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Liturgie vom 11.Sonntag im Jahreskreis
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1. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Gott ist derjenige, der aktiv ist. In allen drei Lesungen heute geht
die Initiative von Ihm aus: Ich habe euch aus Ägypten befreit und
hierher getragen (Ex), Christus ist für uns gestorben, als wir noch
Sünder waren (Röm), Jesus hatte Mitleid mit den vielen Menschen,
die müde und erschöpft waren (Mt), so wie die Fußballnationalmannschaft
am Donnerstag aussah. In allen drei Bibeltexten wird deutlich: von Gott
geht die Initiative aus. Er sieht unsere Not und will uns helfen.
Das galt zur Zeit des Mose im AT, das galt für Jesus im NT und das
gilt genauso auch heute. Gott sieht unsere Not und will uns helfen. Er
sieht, wenn wir müde sind, wenn wir ungerecht behandelt werden, wenn
wir uns in Lügen oder Schulden verstrickt haben. Und er ergreift
die Initiative und hilft uns. Wir hören jeden Sonntag diese alten
Bibelstellen um uns dieses Handeln Gottes in Erinnerung zu rufen, wie
es Gott selbst heute dem Mose gesagt hat: "Ihr habt gesehen, was
ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln
getragen und hierher zu mit gebracht habe." Oder wie Paulus im Brief
die Gemeinde in Rom erinnert: "Christus ist für uns gestorben"
oder wie wir aus dem Evangelium gehört haben: "Als Jesus die
vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit Ihnen, denn sie waren müde
und erschöpft." Gott sieht unsere Not und hilft uns, heute wie
damals.
Was macht er? Er macht uns Mut, er stärkt uns, indem er uns erwählt.
Auch das nicht nur bei den 12 Aposteln im Evangelium, denen er Vollmacht
gibt - also Anteil an seiner göttlichen Macht. Sondern auch in den
anderen beiden Lesungen macht Gott den Menschen Mut. Zu Mose sagt er:
Ihr "werdet ... unter allen Völkern mein besonderes Eigentum
sein ... Ihr sollt mir als ein heiliges Volk gehören." Wir sind
Gott heilig. Manchem ist der Fußball heilig. Wir sind Gott heilig
- wir bedeuten ihm viel, er hat uns auserwählt. Er hat uns in die
Nationalelf gewählt - 12 Apostel - und er wusste, dass einer ausfallen
würde. Und Paulus betont es für seine Gemeinde in Rom auch nochmals
extra: Christus ist für die Menschen gestorben, als diese ihn nicht
erkannt hatten - als Trainer nicht akzeptiert hatten. Um wieviel mehr
wird sich Gott für die einsetzen, die ihn als Couch anerkennen!
Und so wie es Paulus sagt, gilt das auch für uns heute. Wenn ich
merke, dass ich ein Spiel verloren habe, von allen Leuten ausgepfiffen
werde, keiner mehr Stücke auf mich hält - nicht nur beim Fußballspiel,
sondern ebenso auf der Arbeit, in der Familie; wenn ich was verbockt habe,
Schuld auf mich geladen habe, dann ist Gott derjenige, der mich da rausholt.
Er sagt: hey - ich bau auf Dich, trotz oder gerade wegen Deiner Unzulänglichkeit.
Das hat er bei Petrus gemacht, der ihn dreimal verleugnet hat, das hat
er bei Antonius gemacht (Figur dort hinten am Pfeiler), dessen Gedenktag
wir gerade Freitag gefeiert haben: er wollte die Moslems in Afrika bekehren
- wird krank, muss zurück - sieht seinen Plan misslungen und trifft
Franziskus und wird zum größten Prediger aller Zeiten, an dessem
Grab noch heute Wunder geschehen - schon mal was verloren? Ihn um Fürsprache
bitten - sie finden es wieder!
Gott baut auf uns. Ich erfahre das auch immer wieder im Beichtgespräch.
Gott kennt meine Fehler - aber er vergibt mir voll und ganz - und er erfüllt
mich neu mit seiner Gnade und erwählt mich. Er gibt mir meinen Wert;
nicht die immer unzulängliche Arbeit, nicht die undankbaren Familienmitglieder
oder tratschenden Nachbarn.
Und Gott sendet mich. Nach der Beichte kann ich erfüllt mit seiner
Gnade wieder frisch ans Werk gehen, ich bin nicht mehr vorbelastet mit
meiner Schuld, sondern mit seiner Kraft ausgestattet vermag ich auf andere
zuzugehen. Und auch das steht in den heutigen Lesungen. "Unter allen
Völkern" werdet ihr "mein besonderes Eigentum sein",
das Gott unter diesen Völkern bekannt macht. Das Volk Gottes hat
keinen Selbstzweck. "Wir rühmen uns Gottes" sagt Paulus
im gehörten Brief an die Römer. Wir halten damit nicht hinter
dem Berg - wir posaunen es heraus indem wir den anderen verkünden
"Das Himmelreich ist nahe" wie Jesus es uns im Evangelium aufgetragen
hat. Wobei es nicht nur bei Worten bleiben darf: "Heilt Kranke, weckt
Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus." Es
gibt soviele Aussätzige, die ausgegrenzt sind in unserer Gesellschaft:
der Hauptschüler, der keine Lehrstelle findet, der Nachbar, der aus
irgendeinen Grund schwierig ist und mit dem niemand Kontakt hat, das Mädchen,
deren Familie sich die Klassenfahrt nicht leisten kann. Und so manch einer
ist von einem Dämon besessen: dem Alkohol verfallen, der Gier nach
immer mehr Geld oder Einfluss.
Jesus ruft auch uns zu: Heilt diese Menschen - ich habe mich um Euch gekümmert
und ich habe Euch auserwählt und befähigt, und nun stellt dieses
Licht der Welt nicht unter den Scheffel sondern haltet es den Menschen
hin. Und wenn Du auch das letzte Spiel verloren hast, und zwei Gegentore
kassiert hast. Jetzt aber!
2. Predigtvorschlag
Es war vor ca. zwei Jahren. Ich war zu Besuch in Köln. Um in die
Innenstadt zu kommen, musste ich die U-Bahn nehmen. Da Abteil war voll.
Ich musste stehen. Nach einer Station kam ein junger Mann auf mich zu.
Er war ca. 25 Jahre alt und machte einen abgerissenen Eindruck. Ein Obdachloser
wahrscheinlich. Zumindest ein echter Sozialfall. "Has'te mal ne Mark?"
... hörte ich den Fremden in meinem inneren Ohr schon sagen. Aber
es kam anders... Es entspann sich ein überraschender Dialog
"Sind Sie Pastor?"
"Nein, Kaplan. Aber ich bin ein römisch-katholischer Priester,
wenn Sie das meinen."
"Ja. Ich habe eine Bitte..."
"Die wäre?"
"Könnten Sie mich segnen?"
"Jetzt?"
"Jetzt!"
"Der Herr sei mit Dir."
"Und mit Deinem Geiste."
"Der segne und behüte Dich, er lasse sein Angesicht über
Dir leuchten und sei Dir gnädig. Er wende Dir sein Angesicht zu und
schenke Dir sein Heil. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl.
Geistes."
Diese Szene zog die Aufmerksamkeit vieler im dichtbesetzten Bahnabteil
auf sich, zumal ich zugegebenermaßen nicht sonderlich leise die
Segensworte gesprochen hatte.
Kaum war ich mit dem Segen zu Ende, verneigte sich der Fremde vor mir
und sprang aus der Tür, die sich gerade an einer neuen Station öffnete.
Ich verlor ihn aus den Augen.
Liebe Schwestern und Brüder!
Ich bin der festen Überzeugung, dass der junge Mann wirklich gesegnet
werden wollte. Das war ihm ernst. Kein Witz.
Einen Segen wollte er haben.
Auch hier, in meiner Gemeinde, werde ich des öfteren gebeten, einen
Segen zu spenden. Wenn auch weniger spektakulär.
Und so habe ich schon Menschen, Tiere, Autos, Wohnungen, Ställe
und diverse Andachtsgegenstände gesegnet.
Ein Segen - Was ist das eigentlich?
Das Lied aus dem Gotteslob, das wir heute eingeübt haben, kann uns
mit seiner ersten Strophe helfen, eine Klärung zu finden.
Komm, Herr, segne uns.
Der Segen geht immer von Gott bzw. von Christus aus. Segnen heißt
jemand etwas Gutes zusagen, bene-dicere heißt das auf Latein. Gott
sagt uns im Segen das Gute schlechthin zu: Heil, Schutz, Fülle des
Lebens.
Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen.
Wer einen Segen wünscht, wünscht sich Gemeinschaft mit Gott.
Er will sich an IHM festmachen.
Wer einen Segen wünscht, bekennt, dass er auf Gott angewiesen ist.
Wer einen Segen wünscht, will, dass alles, was das Leben ausmacht,
von Gottes Augen gnädig angeschaut werden soll.
Segnungen sind Zeichenhandlungen. Sie sollen das Leben der einzelnen
und der menschlichen Gemeinschaft in seinen verschiedenen Phasen und Bereich
aus dem Glauben deuten und gestalten.
Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, sondern überall
uns zu Dir bekennen.
Die Antwort des Menschen auf Gottes Segen ist der Lobpreis und der Dank.
Als Christ lieben wir die von Gott geschaffenen Dinge: Von ihm empfängt
er sie und schätz sie als Gaben aus seiner Hand. Mit dem Segen dankt
der Mensch Gott und verspricht, die Schöpfung in seinem Sinne zu
gestalten. So helfen die Segnungen, die Augen auf Gott zu richten.
Nie sind wir allein. Stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird
gesegnet sein.
Der Gesegnete weiß sich und sein Leben in allen Facetten getragen
von der Liebe Gottes.
Der Gesegnete erwartet alles von Gott, ohne die Hände in den Schoß
zu legen. Er ist sich seiner Verantwortung in der Welt und vor Gott bewusst.
Ein Segen gibt Halt und Hoffnung. Ein Segen macht und Mut und gibt Kraft.
Liebe Schwestern und Brüder!
Der Segen setzt den Glauben -zumindest beim Spender- voraus, wenn er wirksam
sein soll. Ein Segen ist deshalb kein Zauberspruch oder eine magische
Formel, sondern zeichenhafter Glaubensvollzug.
Nicht nur Geistliche segnen. Auch die Gläubigen sind aufgerufen,
zu segnen. Z. B. die Eltern ihre Kinder. Jedes Kreuzzeichen am Beginn
des Tages oder einer Arbeit ist ein Segen.
Wir werden nun ein Orgelstück hören. Vielleicht können
Sie währenddessen darüber nachdenken, wo sie einmal gesegnet
worden sind, wofür Sie selbst Segen erbitten, wo Sie selbst segnen
könnten...
3. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2005)
Liebe Gemeinde!
Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Ein vertrautes Wort! Wem fällt da nicht der Priestermangel
ein? Und der Mangel ist gleich doppelt: Die Zahl der Priester ist zu klein
im Vergleich zu der Zahl der Menschen. Und jeder Priester muß sein
eigenes Tun als mangelhaft empfinden. Warum? Weil er unmöglich das
leisten kann, was er sich als Ergebnis seines Einsatzes wünscht.
Es ist wie ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn ich einen Hausbesuch
mache, um z.B. ein Taufgespräch zu führen. Was kann ich da schon
ausrichten? Werden meine Worte etwas bewirken, wird ein Funke überspringen?
Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen,
heißt es im Evangelium. Mitleid und Erbarmen bewegen ihn, keineswegs
Kleinmut! Für kleinmütiges Jammern ist im Reiche Gottes kein
Platz, keine Zeit und kein Grund. Wer in Jesu Fußstapfen tritt,
soll wie er von Mitleid und Erbarmen erfüllt sein sonst bleiben
seine Worte und Taten hohl. Aber hier beginnt schon die Schwierigkeit:
Die Massenmenschen halten ihr Leben gar nicht für erbarmungswürdig,
und sie schleudern dem Priester oder auch dem engagierten Christen ihre
offene Verachtung entgegen oder verdächtigen ihn sogar, Schlechtes
im Sinn zu haben. Wer so geschmäht wird, kommt in Versuchung, nun
seinerseits in bittere Verachtung zu fallen. Er geht den Leuten aus dem
Weg und beschäftigt sich nur noch mit dem kleinen Kreis von Leuten,
die ihm selbst Anerkennung entgegenbringen. Diese Versuchung ist zumal
in unserer deutschen Kirche sehr groß, und es gibt nur sehr wenige,
die ihr nicht oder nur selten erliegen. Von daher könnte man beinahe
sagen, die Krise unserer Kirche liege daran, daß kein Mitleid mehr
empfunden wird, nur noch Selbstmitleid. Und es ist ja auch wirklich schwer,
Mitleid zu haben mit Leuten, die mit Glaube und Kirche nichts oder nur
ganz am Rande zu tun haben wollen.
Um Mitleid zu empfinden, muß mir erst einmal klar sein, was den
Menschen fehlt, was sie so erbarmenswürdig macht. Im Evangelium heißt
es: Sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen
Hirten haben. Jesus erbarmt sich angesichts der geistigen Orientierungslosigkeit
der Massen. Wenn er heute käme, wäre sein Mitleid vermutlich
noch viel größer; ein Blick ins Fernsehen würde ihm die
unglaubliche Seichtheit und Geistlosigkeit des modernen Lebens zur Genüge
vor Augen führen. Da wird der Mensch entwertet zum bloßen Konsumenten
von überflüssigen Waren, an denen andere verdienen. Diejenigen,
die Hirten sein könnten und sollten, tun wenig oder gar nichts für
die große Masse, sie weiden vorwiegend sich selbst und beruhigen
das Volk mit Brot und Spielen, genauer noch: mit immer weniger Brot und
immer mehr Spielen.
Um Mitleid zu empfinden, müssen wir uns umgekehrt bewußt machen,
was uns durch den Glauben und die Gemeinschaft der Kirche geschenkt ist,
welchen unschätzbaren Wert unser Glaube für unser Leben hat.
Und so zu empfinden, ist ja nicht selbstverständlich. Im Gegenteil:
Wie oft leitet uns die dumpfe Empfindung, unser Christsein sei etwas Beschwerliches,
es lege uns Lasten auf und mache unser Gewissen eng, es nehme uns Freiheiten
und verlange auch noch Opfer, Zeit und Geld. Da richtet sich das Mitleid
gern gegen uns selbst, und es kann sogar heimlicher Neid aufsteigen gegen
diejenigen, die all das abgeworfen haben. Fehlt ihnen denn überhaupt
etwas? Die Frage bohrt und nagt an unserer Glaubensfreude. Da wird
es Zeit, daß wir wieder einmal bedenken, daß wir ohne Gott
keinen Halt haben, keine Orientierung und keinen Sinn. Wer kann uns denn
die Anerkennung geben, die wir ersehnen, die Zustimmung zu unserer Existenz,
ohne die wir des Lebens überdrüssig werden? Wer sagt denn bedingungslos
JA zu uns wenn nicht der liebende Gott, der uns seit Ewigkeit auf
den Plan gerufen und zu ewigem Leben berufen hat? Kein Mensch kann uns
die Anerkennung geben, die wir brauchen, nicht einmal der Ehepartner.
Mit keinem Geld der Welt können wir sie kaufen und mit keiner Leistung
verdienen. Und wer kann unseren Durst nach Leben vollends stillen, uns
ewiges Leben in Frieden und Freude garantieren?
Diese Fragen können unseren verirrten Blick wieder gerade richten.
Nein! Diejenigen, denen Glaube und Kirche nichts sagt, sind wirklich nicht
zu beneiden, sondern zu bemitleiden! Wenn es uns gelingt, den unvergleichlichen
Wert der Frohen Botschaft wiederzuentdecken, dann verstehen wir das Wort
Jesu erst richtig: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig
Arbeiter. Dann beziehen wir es nicht zuerst auf unsere eigenen Bedürfnisse
nach einem Pastor, der wie in alten Zeiten überall dabei ist und
für alle ein gutes Wort der Anerkennung findet. Das war gewiß
etwas Gutes aber war es das, worum es Jesus geht? Die Frage entscheidet
sich daran, ob man den Fernstehenden und Nichtgläubigen wirklich
und ernsthaft wünscht, zum Glauben und dadurch Freude zu finden.
Wünsche ich den 180 Schulkindern unserer Grundschule diesen froh
machenden, lebendigen Glauben? Und wünsche ich diesen Glauben den
Jugendlichen, den frisch Verheirateten, den Berufstätigen, den Alten
und Kranken?
Sobald dieser starke Wunsch in mir ist, werde ich mich selbst angesprochen
fühlen von Jesu Auftrag: Geht und verkündet: Das Himmelreich
ist nahe. Ich werde diese Aufgabe nicht einfach an andere abschieben,
an Kindergarten, Schule und die sogenannten Hauptamtlichen. Denn Jesus
sagt: Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Umsonst geben heißt unbezahlt. So wie eine Mutter sich um ihre Kinder
und um den Haushalt sorgt, ohne dafür Geld zu bekommen. Den Lohn
ihrer Mühen empfängt sie vor allem von ihren Kindern selbst,
wenn sie sieht, was aus ihnen geworden ist. So ist es mit allen, die sich
um die Seele ihrer Mitmenschen sorgen. Diese Arbeit ist nicht in Geld
aufzuwiegen. Wer darum meint, die Seelsorge sei nur von denen zu leisten,
die dafür Geld bekommen, hat nichts verstanden. Das gilt übrigens
auch für diejenigen, die für ihren Dienst besoldet werden, besser
gesagt: denen die Kirche den Lebensunterhalt sichert, damit sie mehr freie
Zeit haben, in der sie umsonst geben können. So etwa, wie wenn eine
Mutter das Glück hat, nicht arbeiten zu müssen, damit sie sich
ganz ihren Kindern widmen kann.
Bitten wir den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden
damit dieser Dienst, der nur umsonst geleistet werden kann, nicht
verschwindet.
Fürbitten
Herr Jesus Christus, Du bist die Liebe, die wir den Menschen schenken.
Dich bitten wir:
-
Erfülle alle, die zu Dir rufen, mit Zuversicht und Glauben.
-
Lenke die Augen aller Menschen, die von Angst erfüllt sind,
auf die Gegenwart Deines Sohnes.
-
Erweise Deine Stärke und Nähe all denen, die in Ängsten,
Sorgen und Nöten unterzugehen drohen.
-
Lass uns in der kommenden Woche mutige Zeugen unseres Glaubens in
Tat und Wort sein.
-
Erfülle Deine Kirche mit den Gaben des Geistes, schenke ihr
so Glauben und Mut, Dich zu bekennen.
-
Stärke alle Sterbenden mit der festen Hoffnung auf Dein Erbarmen
und führe sie heim zu Dir.
Herr, du schenkst jedem seine einmalige Berufung. Lass uns immer klarer
Deinen Plan der Liebe in unserem Leben erkennen und annehmen. Darum bitten
wir, durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 462 1,2
Kyrie:
Herr Jesus Christus, du hast Mitleid mit den Verirrten
Herr, erbarme dich.
Christus, du berufst uns, dir zu folgen.
Christus, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, du versöhnst uns mit dem Vater.
Herr, erbarme dich.
Gloria: 486
2. Lesung: Röm 5,6 - 11
Zwischengesang: 620 1,2
Evangelium: Mt 9,36 - 10,8
Credo: gesprochen
Gabenbereitung: 637
Sanctus: 986
Agnus Dei: 989
Danksagung: 634, 5 + 6
Schluss: 947, 1 - 3