gerne gefallen lassen, weil es bei Gott um mehr geht
als nur um Geld und Zinsen.
Vielleicht ist es sogar das größte Kompliment,
dass uns einer machen kann, wenn er sagt: «Mein Gott,
ist der verrückt». Amen.
6. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder in Glauben!
Ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes. - jedoch - auch ich
kannte ihn nicht - aber ich taufe, um ihn bekanntzumachen.
Es klingt nach einem Widerspruch, was wir hier von Johannes
hören, und doch hat er uns ein konsequentes Leben für
Christus vorgelebt. Ich bin mir seiner nicht sicher - so Johannes
- aber dennoch bin ich für ihn unterwegs.
Ich sehe heute viele Menschen, die so unterwegs sind. Besonders
Jugendliche. Sie sind gläubig, neueste Statisken belegen
das, oder fragen sie sie nur selbst - sie bezeichnen sich
als gläubig, doch können nur wenige benennen, woran
sie glauben. Nicht nur junge Menschen suchen, suchen Sinn
in ihrem Leben, suchen vielleicht sogar Gott - ähnlich
wie Johannes. Selbst er lässt nachfragen: "Bist
Du es? Oder müssen wir auf einen anderen warten?"
Johannes, Jugendliche sind unsicher, ist Jesus von Nazareth
der Retter der Welt, der mich von meinen Fesseln befreit,
der mein Leben retten kann?
Bei diesen Unsicherheiten tauft Johannes die Menschen, er
stellt sich für Gott in den Dienst, er möchte Menschen
mit Gott bekanntmachen. Bei vielen unserer Jugendlichen ist
es ähnlich. Viele stellen sich für Jesus und seine
Kirche in den Dienst: arbeiten im Landjugendvorstand mit,
überlegen, planen, führen Veranstaltungen für
andere durch, arbeiten als Messdienergruppenleiter, lassen
sich ausbilden, treffen sich alle 14 Tage zur Leiterrunde,
um neue Dinge zu planen, veranstalten Gruppenstunden für
120 Kinder angefangen vom 3. Bis teilweise hin bis zum 8 Schuljahr.
Andere engagieren sich als Gruppenleiter im Sommerferienlager,
wo schon jetzt die Vorbereitungen laufen. Wieder andere engagieren
sich in Jugendliturgiekreisen, die mittelrweile in jeder unserer
drei Gemeinden laufen. In Beverbruch versuchen sich wiederum
andere Talente in einer neuen Jugendband. In der Kolpingjugend
sind sich Jugendliche nicht zu schade, Samstags morgens unsere
alten Tannenbäume einzusammeln. Wieder andere suchen
Christus in den Begegnungen in Taize, auf den Weltjugendtagen
oder beim Papst in Rom.
Viele haben dabei begriffen, dass Jesus von Nazareth mehr
war, als ein netter und besonderer Mensch. Soweit können
sie Johannes dem Täufer folgen. So manche sind wie Johannes
tätig, um andere mit Christus und seiner Kirche bekannt
zu machen, wie Johannes es von sich behauptet und der eine
oder die andere hat es vielleicht auch in der Jugendarbeit
gelernt zu bezeugen; er ist der Sohn Gottes. In ihm habe ich
den Sinnstifter in meinem Leben gefunden.
Zu dieser Erkenntnis komme ich nicht von alleine. Auch unsere
Sakramentenvorbereitung reicht da im Normalfall nicht aus.
In unserer Jugendarbeit versuchen wir daher, dass im Alltäglichen
aufzugreifen, was in der besonderen Vorbereitung auf die Sakramente
und kirchlichen Feiern grundgelegt ist. Die Erstkommunionkinder
können bei den Messdienern aktiv werden, die Firmlinge
beim Kinderkolping und die feierlich in die kirchliche Jugend
Aufgenommenen in den Jugendverbänden wie der Land- oder
Kolpingjugend. Immer wieder wird die Möglichkeit gegeben,
für Christus und seine Kirche aktiv zu bleiben, mit ihr
verbunden zu bleiben. Um dann dahin zu kommen, was Johannes
bei aller anfänglichen Unsicherheit erkannt hat: Er ist
der Sohn Gottes.
7. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder in Glauben!
Davorne steht er: Johannes der Täufer; er verweist auf
das Lamm Gottes, wie wir es soeben im Evangelium gehört
haben. Er sagt: "Ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes".
Zugleich: "Auch ich kannte ihn nicht" Ich taufe,
um ihn anderen bekanntzumachen, aber kenn ihn selbst nicht.
Es klingt nach einem Widerspruch, was wir hier von Johannes
hören, und doch hat er uns ein gradlinig konsequentes
Leben für Christus vorgelebt. Er lebte freiwillig in
aboluter Armut und zieht hinaus in die Wüste, um zu taufen
- wieder ein scheinbarer Widerspruch: in der Wüste mit
Wasser taufen. Ich bin mir seiner nicht sicher, aber dennoch
bin ich für ihn unterwegs.
Ich sehe heute viele Menschen, die so unterwegs sind. Besonders
Jugendliche. Für sie ist unsere heutige Kollekte bestimmt.
Sie sind gläubig, neueste Umfragen in unserem Land bestätigen
das wieder, oder fragen sie sie nur selbst - sie bezeichnen
sich als gläubig, doch können nur wenige benennen,
woran sie glauben. Nicht nur junge Menschen suchen, suchen
Sinn in ihrem Leben, suchen vielleicht sogar Gott - ähnlich
wie Johannes d.T.. Selbst er lässt nachfragen: "Bist
Du es? Oder müssen wir auf einen anderen warten?"
Johannes, Jugendliche sind unsicher, ist Jesus von Nazareth
der Retter der Welt, der mich von meinen Fesseln befreit,
der mein Leben retten kann?
Trotz dieser Unsicherheiten tauft Johannes die Menschen,
er stellt sich für Gott in den Dienst. Er möchte
Menschen mit Gott bekanntmachen, obwohl er ihn selber nicht
richtig kennt. Bei vielen unserer Jugendlichen ist es ähnlich.
Viele stellen sich für Jesus und seine Kirche in den
Dienst, obwohl sie seiner nicht sicher sind.
- Arbeiten im Landjugendvorstand mit, überlegen, planen,
führen Veranstaltungen für andere durch.
- Arbeiten als Messdienergruppenleiter, lassen sich ausbilden,
treffen sich alle 14 Tage zur Leiterrunde, um neue Dinge zu
planen, veranstalten Gruppenstunden für 120 Kinder angefangen
vom 3. teilweise hin bis zum 8 Schuljahr.
- Andere engagieren sich als Gruppenleiter im Sommerferienlager,
wo schon jetzt die Vorbereitungen laufen.
-Wieder andere engagieren sich in Jugendliturgiekreisen, die
mittlerweile in jeder unserer drei Gemeinden existieren.
- In Beverbruch versuchen sich Talente in einer neuen Jugendband.
- In der Kolpingjugend sind sich Jugendliche nicht zu schade,
Samstags morgens unsere alten Tannenbäume einzusammeln.
- Wieder andere suchen Christus in den Begegnungen in Taize,
auf den Weltjugendtagen oder beim Papst in Rom.
Viele haben in dieser Arbeit begriffen, dass Jesus von Nazareth
mehr war, als ein netter Mensch; soweit können sie Johannes
dem Täufer folgen. So manche der Ehrenamtlichen sind
wie Johannes tätig, um bewußt andere mit Christus
und seiner Kirche bekannt zu machen. Und der eine oder die
andere hat es vielleicht auch in der Jugendarbeit gelernt
zu bezeugen; er ist der Sohn Gottes, wie es Johannes am Ende
des heutigen Evangeliums sagt. In ihm habe ich den Sinnstifter
für mein Leben gefunden. Ich habe erkannt: Er ist derjenige,
der mein Leben retten kann.
Zu dieser Erkenntnis komme ich im Normalfall nicht von alleine.
Auch unsere Sakramentenvorbereitung reicht da nicht aus. In
unserer Jugendarbeit versuchen wir daher, das im Alltäglichen
aufzugreifen, was in der besonderen Vorbereitung auf die Sakramente
und kirchlichen Feiern grundgelegt wird. Die Erstkommunionkinder
können bei den Messdienern aktiv werden, die Firmlinge
neuerdings beim Kinderkolping und die feierlich in die kirchliche
Jugend Aufgenommenen in den Jugendverbänden wie der Land-
oder Kolpingjugend. Immer wieder wird die Möglichkeit
gegeben, für Christus und seine Kirche aktiv zu bleiben,
mit ihr verbunden zu bleiben. Um dann dahin zu kommen, was
Johannes bei aller anfänglichen Unsicherheit erkannt
hat: Er ist der Sohn Gottes.
Fürbitten
Herr Jesus Christus, Du bist als das Lamm gekommen, das uns
von unsere Schuld befreien will. Dich bitten wir:
-
Sende Deine Boten zu allen Völkern. Lass sie durch
ihr Leben Zeugen deiner Liebe sein.
-
Reinige deine Kirche von aller Schuld und allen Fehlern,
damit sie Licht deiner Gegenwart ist.
-
Gib den Christen Kraft und Standhaftigkeit, zu Dir zu
stehen und Dir zu dienen, auch wenn sie damit den Spott
der anderen auf sich ziehen.
-
Bewahre uns vor allem Kleinmut und aller Mutlosigkeit,
vor Ungeduld und Stolz, damit wir nicht verdunkeln, was
Du durch uns ausstrahlen willst.
-
Lass uns alle, unsere lieben Verstorbenen mit eingeschlossen,
auf dem Weg Deiner Nachfolge zur ewigen Geborgenheit bei
Dir gelangen. Wir feiern diesen Gottesdienst...
Allmächtiger Gott, in Christus hast Du die ganze Welt
auf den Weg Deines Friedens gerufen. Erhöre unser Beten
und vereine uns alle in Deinem kommenden Reich. Darum bitten
wir, durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Fürbitten 2. Vorschlag
Gott, Du wohnst mit Deinem Geist in uns und machst uns so zu Deinem Tempel. Wir rufen zu Dir:
- Steh Deiner Kirche in diesem Jubeljahr bei, damit sie die Botschaft Deiner Menschwerdung verkünden kann.
- Segne alle, die in der Rechtsprechung und Politik über Fragen des Lebensschutzes entscheiden müssen.
- Verleihe den Verantwortlichen in unserem Land den Geist der Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit.
- Hilf uns Dich in unserem Leib zu verherrlichen.
- Erbarme dich aller, die durch die Schuld anderer körperliche und seelische Leiden erdulden müssen.
Gott, um einen teuren Preis hast Du uns losgekauft von Sünde und Tod. Laß uns nicht vergessen, daß wir Deine Kinder sind und als Deine Kinder leben sollen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 616, 1 + 2
Kyrie: sprechen
Gloria: 978
1. Lesung: Jes 49, 3.5-6
Zwischengesang: 615, 1
Evangelium: Joh 1, 29-34
Credo: 467
Gabenbereitung: 621, 1 + 3
Sanctus: 469
Agnus Dei: 470, 2
Danksagung: 620
Schluss: 595, 1 + 4