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Predigt, Fürbitten und Lieder zum 15. Sonntag im Jahreskreis
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1. Predigtvorschlag
Ich stehe jetzt hier, um zu predigen, liebe Schwestern und Brüder!
Das erwarten Sie auch. Wie jeden Sonntag erwarten Sie eine Predigt.
"Hoffentlich dauert die nicht so lange!" wird vielleicht einer denken.
"Jetzt wird's langweilig." meint ein anderer.
"Na, ' mal hören. Vielleicht wird's ja interessant." wartet jemand ab.
"Ach, was wäre ich froh über ein Wort, das mir jetzt in meiner Situation helfen könnte." hofft vielleicht irgendjemand.
So unterschiedlich werden die Erwartungshaltungen sein, die Sie jetzt bewegen.
So unterschiedlich wie die Böden im Evangelium, so unterschiedlich sind Sie, liebe Schwestern und Brüder, so unterschiedlich ist Ihre Motivation hinzuhören.
Klar, das meine Predigt auch unterschiedlich bei Ihnen ankommt.
So richtig sitzen wird sie vermutlich bei wenigen. Einige können sich vielleicht noch am Abend daran erinnern, worum es ging. Viele werden sie möglicherweise schnell vergessen.
Ist das dann nicht ziemlich ineffizient, wqs ich hier mache. Lohnt sich die ganze Vorbereitung einer Predigt eigentlich noch?
Ist das nicht vergebliche Liebesmühe, was wir Prediger Sonntag für Sonntag in die Predigt investieren?
Wäre es nicht sinnvoller zu sagen: "So, Junge, geh' von der Kanzel und mach' mit dem Credo weiter."?
Nein, ich bleibe hier stehen, weil ich Ihnen etwas sagen soll.
Und zwar soll ich Ihnen nicht etwa etwas vom Pferd erzählen, sondern von der Frohen Botschaft.
Die Predigt soll das Wort Gottes, das wir im Gottesdienst hören, erklären, erläutern.
Das ist unsere Aufgabe als Prediger.
Wenn ich hier stehe, soll ich nicht mich selbst und meine eigenen Ideen verkünden, sondern die Lehre Jesu Christi, so wie ich sie verstanden haben und unter einem Aspekt, der Ihnen nützlich sein könnte für Ihren Glauben.
Nicht ich soll im Mittelpunkt stehen, sondern ER.
Nicht der Säman steht im Mittelpunkt, sondern der Samen.
Gott soll Herr der Predigt sein. Nicht ich.
Gott ist der Herr der Predigt!
Das entlastet auch mich, den Prediger.
Ich soll zwar alles tun, um das Wort Gottes möglichst verständlich zu machen: deutlich sprechen, keine langen Sätze, guter Aufbau, bildliche Sprache usw., aber das eigentliche bewirkt Gott.
Der Bauer bereitet den Ackerboden ja auch nach bestem Können vor, aber wachsen läßt ein anderer.
Gott wirkt in seinem Wort, unabhängig von der Kunst des Predigers. Da ist zum Beispiel der Hl. Pfarrer von Ars. Laut Biographie war dieser Priester alles andere als ein begnadeter Prediger, vielmehr geistig etwas unterbelichtet und dazu noch ein Stotterer. Aber er hat eine ganze Region zu einem christlichen Leben anhalten können.
Gott ist der Herr der Predigt!
Das entlastet auch Sie, die Sie die Predigt hören.
Natürlich, Sie müssen sich schon etwas bemühen, wirklich zuzuhören. Wenn Sie das nicht wollen, dann gleichen Sie dem Felsboden auf dem der Same verdorrt.
Aber wenn Sie einigermaßen aufmerksam sind, dann wirkt das Wort Gottes in Ihnen.
Wer Sonntag für Sonntag die Frohe Botschaft hört, der wird davon unmerklich geprägt, zum Guten hin. Genauso wie jemand, der sich ständig Gewaltvideos anschaut, zum Negativen hin geprägt wird.
Vielleicht erinnern Sie sich in einer Situation an ein Wort aus dem Evangeluim oder einer Predigt. Und dieses Wort hilft Ihnen dann weiter.
Gott ist der Herr der Predigt!
Gott selbst sagt in der Lesung über das Wort, das seinen Mund verläßt:
Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt , was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe.
Gott ist der Herr der Predigt! Lassen wir ihn herrschen durch sein Wort in unseren Herzen. Amen.
2. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder,
schon des öfteren haben wir uns die Frage gestellt,
warum Jesus überhaupt in Gleichnissen spricht. Im heutigen
- zugegeben langem - Evangelium beantwortet er diese Frage
- im Mittelteil:
Es ist den Menschen heute nicht mehr gegeben, zu hören.
Weil sie nicht mehr wirklich hören - d.h. gehorchen -
wollen. Sie tun, was ihnen selbst beliebt und fragen nicht.
Sie leben, was sie verstehen und erweitern ihren Horizont
nicht.
Das, was Jesus bemängelt, ist auch heute noch ei Problem.
Wenn es nicht die wahre Religion gibt, wenn jeder seine eigene
Wahrheit hat - warum dann noch auf andere hören? Ob ich
nun ein bisschen Wahrheit habe oder etwas mehr, das ist doch
gleichgültig. Also: Warum noch hören? Warum gehorchen?
Warum seine eigene Meinung aufgeben?
So fragt der Mensch - damals und heute. Und die Antwort Jesu
ist eine doppelte:
Zunächst haben die unterschiedlichen Böden, die
die Saat Jesu nicht aufnehmen, eine gemeinsam: Sie bringen
keine Frucht.
Wenn jeder seine Wahrheit selbst zurechtzimmert - keiner
mehr hören will - so wird schließlich alles, was
sie tun, fruchtlos sein und bleiben.
Wir könne diese Warnung Jesu weitergeben - ob sie jemand
hört, ist eine andere Frage. Für uns stellt sich
die Frage: Kann ich selbst noch hören? Kann ich gehorchen?
Thomas Gottschalk hat in der Kirchenzeitung (wie auch viele
andere berühmte und weniger berühmte Menschen) gesagt,
dass er selbstverständlich der Kirche nicht in allen
Dingen zustimmt...
Wieso eigentlich selbstverständlich? Für mich ist
selbstverständlich, ersteinmal der Kirche ganz und gar,
voll und komplett zuzustimmen. Zweifel melden sich von allein.
Und wenn es soweit ist, dass mir etwas seltsam vorkommt, muss
ich fragen und zuhören. Verstehen wollen.
Ich kann der Kirche sehr wohl auf die Kirche hören und
ihr auch in den Dingen zustimmen, die ich selbst nicht verstehen
oder etwas anders sehe. Gerade dadurch lerne ich zuhören,
hinhören, den eigenen Horizont erweitern. Und nur so
bringe ich - so hoffe ich - auch Frucht.
Aber die Antwort Jesu auf die, die nicht mehr hören
und nicht mehr gehorchen wollen, ist auch eine zweite: Er
spricht nur noch in Gleichnissen. Er versucht erst gar nicht,
die zu belehren, die nicht hören wollen. Er verklausuliert
sein Reden, damit die, die nicht hören wollen, auch noch
überhaupt nichts verstehen.
Jau: Jesus grenzt aus. Er schafft einen Kreis der Elite.
Dazu kann jeder gehören, der will. Aber die, die nicht
wollen, sind eindeutig außen vor. Jesus pflegt keinen
Schmusekurs, sondern stellt die, die kritisieren ohne hinzuhören,
vor die Wahl: Entweder ihr lernt hören - oder ihr versteht
gar nix. Entscheidet euch selbst.
Liebe Schwestern Brüder, die Ackerböden im Gleichnis
sind eigentlich passiv - sie können nix dafür, dass
sie so sind. Wir aber können aus uns selbst Wüsten
oder Oasen machen. Lassen wir uns mit den göttlichen
Pflanzen, Setzlingen und Samen beschenken. Öffnen wir
uns. Seien wir bereit - hinzuhören, zu gehorchen.
Amen.
3. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Mit 37 jungen Menschen aus unseren Gemeinden fahren und fliegen
wir morgen abend zum Weltjugendtag nach Toronto, zu dem unser
Papst die Jugend der Welt eingeladen hat. Wozu dieser Aufwand?
Johannes Paul II hat diese Tage 1985 ins Leben gerufen um
mit den Jugendlichen den Glauben zu feiern, damit sich das
Wort Gottes bei uns fest einnistet und nicht nur an der Oberfläche
bleibt.
Nehmen wir das Evangelium vom heutigen Sonntag. Zunächst
ist einmal davon die Rede, dass die meisten Menschen das Wort
Gottes gar nicht hören und verstehen wollen. Das erlebe
ich auch durchaus häufig in Diskussionen: da wird einfach
blockiert. Viele wollen das Wort Gottes erst gar nicht an
sich ran kommen lassen, es könnten ja Konsequenzen daraus
folgen, ich müsste mein Leben ja vielleicht ändern.
Menschen wie sie, die sonntäglich zur Kirche gehen,
wollen das Wort Gottes hören. Sie werden heute selig
gepriesen: glücklich gepriesen, weil ihnen die Bedeutung
der Gleichnisse zuteil wird. Ihre Augen dürfen Gott sehen,
und ihre Ohren sollen verstehen, was Jesus uns in unseren
Gleichnissen sagt.
Das Wort vom Reich, wie es heute im Evangelium hieß,
ist über uns ausgestreut. Auch in unserer Gesellschaft
haben wir noch viele Möglichkeiten, das Wort Gottes zu
hören; im Elternhaus, in der Schule in der Sakramentenvorbereitung,
in den Katechesen, in der Predigt.
Nun fällt dieses Wort bei uns allerdings auf unterschiedlichem
Boden. Trotz großer Bemühungen verstehen viel Menschen
dieses Wort Gottes nicht, es fällt auf den Weg. Wenn
ich es nciht verstehe, dann kann es auch nicht wirklich mein
Leben bestimmen und beeinflussen, dann kann es nicht in mich
eindringen udn dann ist es ganz schnell wieder aus meinem
Leben verschwunden.
Manche nehmen das Wort Gottes freudig auf, sind kurze Zeit
ganz begeistert dabei, haben eine gute Erfahrung mit dem Wort
Gottes gemacht, arbeiten für kurze Zeit im Jugendliturgiekreis
mit, haben in Taizé Feuer gefangen oder in Medjugorje,
aber sezten das erlebte nicht um. Solche Situationen bezeichnet
Jesus als das Wort, das auf felsigem Boden fällt. Der
Samen kann keine Wurzeln fassen,w eil wir letztlich zu hart
sind, unser Innerstes nicht öffnen, damit Gott darin
Wurzel schlagen kann.
Bei den meisten von uns fällt das Wort wohl in die Dornen.
Dieses Gestrüpp halte ich für das größte
Übel unserer Zeit. Wir sind mit sovielen Dingen beschäftigt,
dass das Wort Gottes bei uns untergeht. Die Sorgen dieser
Welt und der trügerische Reichtum ersticken das Wort
Gottes. So kann es keine Frucht bringen. Wir müssen raus
aus unserem Alltag, damit Gott die Möglichkeit hat, uns
ganz zu erreichen.
Daher lädt der Papst zu den Weltjugendtagen ein. Die
Jugend der Welt nimmt sich 14 Tage Zeit für den Glauben.
Um ihn mit anderen Jugendlichen gemeinsam zu feiern und zu
bekennen. Beten sie mit mir, dass die dort in Toronto erlebte
Freude sich tief verankert in unseren Jugendlichen, so dass
Gottes Wort in ihnen reiche Frucht bringt.
4. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2005)
Liebe Gemeinde!
Ein schönes Gleichnis! Jesus schildert darin ganz realistisch und
klar verständlich, welches Schicksal das Wort Gottes im Laufe der
Geschichte im großen wie im kleinen erfährt.
Eltern, Lehrer und Prediger können ein Lied davon singen, was es
bedeutet, wenn das eigene Zeugnis des Glaubens bei anderen unter die Dornen
fällt oder auf den Weg oder auf den Boden, wo wenig Erdreich vorhanden
ist. Das sind Erfahrungen, die wir alle machen und die uns manchmal an
den Rand der Verzweiflung bringen.
Ich denke zum Beispiel an die Wirkung der Sakramentenkatechese bei unseren
Kindern. Wieviel Mühe geben sich die Katechetinnen; aber bald nach
der Erstkommunion ist das Feuer der Begeisterung bei den meisten Kindern
erloschen so scheint es jedenfalls. Und so sieht es auch nach der
Firmung aus.
Jesus beschönigt nichts. Er sagt uns nicht beschwichtigend: Ach,
es wird schon wieder werden. Oder: Später einmal werden
die Kinder wieder zur Kirche zurückkommen. Jesus macht kein
Hehl daraus, daß viele Samenkörner verlorengehen; auch Samenkörner,
die gleichsam aus Gottes eigenem Munde kommen. Und trotzdem führt
das Gleichnis nicht zum Pessimismus. Zuerst einmal deshalb, weil in jedem
Samen eine Kraft steckt, und dann, weil Wirkung und Erfolg nicht in unserer,
sondern in Gottes Hand liegen.
Wir sind es nicht, die etwas machen können; uns gilt das Wort Jesu:
Und wenn ihr alles getan habt, was in eurer Kraft steht, dann sollt
ihr sagen: Unnütze Knechte sind wir. Gott ist es, der verborgen
wirkt, der die Frucht schenkt, die 30-, 60- oder gar 100-fach aufgeht.
Nach dem Tod des Papstes hat der Himmel für eine Zeit gezeigt, was
der Heilige Geist vermag, wie viele Menschen er zu bewegen imstande ist.
Aber Gott läßt sein Wirken immer wieder von den Mächten
des Bösen durchkreuzen. Jesus selbst mußte ja das Schicksal
erleiden, nicht wahrhaft gehört zu werden; die Hartherzigkeit seiner
Hörer brachte ihn ans Kreuz. Und nun sagt unser Glaube das Unfaßbare:
Gerade dieses Kreuz war es, das die wahre Fruchtbarkeit des Wortes Gottes
an den Tag brachte. Es war der Regen, der die verdorrte Erde aufbrach
und vielen Verstockten das Herz öffnete für die Annahme des
Wortes. So sind am Pfingsttag in Jerusalem 3000 Menschen Christen geworden.
Und dies hat sich nicht nur einmal vor 2000 Jahren zugetragen,
sondern immer wieder in der langen Kirchengeschichte: Vor allem wenn hervorragende
Zeugen des Glaubens ihr Blut vergießen mußten, dann war dieses
Blut der Same vieler Bekehrungen.
Und so ist es auch im kleinen: Die Tränen einer Mutter um ihren
auf Abwege geratenen Sohn das Kreuz, das sie mit ihm hatte
hatten oft und oft (wenn auch erst nach langer geduldiger Wartezeit) die
ersehnte Bekehrung zur Folge so bei Monika und ihrem berühmten
Sohn Augustinus, aber auch in vielen Fällen heutzutage.
Freilich muß unser eigener Boden bereitet werden, sonst leiden
wir gar nicht an dem unfruchtbaren Boden der Mitmenschen und spüren
kein Kreuz. Wenn wir uns mit dem Glaubensverlust unserer Zeitgenossen
arrangieren und aufhören, daran zu leiden, wenn wir aus Furcht vor
Erfolglosigkeit gar nicht erst den Samen des Wortes Gottes ausstreuen
und unsere Kinder nicht zur Praxis des Glaubens anhalten, dann hat sich
unser eigenes Herz verhärtet und ist steiniger Boden geworden, der
das Aufgehen der Saat Gottes verhindert. Symptomatisch dafür ist
die gedankenlos dahingeworfene Wendung: Wir können doch keinen
zur Kirche zwingen! Es geht nicht um Zwang und Druck, aber
um Einschärfung einer Pflicht, die nicht weniger sinnvoll ist als
die Sorge um die Gesundheit. Sagen wir etwa auch: Wir können
doch keinen zum Zähneputzen zwingen? oder zum Klavierüben
oder Fußballtraining? Da werden Karius und Baktus
aufgeboten, die in Schule, Kindergarten und im Fernsehen auftreten, um
Kinder auf die Zahnpflege zu einzuschwören, doch bezüglich der
Gottesverehrung bleibt es beim phantasielosen Ich kann doch nicht
zwingen. Oder ist uns der Körper eben doch soviel wichtiger
als der Geist? Merken wir überhaupt noch, wes Geistes Kind wir sind?
Darum gilt uns zuerst die Mahnung Jesu: Wer Ohren hat zu hören,
der höre!
Jammern wir nicht über die, die der Kirche fernstehen und ihre Ohren
überallhin wenden, nur nicht in Richtung auf den lebendigen Gott!
Sondern öffnen wir selbst unsere Ohren und unser Herz, damit das
Wort des lebendigen Gottes uns wieder mehr ergreift, in uns Wurzeln schlägt
und die versprochene Frucht gibt. Aus der Freude über diese unerwartete
Frucht heraus können wir dann daran gehen, anderen das Wort weiterzugeben
in aller Schlichtheit, wie der Sämann, der seinen Samen ausstreut,
ohne auf den Boden zu achten, im Vertrauen, daß es immer wieder
auch guten Boden finden wird.
Fürbitten
Herr Jesus Christus, der Du uns Halt gibst in unserem Leben,
Dich bitten wir:
-
Sende zu denen, die Dich nicht kennen, glaubwürdige
und liebevolle Menschen des Glaubens.
-
Öffne die verschlossenen Herzen, mache sie bereit,
Dein Wort und Deine Liebe aufzunehmen.
-
Stärke alle, die im Glauben unsicher geworden sind,
mit der Zuversicht und der Kraft Deines Geistes.
-
Führe alle, die sich von Dir fern halten, zur Erfahrung
Deiner Nähe und Barmherzigkeit.
-
Kräftige die Kranken und Sterbenden mit Deiner Nähe
und führe unsere Verstorbenen zur ewigen Freude.
Wir feiern diesen Gottesdienst...
Herr, behüte uns und alle Menschen vor der Not des Leibes
und der Seele und schenke uns den Glauben, der uns mit Dir
verbindet. Hier, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.
Fürbitten 2. Vorschlag
Laßt uns beten zu Gott, der uns durch sein Wort zum Leben in Fülle führen will:
- Ein Sämann ging aufs Feld um zu säen: Stärke alle, die im Dienst der Verkündigung stehen.
- Ein Teil der Körner fiel auf den Weg: Schenke den verstockten Herzen Offenheit für Dein Wort.
- Ein Teil fiel auf felsigen Boden: Gib uns genügend Tiefe Dein Wort zu verstehen.
- Ein Teil fiel in die Dornen: Hilf, daß Dein Wort in uns nicht von alltäglichen Dingen erstickt wird.
- Ein Teil fiel auf guten Boden: Schenke allen, die auf Dich vertraut haben, das ewige Leben.
Das erbitten wir von dir, Vater, durch deinen Sohn im Heiligen Geist.
Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 832 (2 x)
Kyrie: sprechen
Gloria: 840, 1 + 2
1. Lesung: Jes 55, 10-11
Zwischengesang: 881, 1 - 4
Evangelium: Mt 13, 1-23
Credo: sprechen
Gabenbereitung: 882
Sanctus: 862
Agnus Dei: 886, 1 + 2
Danksagung: 845, 1 + 2
Schluss: 843, 1 + 2