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Predigt, Fürbitten und Lieder zum 31. Sonntag im Jahreskreis
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1. Predigtvorschlag
Und wir, haben wir nicht alle denselben Vater?
Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen?
So fragt der Prophet Maleachi uns heute.
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Das ist die heutige Mahnung des Herrn an uns.
Die Texte der heutigen Lesungen erinnern uns an die erste Person der Dreifaligkeit: Gott, der Vater.
Dieses Jahr, das letzte Vorbereitungsjahr der Kirche auf das Große Jubiläum 2000, hat als Leitwort: Gott, der Vater aller Menschen.
Und so trifft es sich gut, daß uns vor Ablauf dieses Jahres die Liturgie erneut die Frage zur Besinnung stellt: Was bedeutet das, wenn wir von Gott, dem Vater sprechen?
Vorweg: Wenn ich hier von Gott, dem Vater spreche, dann habe ich auch immer die sogenannten mütterlichen Anteile Gottes im Blick. Gott ist zu uns wie Vater und Mutter. Es bleibt aber festzuhalten, daß Jesus in seinen Predigten Gott seinen Vater nannte.
Und wir, haben wir nicht alle denselben Vater?
Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen?
Manchmal - meist im Scherz - sprechen wir von unseren leiblichen Vätern auch von unseren Erzeugern.
Ohne Väter, ohne Mütter, ohne Eltern keine Kinder. Das ist uns klar.
Weil wir von unseren Eltern abstammen, haben wir eine ganz besondere Beziehung zu ihnen.
Auch wenn sie alt werden, wenn sie nicht mehr allein zurecht kommen können, wenn sie uns durch ihre Vergeßlichkeit manchmal auf den Wecker fallen ... - Sie bleiben unsere Eltern.
Respekt und Ehrfurcht für ihr Lebenswerk sollten unseren Umgang mit unseren Eltern prägen. Auch Dankbarkeit für das, was sie für uns getan, manchmal geopfert haben.
Nicht umsonst heißt das vierte Gebot, also eines der ersten Gebote: "Ehre Vater und Mutter."
Da wo dieser Respekt, diese Ehrfurcht, diese Dankbarkeit fehlt, da zerbricht die Familie und mit ihr die Gesellschaft. Wo die Eltern nur noch als unnötige Last, lästig empfunden werden, da ist die Atmosphäre in einer Gesellschaft vergiftet, weil sie ihren Ursprung, ihre Geschichte aus dem Blick verliert.
Und wir, haben wir nicht alle denselben Vater?
Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen?
Von Gott können wir nicht gerade sagen, daß er unser Erzeuger ist. Er ist sogar mehr, er ist unser Schöpfer. Ohne ihn gäbe es kein Leben. Er ist der Ursprung von allem. Auch von uns und unseren Eltern.
Weil er unser Schöpfer ist, haben wir auch zu ihm eine ganz besondere Beziehung.
Auch wenn wir ihn nicht sehen, ihn manchmal nicht verstehen können, auch wenn uns seine Gebote zu anspruchsvoll scheinen, wenn er uns manchmal fremd wird ... Er bleibt unser Gott.
Auch ihm gebührt, wie unseren Eltern, Ehrfurcht und Dankbarkeit, weil wir uns ihm verdanken.
Da wo ein Mensch die Ehrfurcht vor Gott, dem himmlischen Vater, verliert, wo er sich Gott, seinem Schöpfer nicht dankbar erweist, verkümmert er innerlich.
Weil er sich nicht an seinem Ursprung festmacht, wird er haltlos.
Auch eine Gesellschaft, die sozusagen ohne Not ihren Vater, nämlich Gott, auf das Abstellgleis stellt, verkümmert.
Schauen wir nur auf unseren Staat. Im Namen der menschlichen Emanzipation ist Gott ins Altenheim abgeschoben worden. Gott, Glaube spielen immer weniger eine Rolle bei uns. Aber ist unsere Gesellschaft dadurch besser, menschlicher geworden? Ich überlasse Ihnen die Antwort.
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Ein Kind braucht einen Vater. Ein Kind wird es schwer haben, wenn es früh den Vater verliert oder erst gar nicht weiß, wer sein Vater ist, weil dieser vor der Geburt abgehauen ist oder die Mutter sich über die Vaterschaft nicht so ganz im Klaren ist.
Ein Kind braucht einen Vater. Er steht für Werte und Normen. An den Einstellungen des Vaters reibt sich das Kind, der Jugendliche. Ohne dieses Reiben am Vater kann der Mensch keine Werte entwickeln.
In der Auseinandersetzung mit dem Vater reift das Kind. Und es gibt fast nichts Schlimmeres für ein Kind, wenn der Vater ständig einknickt, sein Fähnchen immer neu nach der Befindlichkeit des Kindes dreht. So gibt es keine Reibung und damit kein Wachsen des Kindes am Vater.
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Es gibt nur einen Gott. Nur er allein hat darauf Anspruch als Gott verehrt zu werden. Wie wir nicht viele Väter haben können, können wir auch nur einen Gott haben.
Und wie wir uns als Menschen eben an dem einen Vater reiben müssen, so müssen wir uns eben auch an diesem einen Gott reiben.
Gottvater - auch er steht für Werte, Normen, für einen Lebensentwurf.
Und wir reiben uns an ihm. Ich jedenfalls tue es. Vieles, was ich erleben muß, gräßliches Leid, sinnlos scheinende Not, kann ich nicht immer hinnehmen. Dann ringe ich mit Gott.
Auch Gebote, deren Sinn mir nicht immer gänzlich einleuchten, auch kleine Widerwärtigkeiten im Leben sind des öfteren Grund für mich, mit Gott zu hadern.
Vielleicht geht es Ihnen, liebe Schwestern und Brüder, ähnlich.
Auf Gott werden wir manchmal wie schwierige, vor sich hin pubertierende Kinder wirken.
Aber das ist nicht schlimm, denn solange wir uns noch an Gott reiben, solange besteht für uns die Möglichkeit zu einer im Glauben erwachsenen Person heranzureifen, solange bekenne wir, daß es Gott, den Vater im Himmel noch gibt.
Schlimm wäre es, wenn wir nicht mehr mit Gott ringen würden, weil wir uns dann selbst die Chance nähmen, innerlich zu wachsen.
Gott, der Vater aller Menschen.
Ihm gegenüber dankbar sein. Ihm Ehrfurcht entgegenbringen. Ihn ernstnehmen und mit ihm ringen. All das wäre ein gutes Rüstzeug für uns im kommenden Jahrtausend.
2. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder,
nachdem die biblischen Zeiten zu Ende gegangen waren und
die Kirche sich als eine feste Größe mit der Welt
arrangieren musste, kam immer wieder die Frage auf, wer den
Jesus eigentlich gewesen sei: Mensch? Gott? Engel? Prophet?
Messias?
Die Philosophen verlangten nämlich nach einer Antwort:
Wie kann Jesus Christus Gott gewesen sein - und trotzdem Mensch?
Das geht doch nicht - Wer soll das glauben! - Das widerspricht
jedem denkenden Wesen.
Die Antwort der Kirche war immer eine einfache und schlichte:
Wir wissen nicht genau, wie das geschieht. Aber wir wissen
sicher: Jesus Christus war Mensch und Gott - ein für
alle mal.
Die Fragen scheinen uns heute ziemlich uninteressant. Wir
haben uns mit dem Gedanken, "Jesus ist Gott" ziemlich
abgefunden (er taucht ja immer wieder in den Gebeten auf),
ohne weiter darüber nachzudenken. Nur kleine Kinder fragen
nach: "Wieso Gott? Ich dachte, das war Jesus!" -
oder so ähnlich. Dann lächeln wir und sagen: "Das
ist doch egal!" und glauben weiter.
Aber die Frage kann nicht einfach abgetan werden, denn die
Menschwerdung Jesu war ja nicht nur eine Episode. Das war
nicht wie in der Fußballbundesliga: Für eine Saison
wird ein Spieler einer anderen Mannschaft ausgeliehen.
Jesu Menschwerdung, das Weihnachtsgeschehen, ist ein unerhörtes
Geschehen: Gott und Geschöpf sollen zusammenwachsen.
Die Menschwerdung Jesu ist dabei nur der Beginn dieser immer
mehr um sich greifenden Bewegung! Himmel und Erde berühren
sich seitdem immer mehr. Der Leib Christi als Punkt, in dem
sich Gott und Geschöpf zuerst verbunden haben, wächst
seitdem unaufhörlich. Jeder Mensch, der sich in der Taufe
auf diesen menschgewordenen Gott taufen lässt, wird zum
Glied am Leib Christi (in dem wiederum Gott und Mensch verbunden
sind). Wir bekommen Anteil am Leib Christi, indem wir zur
Kommunion gehen und dort den Leib des Herrn empfangen.
Und somit stellt sich die Frage der ersten Christi heute
wieder neu: Wie kann das sein - Gott und Mensch vereint? In
der Kirche? Im Papst? IN jedem Christen? Und die modernen
Philosophen beginnen wieder zu philosophieren: Das geht doch
nicht - Wer soll das glauben! - Das widerspricht jedem denkenden
Wesen. Nur, dass die modernen Philosophen bloß noch
Naturwissenschaftler sind. Aber an den Fragen hat sich nicht
viel gewandelt.
Ja, Gott verbindet sich immer noch mit uns Menschen, die
Menschwerdung ist nach dem Tod Jesu nicht als Fehlschlag von
Gott aufgegeben, sondern zieht Kreise: So repräsentiert
der Priester Jesus; er ist sozusagen die Fortsetzung der Menschwerdung,
denn auch in den Sakramenten nimmt Jesus immer wieder irdische
Gestalt an.
Aber nicht nur der Priester: Jeder Christ. Sie auch! Wir nennen
das "das allgemeine Priestertum". Durch die Taufe
lebt in ihnen Christus, sie werden zum Kind Gottes und erneuern
ihre Sohnschaft mit jeder Kommunion.
Und auf alle Frage und Zweifel, wie das denn gehen soll,
hält die Kirche wie in den ersten Jahrhunderten fest:
Wie? Das wissen wir nicht. Aber wir halten daran fest: Gott
wirkt in dieser Welt, durch die Menschen und die Kirche. Dort
finden wir Gott und Mensch vereint.
Und so wächst der Leib Christi und diese Welt wird immer
durchlässiger für die andere Welt Gottes: In den
Sakramenten und dem Kreuzzeichen zuhause, im Papst und im
Prediger auf der Straße oder dem, der uns unbequeme
Fragen stellt, bei Wundern in Heiligsprechungsprozessen und
in den kleinen Zeichen in meinem kleinen Alltag. Wir glauben
fest: Gott wirkt in dieser Welt - jeden Tag mehr, immer mehr.
Jesus begleitet uns Tag für Tag; der Geist wohnt in unserem
Herzen.
Zwei Gefahren gibt es dabei allerdings zu vermeiden: Auf
die eine Gefahr weist Jesus im heutigen Evangelium hin: Der
Bund mit Gott kann uns hochmütig und blind machen. Die
Freude darüber, dass wir erlöst sind und Gott mit
uns ist, darf nicht zur "Gott ist mit uns"-Politik
werden.
Deshalb warnt Jesus heute mit den Pharisäern auch uns:
Nehmt Euch selbst nicht so wichtig. Bildet Euch auf Gottes
Wirken nichts ein. Macht aus der Prophetie keine Show. Verdunkelt
das Wirken Gottes nicht durch zu viele Worte und zu viele
menschliche Erklärungen. Lasst Euch nicht das anrechnen,
was Gott wirkt!
Habt Augen für das Wirken Gottes im Anderen, in der Kirche
und im Alltag!
Übt Euch nicht in der ständigen Kritik an alles
und jedem, sondern freut Euch daran, dass Gott in seinem Wirken
immer für eine Überraschung gut ist!
Es gibt allerdings auch die andere Gefahr: Dieses große
Geschenk Gottes, sein Vertrauensbeweis und "ich bleibe
trotzdem bei Euch" zu banalisieren. So zu tun, als sei
dass eine Selbstverständlichkeit. Undankbar zu sein.
In jeder anderen Religion Größeres zu sehen.
Liebe Schwestern und Brüder: Bilden Sie sich nicht (wie
die Pharisäer) etwas darauf ein, dass sie Christ sind.
Aber tun sie auf der anderen Seite nicht so, als wäre
das sowieso egal. Seien Sie demütig Christ - aber seien
sie Christ! Zur Ehre Gottes! Amen.
3. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder, vielleicht haben Sie schon
einmal davon gehört, dass wir zwischen Sache und Person
unterscheiden sollten. Den Sünder sollen wir lieben,
die Sünde aber hassen und meiden.
Weniger geläufig ist uns der Gedanke, zwischen Amt und
Person zu unterscheiden. Die Glaubwürdigkeit von Politikern,
Predigern und Lehrern hängt ganz besonders davon ab,
ob sie selbst auch das tun, was sie lehren. Ein Politiker,
der zum Sparen auffordert, selbst aber im Luxus lebt, wird
wenig Erfolg haben. Ein Prediger, der die Liebe Gottes predigt,
und anschließend Anzeige gegen unbekannt erlässt,
weil sein Auto einen Kratzer hat, hat sich selbst disqualifiziert.
Aber Jesus unterscheidet sehr wohl zwischen Amt und Person:
Als Lehrer der jüdischen Gemeinde ist es Aufgabe der
Pharisäer, die Einhaltung der Gebote zu überwachen.
Deshalb sagt Jesus: «Tut und befolgt, was sie sagen.»
Das gilt selbst dann, wenn sie sich an diese Gebote nicht
halten: «Richtet euch nicht nach dem, was sie tun.»
Bei einigem Nachdenken leuchtet uns das vielleicht auch ein:
Das Urteil, das ein Richter im Namen des Gesetzes spricht,
ist selbst dann rechtskräftig, wenn der Richter anschließend
wegen genau des gleichen Deliktes selber verhaftet wird.
Und ein Protokoll, das ein Polizeibeamter ausstellt, weil
ich mich meinen Gurt nicht angelegt habe, hat auch dann seine
Berechtigung, wenn sich dieser Beamter anschließend
auch nicht anschnallt.
Es kommt eben darauf an, ob jemand in seinem eigenen Namen
für etwas wirbt - dann muss er gefälligst glaubwürdig
sein, sonst taugt er nichts.
Oder ob jemand nur einen Dienst im Namen einer höheren
Instanz ausübt: Da spielt es für die Post keine
Rolle, ob der Postbote selbst ein begeisterter Briefeschreiber
ist.
Liebe Schwestern und Brüder, das gilt auch für
den Priester, bei dem Amt und Person ebenfalls zwei ganz verschiedene
Dinge sind - wie bei dem Richter, dem Polizisten und dem Postboten.
Ich habe einen Dienst zu versehen: Ihnen, liebe Gemeinde,
durch die Sakramente, vor allem durch die Feier der Eucharistie,
Gott gegenwärtig zu halten. Und ob ich nun ein tieffrommer
Priester bin - oder ein gottloser, der schon lange seinen
Glauben verloren hat - das ändert nichts an der Gegenwart
Gottes in dem, was ich in Seinem Namen vollziehe.
Es würde uns Priester sehr entlasten, wenn auch für
uns Jesu Wort gelten würde: «Was sie sagen, das
tut. Das ist ihre Aufgabe. Aber achtet nicht ständig
auf das, was sie selbst tun. Davon hängt Eurer Heil nicht
ab.»
Zugegeben: Wir Priester nehmen uns oft selber viel zu wichtig.
Das gilt für mich und auch leider für einige meine
Mitbrüder. Anstatt uns auf unsere ureigensten Aufgaben
zu besinnen, rühren wir in allen möglich anderen
Töpfen.
Aber lassen Sie sich davon nicht irreführen. Ein Fürst
hat vor einigen Jahrhunderten einmal gesagt: «Abgesehen
von seinen heiligen Weihen ist unser Pfarrer ein Esel.»
Mir wäre es durchaus recht, wenn sie über mich und
meine Mitbrüder ähnlich denken würden: «Er
ist geweiht und tut seinen Dienst. Alles andere ist zwar dürftig
- aber was wollen wir mehr?» Nehmt mich bitte nicht
so wichtig!
Liebe Schwestern und Brüder, natürlich ist es nicht
vollkommen egal, ob ein Priester selbst das tut, was er verkündet.
Sonst hätte Jesus den Pharisäern nicht so eindringlich
ins Gewissen geredet. Und auch wir Priester müssen uns
ins Gewissen reden lassen - auch von Ihnen, der Gemeinde.
Aber zu erwarten, dass der Priester per Amt immer auch der
Liebling der Gemeinde sein muss, das wird jeden, der mit dem
Gedanken spielt, Priester zu werden, schon im Ansatz entmutigen.
Die Pflicht, die Liebe Gottes mit dem Leben zu predigen, haben
wir alle im gleichen Maße. Der Priester genauso wie
Sie - nicht weniger - aber auch nicht mehr.
Wer Berufungen - auch in unserer Gemeinde - wachsen lassen
will, der sollte immer wieder deutlich machen, dass auch ein
schlechter Prediger, eine jähzorniger Mensch oder ein
schlichter Denker ein guter, sehr guter Priester sein kann.
Amen.
4. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder,
Jesus geht ganz schön zur Sache im heutigen Evangelium.
Er rechnet mit den Pharisäern knallhart ab. Unweigerlich
schlägt man den Bogen zur heutigen Kirche. Nennen wir
nicht auch den Papst "Heiligen Vater". Auch die
Italiener rufen abends auf dem Petersplatz "Papa, papa",
wenn der Papst sich am Fenster zeigen soll. Hier steht: "Auch
sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer
ist euer Vater, der im Himmel" Oder: "Sie machen
ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern
lang." Die Ausschnitte, die uns im Fernsehen von unserer
katholischen Gottesdiensten gezeigt werden, lassen oft diesen
Eindruck erscheinen. Oder der Vorwurf an die Pharisäer,
daß sie andern schwere Lasten auftragen ohne selber
mitzuhelfen. Pharisäer = Priester, der fromme Reden und
Forderungen predigt, ohne selber entsprechend zu leben.
Auch wenn wir sicherlich weiterhin zu unseren Eltern Mutter
und Vater sagen dürfen, so gilt es doch, die Kritik ernsthaft
auf unsere heutige Situation zu prüfen. Bleiben wir mal
beim letzten Beispiel: die Pharisäer, die Vorsteher der
Gemeinde also: Tut und befolgt also alles, was sie euch
sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun."
Die Aufgabe der Pharisäer war es, Gottes Wort zu verkünden
und auszulegen. Also war das, was sie sagten gut, denn es
stammte von Gott. Auch wenn Jesus Christus ihnen so manches
Mal in zahlreichen Diskussionen bei der Auslegung helfen mußte.
Es war zunächst einmal Gottes Wort.
Und so geht es mir auch heute: Zu wissen, dass das, was ich
hier tue, nicht meine Sache ist, sondern zunächst einmal
Sache das Wort Gottes die Grundlage jeder Predigt bildet,
beruhigt mich. Die Theatergruppe unserer Kolpingsfamilie sucht
sich seit 50 Jahren jedes Jahr ein neues Stück aus, daß
ansprechend, niveauvoll und irgendwo auch witzig sein soll.
Sie können sich vielleicht vorstellen, dass das nicht
so einfach ist, da immer wieder neu etwas zu finden. Dieses
Jahr ist es allerdings wieder gelungen, dass darf ich Ihnen
aus den Proben schon verraten. Ich steh hier jedoch nicht
unter dem Zwang, Ihnen jeden Sonntag mit möglichst viel
Witz etwas Neues vorzutragen, sondern ich beziehe mich immer
wieder auf die Vervollkommnung unseres Lebens anhand der Richtschnur
des Evangeliums. Nicht ich bin es, wir gehen nicht zur Kirche
wegen des Bodenpersonals, sondern weil Christus selber uns
ruft.
Ich habe diese Gedanken auch in der Gestaltung meines Kelches
einfließen lassen: Auch wenn Sie es von hinten nicht
im Detail erkennen mögen, so will ich ihn Ihnen die markantesten
Dinge beschreiben: der Fuß besteht aus Holz: ein sehr
einfaches, alltägliches Material. Es ist zudem bewußt
mit Kanten und Sprüngen versehen. Besonders an der Schale
kann man dies erkennen. Das ist der Teil des Kelches, welches
ich berühre. Der obere Teil besteht aus vergoldetem Silber:
das kostbarste Material unserer Erde. Dazu hat dieser Teil
eine Form, die einer Kugel nahe kommt. Symbol für das
Vollkommene. Dieser teil des Kelches ist der, in dem sich
die Wandlung vollzieht, worin sich der Wein in das Blut Christi
verwandelt. Göttliches geschieht dort.
Ich, der fehlerhafte Mensch fasse an das einfache Holz. Und
doch nutzt Gott diesen Kelch, um unter uns zugegen zu werden.
Und doch darf ich mit meinen Macken in Jesu Namen sprechen,
wird er mit meinem zutun unter uns sichtbar.
Soweit eine besondere Gnade des Priesters. Und doch auch
eines jeden von uns. Denn nicht nur durch die Wandlungsworte
wird er unter uns lebendig, sondern durch jedes Wort, daß
sich in unserem Leben in die Tat umsetzt. Evangelium und auch
die Lesung machen das heute deutlich: Paulus schreibt, dass
er der Gemeinde das Evangelium nicht nur erzählt und
erklärt hat, sondern auch vorgelebt. Er hat den Menschen
in Thessalonici in Griechenland anhand seines eigenen Lebens
das Evangelium Gottes verkündet; und so ist es, schreibt
er: jetzt in euch, den Gläubigen wirksam."
Daran werden auch wir heute von den Jugendlichen gemessen,
sie hinterfragen alles - und dort, wo sie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit
sehen, wo sie die Begründungen einsehen können,
wird es akzeptiert. So wird auch unser Glaube nicht anhand
der frommen Worte, sondern anhand der Konsequenzen, anhand
der Taten gemessen. Dazu gehören dreierlei Dinge: der
Glaube muß verankert sein in der Liturgie, im gemeinsamen
Gebet, wie wir es hier heute pflegen. Er muß verankert
sein im Bekenntnis: zu Hause, bei der Arbeit, im Freundeskreis
dazu stehen. gerade auch dann wenn dadurch Nachteile in Kauf
genommen werden müssen: martyria - bekennen - wie die
großen Bekenner, die Märtyrer Beispiel gegeben
haben. Und der Glaube muß verankert sein in der Diakonie:
im Dienst am Nächsten: in der Familie jemanden pflegen,
Kinder erziehen, in der Nachbarschaft, bei Freunden und Feinden,
in der gesamten Welt, soweit es unsere Kräfte zulassen.
Alle drei Dinge sind in unserem Glauben gefragt. Wenn sich
die Worte so in Taten ausdrücken, wird Gott unter uns
sichtbar. Aber auch dort, wo wir noch Macken haben, wie dieses
Holz, findet Gott Möglichkeiten, unter uns gegenwärtig
zu werden.
5. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Da lebt man den Kindern es vor, geht jeden Sonntag zur Kirche,
prägt zuhause ein christliches Familienleben und die
Kinder gehen Wege ohne Gott und Kirche.
Ein Beispiel wie es die meisten von uns kennen. Und dem stehen
die heutigen Lesungen geradezu gegenüber: wir hörten
Aufrufe, aus den Worten Gottes auch Taten folgen zu lassen,
sich auch selbst an die Wege Gottes zu halten, um anderen
dadurch ein Beispiel christlichen Lebens zu geben: am deutlichsten
klang es wohl bei Paulus: "nicht nur am Evangelium Gottes",
"sondern auch an unserem eigenen Leben" wollten
wir euch teilhaben lassen, damit die Menschen selbst an Gott
glauben können und die Worte für echt halten.
Doch es funktioniert scheinbar nciht mehr. Die nächste
Generation hat das Beispiel der Älteren nicht übernommen.
Statt dessen haben andere unseren Einfluß: den Einfluß
von Eltern, Lehern und Kirche übernommen, wie z.B. Geld,
Mode oder Konsum.
Da bleiben ganze Generationen der Kirche und Gott fern, wollen
von ihm nichts mehr wissen. Letzten Freitag habe ich in der
Zeitung gelesen, dass die Kirchenbesucherzahlen der Katholiken
in Deutschland seit 1990 von 22 auf 16% zurückgegangen
ist. Wir haben seit ein paar Jahren kaum noch kirchliche Trauungen.
Gott wird nicht mehr für echt genommen.
Funktioniert es nicht mehr, was die Propheten seit Jahrtausenden,
die Apostel, was Jesus selber gesagt hat? Doch - sicherlich!
Er selber gibt uns den Tip, wie wir aus der Misere heraus
kommen:
Es ist genau der benannte Punkt des nicht gelebten Beispiels,
welches die Menschen von der Kirche trennt: irgendwelche schlechten
Erfahrungen, die nicht einmal selber mehr gemacht worden sind,
sondern man nur gehört hat, bewirken die Trennung von
der Kirche. Und unaufrichtige Menschen treffen wir immer wieder
dadurch, dass wir im Medienzeitalter leben und sich schlechte
Nachrichten besser verkaufen als gute werden diese Negativbeispiele
schnell jedem mehrfach bekannt gemacht, so dass die Vorwürfe
jedem unerschütterlich und allgemein erscheinen.
Das geht nicht nur den inkonsequenten Situationen der Kirche
so. Wir erwischen uns doch selber bei diesem Verhalten z.B.
in der Politik. Und was dort trotz aufrichtigem Einsatz der
allermeisten Politiker zu Politikverdrossenheit führt,
führt bei uns ebenso zu Desinteresse.
Was können wir da tun? Wir müssen diesen medienpräsenten
Negativbeispielen unsere Positiven gegenüberstellen:
Wenn die eine Ehe in der katholischen Verwandschaft in die
Brüche gegangen ist, dann sollte bei uns präsent
sein, wie die anderen 10 intakten Ehen diesen beiden gescheiterten
Personen geholfen haben.
Wenn wir Ausgrenzung am Arbeitsplatz oder in der katholischen
Schule erleben, dann sollten uns Beispiele von couragierten
Chisten einfallen, die so etwas nicht haben durchgehen lassen,
dann sollte unser Wissen von den zahlreichen Eingliederungen
der Spätaussiedler und Russlanddeutschen, den vielen
funktionierenden Nachbarschaften mit ihnen die Fälle
der Ausgrenzung zur Ausnahme der Regel machen.
Wenn das Kind beim Diebstahl erwischt wird, dann sollten
barmherzige Eltern gemeinsam nach der Schuld suchen, dann
sollten im Familienrat Dutzende von Beispielen möglich
sein, wo andere Familienmitglieder den hinreißenden
Versuchungen aller Art widerstanden haben.
Wenn jedoch den Gescheiterten nicht geholfen wurde, die Andersdenkenden
bei uns nicht integriert werden, dem Kind keine Gegenbeispiele
genannt werden können, dann brauchen wir uns nicht wundern,
wenn die nächste Generation nach dem richtend, was wir
tun und nicht was wir Frommes sagen, Gott fern bleibt.
Dann gilt der Ausruf des Propheten Maleachi von heute auch
uns: "Ihr seid abgewichen vom Weg udn habt viele zu Fall
gebracht". Lassen wir nicht die Aussage Jesu über
die heuchlerischen Propheten für usn gelten: "richtet
euch nicht nach dem, was sie tun." sondern machen wir
uns noch mehr die Aussage des Paulus zu eigen: "Wir wollen
euch nicht ur am Evangelium Gopttes teilhaben lassen, sondern
auch an unserem eigenen Leben", damit wir ihnen ein gutes
Beispiel geben und die Negativbeispiele unter Christen die
Ausnahme bleiben.
Amen.
6. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2005)
Liebe Gemeinde!
Die Zeit der Schriftgelehrten und Pharisäer ist vorbei, könnte
man meinen. Geheuchelte Frömmigkeit ist sehr selten geworden und
wird überdies allgemein verachtet. Sind also die mahnenden Worte
Jesu heute gegenstandslos geworden? Wir müssen schon etwas genauer
hinsehen, um zu erkennen, daß das keineswegs der Fall ist; wir haben
es nur heute mit einer anderen Form der falschen Schriftgelehrsamkeit
und der Heuchelei zu tun als zur Zeit Jesu.
Sehen wir zunächst hin, mit welchen Merkmalen Jesus die Pharisäer
kennzeichnet:
Sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie
lehren zwar das Gesetz Gottes, aber sie tun es unehrlich und heuchlerisch.
Sie bürden den Menschen schwere Lasten auf, rühren aber keinen
Finger, um beim Tragen zu helfen.
Sie suchen unbedingt das Ansehen und die Ehrerweisung der anderen. Sie
wollen immer im Mittelpunkt stehen, bei allem mitreden und alles bestimmen.
Alle drei Kennzeichen kann man in einem Satz zusammenfassen: Sie wollen
gern bedient werden, aber keinesfalls einem anderen dienen. Damit es Menschen
gibt, die ihnen zu Diensten sind, müssen sie angehalten werden, das
Gesetz Gottes zu befolgen. Man muß ihnen also ins Gewissen reden,
und darin sind die Pharisäer Meister. Und darin besteht das Schnüren
schwerer Lasten: Das Gesetz Gottes haarklein auseinandernehmen und einschärfen,
damit die anderen wohlgemerkt: immer nur die anderen bloß
nicht auf die Idee kommen, nach ihrer eigenen Lust und Laune zu leben.
Wer bedient werden möchte, braucht schließlich willige Diener.
Und schließlich: Der Dienst, den die anderen leisten sollen,
besteht vor allem in Anerkennung, Bewunderung und Ehrerbietung.
Nun stellen wir fest, daß hinsichtlich dieses dritten Punkts unsere
Zeit sich von der Zeit Jesu wesentlich unterscheidet. Denn für den
Dienst am Wort Gottes gibt es heute normalerweise keine öffentliche
Anerkennung mehr, zumindest nicht im großen Stil. Ähnliches
gilt übrigens inzwischen für den pädagogischen und politischen
Dienst: Lehrer, Professoren, Gewerkschaftler und Politiker genießen
viel weniger öffentliches Ansehen als noch vor einer Generation.
Enthusiastische Bewunderung und Ehrerbietung werden dagegen ganz anderen
Personengruppen gewährt, Rennfahrern und Fußballspielern, Fernseh-
und Schlagerstars usw. Doch diese treten mit keinerlei moralischem Anspruch
an die Massen heran, sie treten für keine Lehre ein, höchstens
dafür, daß jeder nach seiner eigenen Façon leben und
selig werden soll. Dann besteht auch keine Gefahr der Heuchelei. Doch
für nichts einstehen ist noch schlimmer als ein heuchlerisches Eintreten
für Werte, die man selbst zu leben sich nicht zutraut. Denn für
nichts einstehen heißt, alles für gleichgültig zu erklären
und die Menschen in die Orientierungslosigkeit auszuliefern und versumpfen
zu lassen. Natürlich ist auch den hofierten Stars und Idolen
nicht alles gleichgültig; es muß ihnen bloß ein kleines
Unrecht geschehen, dann rufen sie sogleich nach Recht und Gerechtigkeit.
Doch sie haben schon lange ihr Schäfchen ins Trockene gebracht und
soviel Geld einkassiert, daß sie sich für diesen Fall die teuersten
Rechtsanwälte leisten können also leiden sie als letzte
unter dem gesellschaftlichen Verfall der Moral.
Den Pharisäer in Reinkultur gibt es insofern heute kaum noch. Die
von Jesus kritisierte Charakterfigur hat sich vielmehr aufgespalten in
verschiedene Spielarten, die freilich alle dies eine gemeinsam haben:
daß sie nicht dienen, sondern einen bevorzugten Platz möglichst
weit oben einnehmen wollen.
Nun muß ich mir selbst entgegenhalten: Auf die Fehler anderer zeigen
ist einfach! Spricht da nicht schon die Selbstgerechtigkeit? Es ist fast
unmöglich, den Pharisäismus zu kritisieren, ohne selbst ein
Pharisäer zu sein. Die beste Medizin gegen diese wuchernde Krankheit
der Seele ist: bei sich selbst anzufangen und nicht zu denken oder zu
sagen: Aber die anderen müßten doch
Bin ich selber bereit, von der Sorge um mein Ich abzusehen und den anderen
Menschen um seiner selbst willen zu achten und zu ehren, ja, ihm zu dienen?
So oder ähnlich kann und sollte sich jeder selbst fragen,
um aus der Falle herauszukommen und dem Wort Jesu zu entsprechen: Der
Größte von euch soll euer Diener sein. Denn
wer sich
selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Ein anderes aber ist ebenso wichtig: Wie schütze ich mich und meine
Lieben vor den Pharisäern unserer Zeit? Was hat Jesus dagegengesetzt?
Es geht ja nicht nur um meine eigene moralische Integrität, sondern
auch um ein gutes Leben in einer humanen Gesellschaft. Je schlechter diese
wird, um so mehr Verführungskraft gewinnt die Parole Rette
sich wer kann!
Jesus hat sein eigenes Wort und das Gewicht seiner Persönlichkeit
gegen die Pharisäer ins Spiel gebracht. Und obwohl ihn das persönlich
ans Kreuz gebracht hat, hat seine Sache doch auf längere Sicht gesiegt.
Die Urkirche war eine Gemeinschaft von Menschen, die sich zum gegenseitigen
Dienst verpflichtet fühlten. Die Botschaft von der christlichen,
d.h. zum Dienen bereiten Liebe hat wie ein Sauerteig die damaligen Gesellschaften
durchsäuert und sie nach und nach humanisiert. Wenn wir in unseren
Tagen nun erleben, wie dieser Vorgang rückgängig gemacht wird,
indem sich ein rücksichtsloser Egoismus breitmacht, dann haben wir
Christen die Pflicht, die modernen Verführer beim Namen zu nennen
und ihnen die heuchlerische Maske vom Gesicht zu reißen. Wir sind
es der nachkommenden Generation schuldig, daß wir sie nicht in einer
Gesellschaft aufwachsen lassen, in der die Liebe erkaltet ist und der
Mensch nur noch als Mittel angesehen wird, nicht mehr als Zweck an sich
selbst. Dazu braucht es allerdings mutige Männer und Frauen
denn die Gegenseite, die von Papst Johannes Paul II. sogenannte Kultur
des Todes hat sich mehr noch als damalige Pharisäerschar
gerüstet mit den Waffen der Schmeichelei, Verführung, Bestechung,
Erpressung, Ausgrenzung, Verleumdung und Rufmords. Doch das darf
uns nicht erschrecken, denn nur einer ist unser Lehrer: Christus.
Fürbitten
Jesus liebt die Menschen. Er wünscht nichts sehnlicher,
als dass diese Liebe Kreise zieht. Darum bitten wir:
-
Für unsere Priester: Dass sie ihr Amt freudig und
glaubwürdig ausüben.
-
Für alle, die sich auf das Priesteramt vorbereiten:
Dass sie in Dir Kraft und Ausdauer finden.
-
Für die Gemeinden: Dass sie in ihrer Liebe zum fruchtbaren
Boden für geistliche Menschen wird.
-
Für die Familien: Dass sie in Geduld und gegenseitigem
Verständnis zu einander stehen.
-
Für die Menschen, die in ihrem Leben nicht zurechtkommen:
Sei ihnen in liebenden Menschen nahe und verhelfe ihnen
zu einem neuen Beginn.
-
Für unser Verstorbenen: Nimm sie auf in deine Gemeinschaft
der Liebe. Wir feiern diesen Gottesdienst...
Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirt. Du lässt
uns nicht allein. Erhöre unsere Bitten, der du mit dem
Vater lebst und regierst in Ewigkeit. Amen.
Fürbitten 2. Vorschlag
Zu Gott, unserem Vater im Himmel, der uns geschaffen hat, rufen wir:
- Für die Kirche, die sich auf das dritte christliche Jahrtausend vorbereitet: Laß sie mutig den Glauben an dich, den dreifaltigen Gott bekennen.
- Für die Väter in den Familien unserer Gemeinde: Hilf ihnen treue und weise Erzieher ihrer Kinder zu werden.
- Für all jene Kinder, die ohne Väter aufwachsen müssen: Sei du ihnen mit deiner väterlichen Liebe nahe.
- Für alle, die mit dir ringen: Mehre in ihnen Hoffnung, Glaube und Liebe.
- Für uns selber: Laß uns voll Freude in dem Bewußtsein leben, daß wir deine Kinder sind.
Das erbitten wir von dir Vater, der du mit deinem Sohn in der Einheit des Heiligen Geistes lebst und regierts in Ewigkeit.Amen
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 622, 1-5
Kyrie: sprechen
Gloria: 977
2. Lesung: 1 Thess 2, 7b-9.13
Zwischengesang: 266, 1 - 3
Evangelium: Mt 23, 1-12
Credo: sprechen
Gabenbereitung: 868
Sanctus: 469
Agnus Dei: 470
Danksagung: 472
Schluss: 595, 1 + 4