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Predigt, Fürbitten und Lieder zum 14. Sonntag im Jahreskreis
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1. Predigtvorschlag
von Pfarrer Klaus Klein-Schmeink - 06.07.08
„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen
habt.“ Die schweren Lasten – sie begleiten unser Leben. Mal sind
es mehr, mal weniger. Die alten und kranken Menschen können ein Lied
davon singen, aber auch die Berufstätigen an den immer stressiger werdenden
Arbeitsplätzen.
„Ich werde euch Ruhe verschaffen“, sagt Jesus. Was meint er damit?
Wie macht er das? Ich nenne vorerst nur einen Aspekt, den ich selbst schon
oft erfahren habe. Oft ist es mir schon vorgekommen, daß ich abends
kurz vor der Messe total erschöpft war, am Ende meiner Kraft und voller
Bitterkeit, daß ich noch lange keine Ruhe finden werde, weil es nach
der Messe gleich mit irgendeinem Termin weitergeht. An solchen Tagen kommt
es mir so vor, als könnte ich nicht einmal mehr die Messe andächtig
feiern. Und dann – wenige Minuten nach Beginn der Eucharistie –
fällt alles von mir ab und ich spüre eine aus den Tiefen heraufsteigende
Erquickung, eine ungeahnte Kraft, so daß ich mich nach einer halben
Stunde ganz erfrischt fühle. Ich habe das schon oft erlebt, es ist nicht
gelogen und nicht übertrieben. Es ist jedes Mal wie ein Wunder –
eine echte Bestätigung des Wortes Jesu: „Ich werde euch Ruhe verschaffen“.
Hierin liegt auch einer der Gründe, warum ich die Feier der Messe niemals
als Arbeit bezeichnen oder selbst so ansehen würde. Wenn ein Priester
die Messe als Arbeit betrachtet und sie so behandelt wie andere Termine auch,
dann stimmt etwas nicht mit seinem Berufsverständnis.
Gott sei Dank gibt es hier in St. Johannes eine Reihe von Gläubigen,
die gern zur Werktagsmesse kommen und dort Erquickung von der Ruhelosigkeit
ihres Alltags suchen. Jeder, der die Messe andächtig mitfeiert, hilft
mir und den anderen, im Gottesdienst wirklich zu Gott zu finden und von ihm
Kraft zu beziehen.
Natürlich verschafft Jesus Ruhe nicht allein durch die Feier der Eucharistie,
auch wenn es dort in einer besonders dichten Weise spürbar wird. Jesus
ist ja unser Freund und hat unser Bestes im Blick, so daß jede echte
Begegnung mit ihm den Charakter der Erquickung trägt, so wie uns ja auch
jede Begegnung mit einem lieben Menschen bereichert und erfreut. Nicht daß
er uns die Lasten, die wir oft so schmerzlich spüren, abnimmt. Aber er
hilft uns, sie besser tragen zu können, er trägt sie gleichsam mit
uns und hat unglaublich viel Verständnis mit uns, wenn wir uns trostlos
fühlen und die Last am liebsten abwerfen würden. So sagt er: „Nehmt
mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen
demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch
drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ Das Joch, von dem er
spricht, ist die Art zu leben, die er uns selbst vorgelebt hat, ist die freie
Hingabe an den anderen Menschen. Die Dinge werden leichter, wenn sie mit Sinn
erfüllt sind, die Pflichten drücken weniger, wenn wir beginnen,
sie gern zu tun.
Von Jesus können wir etwas lernen, was wirkliche Lebenshilfe ist, so
daß wir Ruhe finden für unsere unbehauste Seele. Ich kann dies
jetzt nicht umfassend ausführen, nur einige Streiflichter werfen. Ein
wichtiger Punkt ist, daß Jesus immer bereit ist, unsere Klagen anzuhören
und Verständnis zu zeigen, auch dann, wenn alle anderen Menschen ihr
Mitgefühl bereits zurückgezogen haben. Jesus wird nie sagen, er
habe selbst schon Sorgen genug, er habe keine Zeit für uns oder Wichtigeres
zu tun. Seit 2000 Jahren wartet er im Tabernakel auf uns – kann es einen
deutlicheren Ausdruck für seine Güte, Milde und Geduld geben?
Ein zweites: Jesus macht uns Mut, das, was wir ändern können, auch
wirklich zu ändern, während er uns andererseits Gelassenheit gibt,
das Unabänderliche zu ertragen. Wie oft jammern wir zwar über dies
und das, rühren aber keinen Finger, um es zu ändern!
Ich gebe nur ein Beispiel: die vielen Einladungen und gesellschaftlichen Anlässe,
die uns angetragen werden und die doch aufgrund ihrer ins Unermeßliche
angestiegenen Häufigkeit mehr Streß als Freude bereiten. Ich höre
sehr oft Menschen darüber klagen, es kommt mir aber so gut wie nie zu
Ohren, daß irgend jemand sein Verhalten ändert und die Feiern auf
die Hälfte reduziert. Es fehlt an Mut. Wer sich zuerst und vor allem
an Jesus hält, wird spüren, wie ihm Mut zuwächst, wird es leichter
finden, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich Freiräume zu
schaffen. Das Joch Jesu drückt nicht, und seine Last ist leicht.
Einen dritten Gedanken hat der hl. Franz von Sales in seinem Büchlein
Philothea geäußert. Gott, so sagt er, hat uns von Ewigkeit her
genau das Kreuz zugemessen, das wir tragen können. Er hat es uns angemessen,
zugeschnitten, unseren Verhältnissen angepaßt. So ist unser Kreuz
nicht zu schwer. Gott, der uns von Ewigkeit her kennt und liebt, hat es uns
zugemutet. Der Wille Gottes paßt genau zu uns, weil er ganz persönlich
um unser ganzes Leben weiß. Denn Gottes Liebe ist nicht nur eine allgemeine
Liebe zum Menschengeschlecht insgesamt, sondern auf jeden ganz persönlich
ausgerichtet. Sie berücksichtigt meine konkrete Lebenssituation und bezieht
meine Vergangenheit und meine Zukunft mit ein. Auch in diesem Sinne ist das
Joch Jesu nicht drückend und seine Last vergleichsweise leicht.
Das Leben wird leichter, wenn wir Jesus daran teilnehmen lassen. Nur scheinbar
gewinnen wir, wenn wir die Religion, die Bindung an Gott, abstreifen. Die
Welt, die uns von Gott fernhalten will, verspricht uns Freiheit, hält
aber nicht Wort. Das Joch Christi dagegen macht frei, weil es uns für
die Liebe zurüstet und ungeahnte Freude mit sich bringt.
2. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder, wer bei der heutigen Rede
Jesu genau hingehört hat, wird wahrscheinlich stutzen:
Da hat Jesus doch tatsächlich gesagt, dass er sich freut,
dass der Vater die Frohe Botschaft nicht allen Menschen erzählt.
Jesus freut sich ausdrücklich darüber, dass der
Vater "das den Weisen und Klugen verborgen hat. Ja, Vater,
so hat es Dir gefallen."
Das kann man natürlich so interpretieren, dass die Weisen
und Klugen sich zu gut waren, auf den Sohn des Zimmermanns
zu hören. Dann wäre es ihre eigene Schuld, und Gottvater
wäre wieder der, der alle gleichermaßen beschenkt.
Aber das hat Jesus nicht so gesagt und auch nicht so gemeint.
Er sagt nicht: "Ich freue mich, dass die Kleinen meine
Botschaft willig aufnehmen und die Klugen ausnahmsweise den
falschen Riecher haben und so ihre geistige Unfähigkeit
offenbaren." Nein, es ist hier die Rede vom Tun Gottes:
Er verbirgt vor den Klugen und offenbart den Unmündigen.
Dabei ist der Gedanke der selbstverschuldeten Verblendung
nicht falsch. Tatsächlich ist Glauben zunächst Gehorsam.
Wir glauben Jesus, der uns die Botschaft vom Vater bringt,
weil er der Sohn Gottes ist. Das, was er sagt, nehmen wir
gehorsam an - nicht, weil wir es mit unserem eigenen Verstand
geprüft hätten; nicht, weil wir da schon längst
selbst drauf gekommen wären. Dass Gott in Wirklichkeit
dreifaltig ist und dass der Sohn für unsere Sünden
stirbt, kann sich kein Gelehrter oder Philosoph ausdenken.
Das müssen wir schlicht dem glauben, der es weiß:
Gott.
Deshalb haben auch heute noch die Menschen, die nur sich
selber trauen und alles, was andere sagen, kritisch oder sogar
ablehnend betrachten, große Schwierigkeiten, sich in
die Kirche Jesu einzufügen. Es gehört Demut dazu;
vor allem Mut, sich der Kirche anzuvertrauen, auch wenn alle
um mich herum sagen, dass sie lieber auf ihren eigenen Verstand
vertrauen. Vielleicht komme ich mir dann klein vor - aber
genau diese Kleinheit ist es, der Jesus das Himmelreich versprochen
hat.
Aber das erklärt noch nicht das heutige Evangelium.
Es geht letztlich nicht darum, dass Jesus den Großen
und Klugen eins auswischen will. Ganz im Gegenteil: Er gibt
ihnen noch eine Chance. Auch die Mächtigen, Weisen und
von sich selbst überzeugten haben eine Hoffnung, die
Heilsbotschaft Jesu zu hören: Wenn sie sich vertrauensvoll
an die Kleinen und Unmündigen wenden und ganz bescheiden
fragen: Was hat Jesus denn gesagt?
Deshalb freut sich Jesus: Der Vater hat es den einfachen
Menschen gesagt, und jetzt sind die Klugen darauf angewiesen,
diesen einfachen zu Glauben. Erst, wenn die es schaffen, von
ihrem hohen Ross herabzusteigen und den kleinen Christen von
nebenan zu befragen - und ihm zu glauben - wird auch ihnen
klar, was Glauben heißt.
Das fing ganz konkret bei den Aposteln an: Das waren alle
Underdogs - die Loser der damaligen Zeit: Ein ehemaliger Zöllner,
eine Ex-Aussätziger und ein paar einfache Fischer. Ob
die Pharisäer, die Schriftgelehrten, die Sadduzäer
und Essener, die Hohenpriester und die griechischen Philosophen
wohl bereit waren, auf ein solches Strandgut der Menschheit
zu hören?
Darüber freut sich Jesus: Das Heil der Welt kann nur
der erfahren, der sich beugt; der klein wird, um auf die Kleinen
zu hören. Das ist Gehorsam: Nicht den Verstand ausschalten
- aber bereit sein, im Bettler auf der Straße, in der
alten, verwirrten Frau von nebenan, im Dorftrottel und im
missgeliebten Alkoholiker, im Außenseiter in der Klasse
und im unbeliebten Mitschüler oder Altersgenossen den
zu erkennen, der mir von Gott erzählen kann; vor dem
ich meinen Hut ziehe und schlicht sagen muss: Ich glaube Dir.
Amen.
3. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2005)
Liebe Gemeinde!
Wenn ich den Kranken die hl. Kommunion bringe, lese ich gern das heutige
Evangelium vor. Es ist ein tröstlicher Text, eine so freundlich ausgesprochene
Einladung: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten
zu tragen habt. Die schweren Lasten sie begleiten unser Leben.
Mal sind es mehr, mal weniger. Die alten und kranken Menschen können
ein Lied davon singen, aber auch die Berufstätigen an den immer stressiger
werdenden Arbeitsplätzen.
Ich werde euch Ruhe verschaffen, sagt Jesus. Was meint er
damit? Wie macht er das? Ich nenne vorerst nur einen Aspekt, den ich selbst
schon oft erfahren habe. Oft ist es mir schon vorgekommen, daß ich
abends kurz vor der Messe total erschöpft war, am Ende meiner Kraft
und voller Bitterkeit, daß ich noch lange keine Ruhe finden werde,
weil es nach der Messe gleich mit irgendeinem Termin weitergeht. An solchen
Tagen kommt es mir so vor, als könnte ich nicht einmal mehr die Messe
andächtig feiern. Und dann wenige Minuten nach Beginn der
Eucharistie fällt alles von mir ab und ich spüre eine
aus den Tiefen heraufsteigende Erquickung, eine ungeahnte Kraft, so daß
ich mich nach einer halben Stunde ganz erfrischt fühle. Ich habe
das schon oft erlebt, es ist nicht gelogen und nicht übertrieben.
Es ist jedes Mal wie ein Wunder eine echte Bestätigung des
Wortes Jesu: Ich werde euch Ruhe verschaffen. Hierin liegt
auch einer der Gründe, warum ich die Feier der Messe niemals als
Arbeit bezeichnen oder selbst so ansehen würde. Wenn ein Priester
die Messe als Arbeit betrachtet und sie so behandelt wie andere Termine
auch, dann stimmt etwas nicht mit seinem Berufsverständnis.
Gott sei Dank gibt es hier in St. Pankratius eine Reihe von Gläubigen,
die gern zur Werktagsmesse kommen und dort Erquickung von der Ruhelosigkeit
ihres Alltags suchen. Jeder, der die Messe andächtig mitfeiert, hilft
mir und den anderen, im Gottesdienst wirklich zu Gott zu finden und von
ihm Kraft zu beziehen.
Natürlich verschafft Jesus Ruhe nicht allein durch die Feier der
Eucharistie, auch wenn es dort in einer besonders dichten Weise spürbar
wird. Jesus ist ja unser Freund und hat unser Bestes im Blick, so daß
jede echte Begegnung mit ihm den Charakter der Erquickung trägt,
so wie uns ja auch jede Begegnung mit einem lieben Menschen bereichert
und erfreut. Nicht daß er uns die Lasten, die wir oft so schmerzlich
spüren, abnimmt. Aber er hilft uns, sie besser tragen zu können,
er trägt sie gleichsam mit uns und hat unglaublich viel Verständnis
mit uns, wenn wir uns trostlos fühlen und die Last am liebsten abwerfen
würden. So sagt er: Nehmt mein Joch auf euch und lernt von
mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr
Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und
meine Last ist leicht. Das Joch, von dem er spricht, ist die Art
zu leben, die er uns selbst vorgelebt hat, ist die freie Hingabe an den
anderen Menschen. Die Dinge werden leichter, wenn sie mit Sinn erfüllt
sind, die Pflichten drücken weniger, wenn wir beginnen, sie gern
zu tun.
Von Jesus können wir etwas lernen, was wirkliche Lebenshilfe ist,
so daß wir Ruhe finden für unsere unbehauste Seele. Ich kann
dies jetzt nicht umfassend ausführen, nur einige Streiflichter werfen.
Ein wichtiger Punkt ist, daß Jesus immer bereit ist, unsere Klagen
anzuhören und Verständnis zu zeigen, auch dann, wenn alle anderen
Menschen ihr Mitgefühl bereits zurückgezogen haben. Jesus wird
nie sagen, er habe selbst schon Sorgen genug, er habe keine Zeit für
uns oder Wichtigeres zu tun. Seit 2000 Jahren wartet er im Tabernakel
auf uns kann es einen deutlicheren Ausdruck für seine Güte,
Milde und Geduld geben?
Ein zweites: Jesus macht uns Mut, das, was wir ändern können,
auch wirklich zu ändern, während er uns andererseits Gelassenheit
gibt, das Unabänderliche zu ertragen. Wie oft jammern wir zwar über
dies und das, rühren aber keinen Finger, um es zu ändern! Ich
gebe nur ein Beispiel: die vielen Einladungen und gesellschaftlichen Anlässe,
die uns angetragen werden und die doch aufgrund ihrer ins Unermeßliche
angestiegenen Häufigkeit mehr Streß als Freude bereiten. Ich
höre sehr oft Menschen darüber klagen, es kommt mir aber so
gut wie nie zu Ohren, daß irgend jemand sein Verhalten ändert
und die Feiern auf die Hälfte reduziert. Es fehlt an Mut. Wer sich
zuerst und vor allem an Jesus hält, wird spüren, wie ihm Mut
zuwächst, wird es leichter finden, sein Leben selbst in die Hand
zu nehmen und sich Freiräume zu schaffen. Das Joch Jesu drückt
nicht, und seine Last ist leicht.
Einen dritten Gedanken hat der hl. Franz von Sales in seinem Büchlein
Philothea geäußert. Gott, so sagt er, hat uns von Ewigkeit
her genau das Kreuz zugemessen, das wir tragen können. Er hat es
uns angemessen, zugeschnitten, unseren Verhältnissen angepaßt.
So ist unser Kreuz nicht zu schwer. Gott, der uns von Ewigkeit her kennt
und liebt, hat es uns zugemutet. Der Wille Gottes paßt genau zu
uns, weil er ganz persönlich um unser ganzes Leben weiß. Denn
Gottes Liebe ist nicht nur eine allgemeine Liebe zum Menschengeschlecht
insgesamt, sondern auf jeden ganz persönlich ausgerichtet. Sie berücksichtigt
meine konkrete Lebenssituation und bezieht meine Vergangenheit und meine
Zukunft mit ein. Auch in diesem Sinne ist das Joch Jesu nicht drückend
und seine Last vergleichsweise leicht.
Das Leben wird leichter, wenn wir Jesus daran teilnehmen lassen. Nur
scheinbar gewinnen wir, wenn wir die Religion, die Bindung an Gott, abstreifen.
Die Welt, die uns von Gott fernhalten will, verspricht uns Freiheit, hält
aber nicht Wort. Das Joch Christi dagegen macht frei, weil es uns für
die Liebe zurüstet und ungeahnte Freude mit sich bringt.
Ich bin sicher, daß in nur wenigen Jahren eine riesige Masse von
Menschen diese Wahrheit einsieht, einsehen muß, weil alle Versprechen
der gottlosen Welt in sich zusammenbrechen und niemand mehr daran glauben
kann. Um so wichtiger, daß wir Christen diese Wahrheit schon jetzt
verstehen und daß wir sie als Frohe Botschaft annehmen, als Wort
der Rettung und des Trostes.
Fürbitten
Zum Herrn Jesus Christus, der gekommen ist, die Not der Erde
zu wenden, rufen wir voll Vertrauen:
-
Lass die Gemeinschaft der Glaubenden nicht müde
werden, ihren apostolischen Auftrag an der Welt zu erfüllen.
-
Stärke in jedem einzelnen von uns das Vertrauen
in dich, damit wir mutig als deine Zeugen in unserer Welt
auftreten.
-
Schenke uns die Gabe, Kritik und gutgemeinte Ratschläge
wohlwollend aufzunehmen und zu prüfen.
-
Lass in unseren Gemeinden die Überzeugung wachsen,
dass wir nicht als Einzelkämpfer, sondern als Gemeinschaft
berufen sind, an deinem Reich mitzuarbeiten.
-
Stehe allen Kranken bei und lass in ihnen das Vertrauen
auf deine heilende Botschaft wachsen.
-
Gewähre allen Verstorbenen deine Nähe. Wir
feiern diesen Gottesdienst....
Du Herr, hast uns zu deinen Boten berufen, damit wir deine
befreiende und heilende Botschaft zu allen Menschen bringen
und alle dich preisen, jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 946, 1 - 3
Kyrie: sprechen
Gloria: 464
1. Lesung: Sach 9, 9-10
Zwischengesang: 637, 1 + 3
Evangelium: Mt 11, 25-30
Credo: 467
Gabenbereitung: 644
Sanctus: 469
Agnus Dei: 470
Danksagung: 881 (?)
Schluss: 995, 1 + 2