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Predigt, Fürbitten und Lieder zum 26. Sonntag im Jahreskreis
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1. Predigtvorschlag
von Pfarrer Klaus Klein-Schmeink - 28.09.08
Zöllner und Dirnen kommen eher in das Reich Gottes als ihr"
Diesen Satz spricht Jesus zu Menschen, die eine hohe Position in der Öffentlichkeit
einnehmen, die hohes Ansehen genießen, die Verantwortung für das
ganze Volk tragen, zu denen man aufschaut, deren Wort etwas gilt, die Religion
und deren Ordnung hochhalten.
Damals war das wohl eine echte Provokation, die Schriftgelehrten so anzugreifen.
Heute ist man allerdings an Provokationen gewöhnt und es fehlt unter
den Leserzuschriften einer Tageszeitung kaum eine, welche mit ähnlich
harten Worten mit der Kirche ins Gericht geht und sich dabei sogar auf Jesus
beruft.
Zudem sind Bestrebungen im Gange, den "Stand" der Prostituierten
aufzuwerten und als ganz normalen "Dienstleistungsberuf" anzuerkennen.
Man kann heute oft hören, dass Jesus auch auf deren Seite stand. Wir
dürfen allerdings auch fragen: Sollten wirklich die sogenannten Biedermänner,
die wie die Zöllner damals die Ehrlichen und Gutgesinnten skrupellos
um ihr sauer Verdientes bringen, und die Frauen aus dem Rotlichtmilieu, die
ihren Körper verkaufen, noch dafür belohnt werden? Vor allem „entschuldigen“
diese Leute nicht vor allem die Freier, die Unzucht treiben? Wollen da vielleicht
einige unter dem Mantel der „Menschlichkeit“ ein unmenschliches
Gewerbe aufrechterhalten?
Wer sich gerne auf Jesus beruft, sollte nicht übersehen, dass die Dirnen
dem Johannes, dem Mann mit der harten Lebensweise, geglaubt haben. Jesus geht
es um die radikale Wandlung der Einstellung, um die persönliche Umkehr,
nicht um die Umkehrung der moralischen Normen.
Die viel beschworene Umkehr ist allerdings nicht nur eine Sache des guten
Willens. Es ist ein Prozess in uns selbst vergleichbar einem Sturm, der uns
aufwühlt, dem Wirken des Salzes in den Speisen, des Sauerteigs im Mehl,
dem Wachsen der Saat auf dem Acker. Es ist etwas, was wir nicht selbst machen,
sondern was mit uns geschieht. Es tritt nur dann am ehesten ein, wenn wir
verunsichert sind, den Boden unter den Füßen verloren haben, wenn
wir nicht mehr weiter wissen, wenn uns bewusst ist, dass wir Hilfe brauchen.
Genau in einer solchen Situation sind wir mit unserem Innersten verbunden
und dessen Kräfte kommen in Bewegung. Da brauchen wir keine Ablenkung,
weil sie uns nichts mehr bedeutet. Menschen in Krisen sind für jede Hilfe
dankbar und für Neues aufgeschlossen. Für viele öffnet sich
in einer schwierigen Lebenssituation oft nach recht schmerzlichen Erlebnissen
die Welt des Glaubens.
Jesus sieht in den Zöllnern und Dirnen eher das Elend, das ihre Lebensgeschichte
bestimmt, als die verwerfliche Tat. Gerade aber das schwere Schicksal wurde
bei denen, die Jesus erwähnt, Anlass zur Umkehr. Wer nur vom Leben bestätigt
wird, wer in guter Position und sattem Wohlstand lebt, wer sich im Religiösen
nichts vorzuwerfen braucht, hat keinen Grund, sich in Frage stellen zu lassen
und Neues, Ungewohntes zu suchen.
Ganz anders ist es bei Menschen, die am Rande des Zusammenbruchs sind und
alle Kräfte auf das bloße Überleben konzentrieren müssen.
Im Evangelium nach Lukas wird uns eine Frau geschildert, die als Sünderin
bezeichnet wird, also zu denen gehört, die Jesus lobt. Es ist etwas vom
Mut der Verzweiflung, wenn sie es wagt, sich vor der versammelten Festgesellschaft
Jesus zu nähern und sich den durchbohrenden, missbilligenden Blicken
der anwesenden, ehrenwerten Männer auszusetzen.
Es geht ihr um das Ganze; das eigene Elend ist ihr Antreiber zum letzten
Einsatz. Aus diesem Impuls sind ihr Weinen und ihre Gesten der Hingabe zu
verstehen. Es mag wohl gewesen sein, dass sie in der Nähe Jesu eine überströmende
Dankbarkeit und ein Glück verspürte, das sie buchstäblich fassungslos
machte.
Das gute Beispiel der Sünderin oder auch des verlorenen Sohnes besteht
darin, dass sie sich der Dunkelheit ihres Lebens stellten, die Frau beim vornehmen
Gastmahl, der junge Mann im Schweinestall. Die Umkehr, die Jesus meint, beginnt
nicht bei den gewaltsamen Vorsätzen, sondern beim demütigen Blick
ins Innere. Wer der eigenen Bedürftigkeit nicht mehr ausweicht, weckt
die Kräfte, die ein neues Leben beginnen lassen.
Die eigene Bedürftigkeit entdecken wir aber nur, wenn wir uns Ruhe gönnen
und Zeit nehmen, wenn wir mutig genug sind, uns nicht mit allem volldudeln
zu lassen, sondern zu erspüren, was in uns eigentlich los ist. In der
Stille - vor Gott – ohne Ablenkung – da spüre ich, was in
mir los ist.
Es beginnen die Herbstferien. Vielleicht finden wir ja einmal Zeit, in uns
zu schauen. Zum Beispiel in Stille vor dem Tabernakel.
Der nächste Sonntag zumindest, der Erntedanksonntag, macht deutlich
wie bedürftig wir sind: ohne Gott hätten wir nichts.
Eine Umkehr im Sinne Jesu wäre allein schon, dafür wirklich dankbar
zu werden. Und es in einer Kultur des Tischgebetes zu verwirklichen.
2. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder!
Darf ich mich einmal bei Ihnen bedanken? Bedanken dafür
dass sie hier sind?
Ich weiß, dass es in der heutigen Zeit manchmal einer
großen Willensstärke bedarf, sich noch auf den
Weg zur Kirche zu machen. Wenn wir von einem Kirchenbesuch
von 20 % sprechen, so bedeutet das ja auch, dass 80 % eben
zuhause bleiben. Deshalb möchte ich mich bei Ihnen bedanken:
Dass sie sich nicht einfach nach der Mehrheit richten. Und
ich möchte Ihnen auch ein bisschen Mut machen.
Es gibt nämlich viele Gerüchte über Kirchenbesucher.
Zwei Zeugen Jehovas sprachen vor ein paar Tagen zu mir davon,
dass bei man uns Katholiken nur zur Kirche gehen würde,
um seine neueste Mode vorzuführen. Junge Leute lehnten
den Kirchenbesuch ab, weil «die da ja nur aus Gewohnheit
hingehen». Ich habe einmal eine Predigt gehört,
in der es sinngemäß hieß, dass die Leute,
die nicht zur Kirche gingen, die besseren Christen seien.
Manchmal heißt es, dass die, die zur Kirche gehen, nur
ihr Gewissen beruhigen. Sie würden in der Kirche fromm
tun, und zuhause dann wieder ihre fromme Maske ablegen.
Liebe Schwestern und Brüder, lassen sie sich nicht beirren.
Sie wissen selbst besser, warum sie hier sind. Sie wissen,
wie viel Kraft es kostet, trotz dieser Gerüchte dem sonntäglichen
Kirchenbesuch die Treue zu halten.
Besonders bedanken möchte ich mich bei den Jugendlichen,
die noch zur Kirche kommen. Ich bekomme nur am Rande mit,
wie viel Spott und dumme Bemerkungen der ertragen muss, der
sich heute noch freiwillig zur Kirche bekennt. Ich habe aber
Hochachtung vor jedem, der trotzdem noch mit uns feiert. Ich
freue mich über Euch.
Ich möchte mich bedanken bei den Eltern, die Ihre Kinder
mit zur Kirche bringen. Auch Sie haben es nicht einfach, denn
gerade mit mehren Kindern kann ein Kirchenbesuch zur Geduldsprobe
werden. Danke, dass sie diese Geduld aus Liebe zu Ihren Kindern
immer wieder aufbringen.
Danke auch an die Älteren, denen der Kirchgang schon
allein aus körperlichen und gesundheitlichen Gründen
nicht immer leicht fällt. Danke Ihnen allen, dass Sie
hier sind. Jeder von Ihnen, der hier sitzt (oder steht), ist
ein Geschenk Gottes an unsere Gemeinde. Dass Sie hier sind,
zeigt allen anderen - und auch mir, dass wir mit unserem Glauben
nicht allein stehen. Dass wir zumindest in unserem Gott etwas
haben, dass uns verbindet. Dass Gott auch heute noch immer
eine Bedeutung für unser Leben haben kann. Dass wir hier
eine gemeinsame Quelle haben, die uns wichtig ist: Unseren
Gott, dessen Liebe wir glauben und hier feiern.
Liebe Schwestern und Brüder, es hat zu allen Zeiten
Menschen gegeben, die sich zu den Gottesdiensten aufmachen,
und solche, die es bleiben lassen. Wer nun zu denen gehört,
die tatsächlich den Willen des Vaters erfüllen -
so wie im Gleichnis der zweite Sohn, der zwar Nein sagt, aber
dennoch den Auftrag des Vaters ausführt - können
wir letztlich nicht wissen. Auch wenn wir hoffen, dass wir
das Richtige tun, wäre es besser, wenn wir uns nicht
voreilig auf die eigene Schulter klopfen. Und vor allem: Denken
wir nicht schlecht über die, die nicht kommen.
Aber anstatt zu klagen über die, die fernbleiben, sollten
wir lieber die Freude und den Dank darüber zum Ausdruck
bringen, dass uns noch so viele mit ihrer Anwesenheit beschenken.
Und nicht vergessen, vor allem Gott dafür zu danken.
Amen.
3. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder, in der Predigt vom letzten
Sonntag habe ich darauf bestanden: Gott belohnt uns nicht
anhand langer Listen für die Taten, die wir getan haben,
sondern er fragt danach, ob wir ihn lieben oder nicht.
Davon will ich zwar nichts zurücknehmen; und doch scheint
das heutige Evangelium genau das Gegenteil zu sagen: Es kommt
auf das an, was Ihr tut.
Ich denke, beides gehört zusammen: Was nutzen Euch die
guten Werke; was nutzt es Euch, das Ihr ehrlich und rechtschaffen
lebt, wenn Euch Gott am Herzen vorbeigeht?
Was ist aber umgekehrt eine Beziehung zu Gott, eine beteuerte
Liebe, die sich nicht in konkreten Werken zeigt? Was ist der
Glaube, wenn er sich nicht in meinem Leben auswirkt?
Dabei gibt es eine Hierarchie, eine "heilige Ordnung"
zu beachten: Zuerst und am wichtigsten ist der Glaube, die
Liebe zu Gott, die Anerkennung des Vaters im Himmel. Erst
dann kommen die Werke, die Ausdruck meiner Liebe sind. Und
dabei handelt es sich noch keineswegs um das, was wir so landläufig
als "Menschlichkeit" bezeichnen.
Am kommenden Donnerstag ist in unserer Gemeinde Firmfeier.
Den Jugendlichen, die sich seit 3 Monaten auf die Firmung
vorbereiten, habe ich drei Mindestbedingungen gestellt: täglich
zu beten, jede Woche den Sonntagsgottesdienst zu besuchen
und zur Beichte zu gehen. Nun ist das kein Sonderprogramm
für Firmlinge, sondern Kennzeichen derjenigen, die sich
um ein gelebten Glauben bemühen. Das sind die Werke,
die sich als erstes aus meinem ganz normalen Glauben ergeben:
Das tägliche Gebet, den Besuch der Eucharistiefeier mindestens
jeden Sonntag, und die regelmäßige Beichte.
Erst danach, an dritter Stelle, kommen die Dinge, die wir
oft für das eigentlich Christliche halten: Das Befolgen
der Zehn Gebote; nicht lügen und andere bevorteilen,
weder schlecht reden noch schlecht denken, die Reinheit des
Herzen und die Freiheit von falschen Bindungen an Geld, Macht
und Eitelkeit.
Dieser Dreiklang: Gott lieben und ihm vertrauen - ihm zu
begegnen in den Sakramenten und im persönlichen Gebet
- und den Nächsten zu ehren und nicht zu schädigen;
in dieser (!) Reihenfolge - ist nicht nur einfach ein Muss,
eine göttliche Forderung oder ein Anspruch der Religion.
Es liegt mir und auch der Kirche ferne, hier vorne zu stehen
und im Namen Gottes nur Forderungen zu stellen. Gott möchte
nicht, dass Sie Ihn lieben, weil er sonst unglücklich
ist. Und auch ich komme nicht deshalb immer wieder darauf
zurück, weil ich mich durch volle Kirchen persönlich
geschmeichelt fühle oder ich mich sonst im Beichtstuhl
langweile.
Gott gibt uns das Gebot der Gottesliebe, weil er uns glücklich
sehen möchte - und er genau weiß, dass wir ohne
eine Liebesbeziehung zu ihm vor die Hunde gehen werden. Ohne
Gott, Kirche und Gebote finden wir weder hier das Glück
noch drüben die Seligkeit. Sind sie wirklich davon überzeugt,
dass Sie Ihr Glück finden, ohne Gebet, ohne Eucharistie
und ohne Beichte? Und sind Sie wirklich der Meinung, dass
ich ein guter Priester bin, wenn ich es trotzdem nicht schaffe,
daran etwas zu ändern?
Gott möchte, dass sie ihn lieben und es auch zeigen,
weil er weiß, dass das das Geheimnis Ihres persönlichen
Glückes ist. Persönliches Glück liegt eben
darin, es nicht zu suchen. Niemand wird glücklich, der
es in dieser Welt unbedingt werden will und alles daran setzt,
koste es, was es wolle.
Nur der findet sein Glück, der sich verschenkt; der
nicht sich, sondern Gott zum Maßstab macht; so wie Gott,
der in seinem Sohn Menschen wird, obwohl ihn Kreuz und Leid
erwarten.
Machen Sie sich mit unseren Firmlingen auf den Weg, ein neues
Leben zu beginnen, indem Sie Ihre bisherigen Maßstäbe
auf den Kopf stellen. Das tut Ihnen - und auch unseren Firmlingen
gut. Ich wünsche es Ihnen, denn auch ich möchte
nichts sehnlicher, als dass Sie glücklich werden. Amen.
4. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
In der jüngsten Zeit habe ich immer wieder Gespräche
über Himmel, Hölle und Fegefeuer geführt. Was
sagt die Kirche heute dazu? Stimmt das noch, was wir früher
über diese Dinge gelernt haben? Droht uns die ewige Verdammnis?
Die Antwort darauf ist ein klares "Ja, aber ..."
Ja, es gibt die Hölle - Jesus spricht in den Evangelien
des öfteren klar und deutlich davon und ebenso gibt es
ein Fegefeuer; ja, es ist nicht unmöglich, dass wir in
die ewige Verdammnis gelangen: Jesus sagt in so manchem Gleichnis,
dass der eine oder andere sich die ewige Verdammnis zuzieht.
Aber - ich weiss ja nicht, wie sie es früher gelernt
haben - nur drohen will ich heute nicht damit. Die Predigt
über die Hölle ist nicht der Kern unserer christlichen
Verkündigung, wie es vielleicht scheinbar mal im Vordergrund
gestanden haben mag.
Die Barmherzigkeit Gottes gilt es zu verkünden! Von
der Gnade Gottes gilt es den Menschen zu erzählen! Das
ist auch der Kern der ersten Lesung. So harte Worte der Prophet
über die Ungerechten spricht, dass sie sterben müssen,
wenn sie nicht umkehren, so sehr will er doch die Barmherzigkeit
Gottes herausstellen. Gott, der sich immer wieder der Menschen
erbarmt, auch wenn sie es schon längst nicht mehr verdient
haben, dass der Sünder das Leben gewinnen kann, dass
er nicht zu sterben braucht.
Und so wie Ezechiel damals, so gilt dieses auch für
uns heute; das ist der Kern der christlichen Botschaft: Gott
ist die Liebe, er hat uns seine Liebe geschenkt in seinem
Sohn, und es ist nun an uns, diese Liebe weiterzuschenken.
Das Problem nun: Viele - wahrscheinlich auch von Ihnen -
stimmen hier zu: ja, ja, aber tun's nicht! So wie der 2. Sohn
vorhin im Evangelium: "Ja, Herr" ich gehe und arbeite
im Weinberg ", ging aber nicht."
Viele sagen heute "Ja" zur Kirche - lassen ihr
Kind taufen, lassen es am Religionsunterricht teilnehmen,
lassen es zur Erstkommunion und Firmung vorbereiten, kümmern
sich selber aber nicht um die Weitergabe des Glaubens. Fühlen
sich als ordentliche Christen, weil sie keinen umgebracht
haben, und auch sonst zumindest versuchen, die 10 Gebote zu
halten, arbeiten selber aber nicht im Weinberg. "Zöllner
und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr."
Zitat Jesus.
Paulus sagt es uns in der 2. Lesung ganz deutlich: Handelt
so, "wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht."
Und er benennt es auch im Detail, er macht es ganz konkret,
so dass sich keiner herausreden kann, das verlief sich alles
nur wieder mal im allgemeinen Bla-bla: "Seid eines Sinnes"
- bemüht euch also um Aussöhnung in der Familie
- wann habe ich den letzten Anlauf zur Versöhnung gemacht?
Seid "einander in Liebe verbunden," ist das wirklich
mein Beweggrund, wenn ich Kontakte pflege? - oder berechne
ich, weil ich mir später mal Vorteile erhoffe? Tut "nichts
aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei. Sondern aus Demut schätze
einer den andern höher ein als sich selbst.": den,
der heute nicht hier ist, der schon lange Sonntags nicht mehr
zur Kirche war, dessen Kinder nicht bei den Messdienern dabei
sind. "Jeder achte ... auch auf das (Wohl) der anderen."
Also nicht nur zufällig mitkriegen, wenn es aktuell im
Fernsehen berichtet wird, wenn es kracht im Freundeskreis.
Sondern mich aktiv um das Wohl der andern kümmern.
Unsere Botschaft ist die der Barmherzigkeit und Liebe Gottes.
Erzählen wir den Menschen davon und handeln wir danach.
Amen.
Fürbitten
Herr Jesus Christus, Du hast uns dazu berufen, vor Dir zu
stehen und Dir zu dienen. Dich bitten wir:
-
Herr, wir bitten Dich für alle, die uns im Glauben
bestärken und begleiten.
-
Herr, wir bitten Dich für alle, die uns den Glauben
vermittelt haben: Die Eltern und Großeltern, die
Lehrer, Freunde, Katecheten und Priester.
-
Herr wir bitten Dich für alle, denen der Glaube
heute schwer fällt, denen die Freude an Dir und Deinem
Dienst verloren gegangen ist.
-
Herr, wir bitten Dich für alle, denen überzeugende
Vorbilder und freudige Erfahrungen im Glauben fehlen.
-
Herr wir bitten Dich für alle, die ihren Lebensweg
mit Dir vollendet haben.
Gott, unser Vater, wir danken Dir für alle, die unseren
Glauben teilen, uns aber auch in Sorge und Zweifeln verbunden
bleiben. Schenke uns eine wahre Liebe zueinander, damit wir
Dich gemeinsam loben, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 945, 1 - 4
Kyrie: 850 - V/A - dazwischen:
Herr Jesus Christus, Du rufst uns in Deinen Dienst.
Du schenkst uns die Gemeinschaft mit Dir und anderen Menschen.
Du hast uns dazu auserwählt, mit Dir zum Vater zu gelangen.
Gloria: 464
1. Lesung: Phil 2, 1-11
Zwischengesang: 268, 1 + 2
Evangelium: Mt 21, 28-32
Credo: sprechen
Gabenbereitung: 220
Sanctus: 469
Agnus Dei: 470
Schluss: 258, 1 + 4