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Predigt, Fürbitten und Lieder zum 5. Sonntag im Jahreskreis
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1. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder,
Stellen Sie sich vor, sie seien verheiratet (vermutlich sind die meisten
von Ihnen verheiratet, deshalb dürfte es Ihnen nicht so schwer fallen);
sie sind also verheiratet und ihr Ehepartner verzettelt sich dummerweise
in einer wichtigen Sache dermaßen, dass es wirklich schwierig wird,
da noch unbeschadet herauszukommen. Man tuschelt schon, manche sogar laut.
Was würden Sie tun? Würden sie es für angemessen halten,
sich öffentlich hinzustellen und zu sagen, dass es Ihnen seit langem
so richtig peinlich gewesen ist, verheiratet zu sein?
Liebe Schwestern und Brüder, die vergangene Woche - genau genommen
sogar die letzten zwei Wochen - waren übervoll mit Diskussionen über
den Papst, den Kurs des Vatikans, Bemerkungen von Frau Merkel und Kommentare
zu dieser Bemerkung, Äußerung der Mitglieder des Zentralrats
der Juden und verschiedener Bischöfe - und so weiter. Ich glaube nicht,
dass es meine Aufgabe als Priester ist, in dieser Predigt zu den zahlreichen
Stellungnahmen noch eine weitere hinzuzufügen.
Aber vielleicht gestatten Sie mir, ein paar grundsätzliche Betrachtungen
anzustellen. Die eine habe ich mit der Eingangsfrage schon angerissen.
Jemand, der Mitglied einer Partei ist und - egal, wie ungeschickt sich
die Parteioberen benehmen - immer nur Wohlwollen für "die da oben"
aufbringt, für deren Fehltritte immer eine Entschuldigung vermutet,
steht schnell im Ruf, ein hirnloser Gefolgsmann zu sein oder ein geistig
Abhängiger. Es gehört in unserer Gesellschaft zur Pflicht, sich
immer eine kritische Distanz zu bewahren. Es ist ein Zeichen von geistiger
Eigenständigkeit, sich niemals ganz zu identifizieren.
Genau diese Haltung ist aber tödlich für unsere Liebesbeziehungen,
sei es in der Ehe oder in unseren wichtigsten Freundschaften. Wer seinem
Ehepartner grundsätzlich alles zutraut, wird schnell zum Spielball
der Gerüchte und Missverständnisse.
Natürlich ist es leichter, sich die Kirche wie ein Verein oder eine
Partei vorzustellen. Und die heftige bis feindselige Reaktion, die der Kirche,
dem Vatikan und dem Papst entgegenschlug, rührt wohl aus dieser Haltung:
Nach all dem vielen Jubel über den deutschen Papst und seinem neuen
Stil mussten wir mal eben darstellen, dass wir uns unsere kritische Distanz
bewahrt haben. "Ab und zu sollten wir uns" - so entstand der Eindruck
- "von Rom distanzieren, damit wir unsere Glaubwürdigkeit nicht
verlieren."
Aber die Kirche ist nicht einfach ein Verein. Nicht umsonst benutzt Jesus
für die Kirche das Bild der Braut, vergleicht den Himmel mit dem Hochzeitsmahl
und spricht davon, dass das Band, das uns zusammenhält, die Liebe sein
soll.
Liebe Schwestern und Brüder, in der Apostelgeschichte heißt
es von den Christen: "Seht, wie sie einander lieben!" Ob das die
Nicht-Christen und Nichtkatholiken in diesen Tagen auch von uns sagen können?
"Seht, wie sie ihren Papst lieben...?"
Wer welchen Fehler gemacht hat - ob überhaupt Fehler gemacht wurden
oder ob es sich um eine unglückliche Verkettung handelt - das ist nicht
einfach zu entscheiden. Dafür gibt es gottseidank gut ausgebildete
und intelligente Journalisten. Deren Aufgabe ist es, schwierige und nicht
einfach zu verstehende Zusammenhänge verstehbar zu machen. Hintergründe,
rechtliche Vorgaben und größere Zusammenhänge aufzuführen,
um klarer zu sehen.
Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, als wenn Journalisten und Politiker,
oder die Herausgeber von Zeitungen, Magazinen, Online-Nachrichten und Fernsehsendungen,
nicht versuchen, den Menschen das unübersichtliche zu erklären.
Sondern sich zum Sprachrohr der Massen zu machen und im Namen der uninformierten
Menge ihren Unmut zum Ausdruck bringen - das gilt nicht nur für die
Kirche.
Aber es verkauft sich doch auch besser...: Einmal ehrlich: Würden sie
sich lieber eine Zeitung kaufen, in der in großen Lettern steht: "Der
Vatikan brüskiert die Welt!" oder eine Zeitung, in der mit viel
Text erklärt wird: "Was bedeutet die Exkommunikationsaufhebung
wirklich?"
Das gilt auch für viele unsere kirchlichen Vereine und deren obersten
Delegierten - ob dem BDKJ, der Bundes-KFD, dem ZdK oder anderen kirchlichen
Vertretern. Sie sehen sich häufig (gottseidank nicht immer) nicht als
Sprachrohr der einen Kirche, das eine wichtige Aufgabe für die Verkündigung
unseres Glaubens und die Einheit der Kirche wahrnimmt, sondern als Sprachrohr
der Menschen, um deren Forderungen an die offizielle Kirche zu verstärken.
Ganz gleich, was geschehen ist: Der Papst ist wie kein anderer auf die
Orthodoxen, Evangelischen, Muslime und Juden zugegangen - auch auf kritische
Stimmen wie Hans Küng, den zuvor noch kein Papst empfangen hatte. Er
steht wie kein andere für die Einheit der Kirche durch Offenheit und
Dialog, in der er sich voll Liebe - ja, es ist Liebe - allen zuwendet.
Versuchen wir, ein wenig von dieser Liebe aufzunehmen und weiterzugeben.
Die Welt schaut auf uns und auf unseren Umgang miteinander - und auch mit
dem Heiligen Vater. Es wäre schön, wenn sie sagen könnte:
"Seht, wie sie einander lieben!"
Amen.
2. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
"Wie zeige ich meiner Oma, dass ich sie gern habe?"
Diese Frage wurde Schülern vor kurzem in einer Klassenarbeit
gestellt. Antworten darauf waren: ich kaufe für sie ein,
ich besuch sie, ich les' ihr was vor, Geschichten von früher
und lass sie mir erklären, auch wenn ich sie schon 10x
gehört habe, ich geh mit ihr spazieren, damit sie mal
aus dem muffigen Zimmer herauskommt, ich erzähl ihr,
was ich erlebt habe, den Oma ist neugierig, ich bastle ihr
etwas, ...
Diese Klassenarbeit war kein Deutschaufsatz, sondern der
Einstieg in eine Religionsstunde. Anschließend wurde
für "Oma" "Gott" eingesetzt. Denn
meine Beziehung zu Gott will genauso gepflegt sein, wie zu
einem Menschen, wie z.B. meiner Oma. "Wie zeige ich meinem
Gott, dass ich ihn gern habe?"
- ich kaufe für ihn ein - erledige etwas für ihn,
wovon ich überhaupt keinen Vorteil habe, einfach nur,
um ihm zu gefallen, um ihm weiterzuhelfen;
- ich besuch ihn, obwohl ich genug zu tun habe, ich nehme
mir immer wieder Zeit, um bei ihm reinzuschauen;
- ich les' ihm etwas vor, Geschichten von früher, aus
der Bibel, auch wenn ich sie schon 10x gehört habe;
- ich geh mit ihm spazieren, um mal rauszukommen aus der Bude,
aus dem Gewöhnlichen, in anderer Umgebung mit ihm zusammen
Neues entdecken;
- ich erzähl ihm, was ich erlebt habe. Er ist neugierig,
will wissen, was mich bewegt;
- ich kann ihm zwar nichts basteln, aber ich kann ihm mit
einer Kleinigkeit eine Freude bereiten.
So eine Beziehung zu meiner Oma ist nicht mit einer Aktion
getan, sie bedarf immer wieder solcher Dienste. Und genauso
ist es mit meiner Beziehung zu Gott.
Im Evangelium hörten wir, wie Jesus seine Beziehung
zu Gott pflegt: "In aller Frühe, als es noch dunkel
war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten."
- solche Rückzüge ins Gebet hören wir häufiger
von Jesus - es ist für ihn wichtig, diese tiefe Gemeinschaft
mit dem Vater zu pflegen, um dann predigen und Dämonen
austreiben zu können.
Ich verweise in diesem Zusammenhang immer gerne auf Mutter
Teresa, die nun kurz vor der Heiligsprechung steht. Auf die
Frage eines Reporters, warum sie ihren langen Arbeitstag denn
jeden Morgen noch um die Messfeier und Anbetung verlängere,
so früh aufzustehen sei doch unmenschlich, wenn man noch
so spät bis in die Nacht arbeite, antwortet sie, dass
die den langen Tag ohne die Morgenstunden im Gebet nicht bestehen
könne.
Wir hingegen hören heute immer wieder und die Abwesenden
zeigen es uns heute: "Ich kann auch an Gott glauben,
ohne zu beten, ohne dauernd in die Kirche zu rennen. Wenn
ich dieses oder jenes Gute tue, bin ich sicherlich ein genauso
guter Christ, wie jemand, der jeden Sonntag in der ersten
Reihe sitzt."
Das eine tun, ohne das andere zu lassen. Ohne Verankerung
im Gebet wären Mutter Teresa die guten Werke nicht möglich
gewesen, ohne gute Taten ist das Gebet alleine nichts wert.
So hat auch Jesus viel Gutes getan, wir hörten es heute:
er hat gepredigt und Dämonen ausgetrieben. Aber es geht
nicht, ohne die Beziehung zum Vater zu pflegen, nicht nur
kurze Stoßgebete, sondern sich zurückziehen, dafür
Zeit nehmen.
Wann haben sie sich das letzte Mal zurückgezogen, um
zu beten?
- gerade? - vor 30 Minuten, 10 min eher in die Kirche gekommen,
um zu beten?
- oder gestern Abend? Das Nachtgebet im Bett - den Tag vor
Gott getragen?
- oder letzte Woche? Eine Kerze entzündet - 2 Min verweilt?
- oder wie lange ist es her, dass sie sich zurückgezogen
haben, um in Ruhe zu beten?
Und wann haben sie sich das letzte Mal mit ihrem Partner
zurückgezogen, um etwas zu besprechen? - eine größere
Anschaffung, ein Problem mit den Kindern, mit den Eltern?
Wann habt ihr Eurer Freundin, Eurem Freund das letzte Mal
gezeigt, dass ihr sie, ihn liebt?
Sicherlich öfter als einmal im Jahr, wahrscheinlich
mehrmals in der Woche. So wie wir uns Zeit nehmen für
den Partner, für liebgewonnene Menschen, so möchte
auch Gott mit uns eine Liebesbeziehung.
Mit Jugendlichen bereiten wir gerade eine Messe für
den 2. Fastensonntag vor, wobei wir zunächst einmal über
den Sinn des Fastens diskutieren. Eine 17-jährige meinte:
wenn Gott uns so sehr liebt, dann können wir durch ein
Fastenopfer doch auch zeigen, wie sehr wir ihn lieben.
Genau wie wir, wenn wir verliebt sind, Dinge aufgeben, die
wir lieb gewonnen haben, um diese Beziehung eingehen zu können,
müssen wir auch Dinge aufgeben, die wir lieb gewonnen
haben, wenn wir eine Beziehung mit Gott eingehen wollen.
Wenn ich sage: Oma ist nett, intelligent - dann brauche ich
dafür nichts tun, aber wenn ich sage, ich mag Oma, dann
muss ich ihr das auch zeigen. Wenn ich sage: Ich glaube an
Gott, dann muss ich ihm das auch zeigen - nur sagen - das
reicht nicht.
Pr.: Gott unser Vater, Du liebst uns über alles. Wir
rufen zu Dir:
1. Die Politiker sind in der Gefahr, einen neuen Krieg anzufangen,
wodurch viele Menschen sterben müssen. Öffne sie
für den Heiligen Geist, der Ihnen Wege des Friedens zeigt.
A.: Wir bitten Dich, erhöre uns.
2. Die Politiker in Niedersachsen legen ihre Schwerpunkte
für die nächsten Jahre fest. Öffne sie für
den Heiligen Geist, der Ihnen die wirklich wichtigen Dinge
zeigt.
A.: Wir bitten Dich, erhöre uns.
3. Deine Kirche ist getrennt in viele kleine Kirchen. Öffne
sie für den Heiligen Geist, der ihr Wege zur Einheit
zeigt. A.: Wir bitten Dich, erhöre uns.
4. Unsere Beziehung zu Dir erfolgt oft nur mit halbem Herzen
und nicht mit ganzer Liebe. Öffne uns für den Heiligen
Geist, der in uns das Feuer der Liebe neu entfacht.
A.: Wir bitten Dich, erhöre uns.
5. Wenn jemand stirbt, sind wir traurig. Wir beten heute
besonders für Oliver Vossmann aus Garrel. Öffne
ihnen das Tor des Himmels.
A.: Wir bitten Dich, erhöre uns.
Pr.: Gott unser Vater, so bitten wir Dich durch Christus
im Heiligen Geist. Amen.
3. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2006)
Liebe Gemeinde!
Er hat alles gut gemacht, sagen die Leute über Jesus
(Mk 7,37). Er löscht den glimmenden Docht nicht aus und das
geknickte Rohr zerbricht er nicht. (Jes 42,3; Mt 12,20)
Das wird uns heute an einem typischen Arbeitstag Jesu deutlich gemacht.
Nach einem Aufsehen erregenden Auftritt in der Synagoge begibt sich Jesus
in das Haus des Simon, wahrscheinlich, um sich auszuruhen. Aber Petrus
und Andreas kommen sofort mit einem Anliegen: Ihre Mutter leidet an einem
Fieber, und Jesus zögert nicht, sie zu heilen. Er ging zu ihr,
faßte sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von
ihr, und sie sorgte für sie. (Mk 1,31)
Jesus nimmt die Kranke bei der Hand und richtet sie auf. Diese Bewegung
des Aufrichtens ist kennzeichnend für die anderen Heilungen und überhaupt
für das Wirken Jesu. Jesus richtet auf, leiblich und seelisch, alle,
die zu ihm kommen. Wie viele Dinge gibt es in der Welt, die uns Menschen
niederdrücken und den Kopf hängen lassen! Wieviel Anlaß
gibt es, zum Heiland zu gehen, um von ihm aufgerichtet zu werden. Kein
Wunder also, daß Jesus am Abend umlagert wird: Die ganze Stadt
war vor der Haustür versammelt. (Mk 1,33) Wie viele
Menschen hätten wohl an der Gemeindemission teilgenommen, wenn die
Patres die Gabe der Heilung gehabt hätten!?!
Sie hatten diese Gabe nicht genausowenig wie ich. Aber sie hatten
andere Gaben, so wie jeder von uns mit irgend etwas begabt ist, um andere
Menschen aufzurichten. Denn das ist doch der Kern von Jesu Botschaft:
Das Reich Gottes ist gekommen, und damit ist die Macht der Sünde
und der Dämonen gebannt. Die Wunderheilungen Jesu bezeugen das, sie
sind die Zeichen für die innere Heilung und Aufrichtung, die mit
Jesus gekommen ist. Aber damit ist auch sofort klar, daß Jesus nirgendwo
bleiben kann; er muß vielmehr anderswohin gehen, in die benachbarten
Dörfer, damit er auch dort predigt; denn dazu ist
er gekommen. (Mk 1,38) Wohlweislich heißt es: damit er auch
dort predigt. Nicht die Heilungen stehen im Mittelpunkt, sondern
die Predigt vom Reich Gottes. Keiner darf ihn für seine privaten
Ziele einspannen und festhalten. Im Gegenteil: wer Jesus begegnet ist,
dessen Herz soll sich weiten und für den umfassenden Horizont öffnen,
vor dem Jesu Wirken allein verständlich ist: für Gottes Reich
und das heißt für Gemeinschaft und Liebe, die alle partikulären
Interessen aufsprengt.
Wer von Jesus aufgerichtet wurde, sei es im geistigen, sei es im seelischen
oder im leiblichen Sinne, der ist selber aufgerufen, aufzurichten und
aufzubauen, am Reich Gottes mitzubauen. Nicht ab, sondern aufbauen. Das
Handeln des Christen ist nicht destruktiv, sondern konstruktiv. Wir bauen
auf durch unser Beispiel und durch ein gutes Wort. Ein Sprichwort aus
der Mongolei sagt: Ein gutes Wort ist wie drei Monate Wärme,
ein böses Wort wie sechs Monate Frost. Das können wir
brandaktuell am Beispiel der Karikaturen Mohammeds sehen: Die lieblose
Lust am Spott und an der Destruktion der Glaubensüberzeugungen anderer
läßt die Atmosphäre frostig werden und vergiftet das Klima.
Im Epheserbrief heißt es: Über eure Lippen komme kein
böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt,
und dem, der es hört, Nutzen bringt. (Eph 4,29) Das ist echter
Dienst am anderen und an der Gesellschaft! Wenn wir Christen diesen aufbauenden
Dienst nicht leisten, dann ist unser Salz schal geworden. Ignatius von
Loyola sagt: Jeder gute Christ muß mehr dazu bereit sein,
die Aussage des Nächsten für glaubwürdig zu halten, als
sie zu verurteilen. Vermag er sie nicht zu rechtfertigen, so forsche er
nach, wie jener sie versteht; versteht jener sie aber in üblem Sinn,
so verbessere er ihn mit Liebe.
Liebe Mitchristen! Er hat alles gut gemacht, sagten damals
die Leute über Jesus. Unsere Zeitgenossen werden zum selben Urteil
nur kommen können, wenn sie sehen, daß die heutigen Jünger
Jesu sich gleichfalls berufen fühlen, aufzurichten und aufzubauen
in Wort und Tat.
Fürbitten
Herr Jesus Christus, Du hebst uns empor aus Angst, Not und
Unheil. Dich bitten wir:
-
Berufe auch heute in Deiner Kirche junge Menschen zum
Dienst am Altar.
-
Schenke uns Menschen, die glaubwürdig Deine Frohe
Botschaft verkünden.
-
Gib den Christen die Kraft und den Willen, sich Dir ganz
anzuvertrauen.
-
Erneuere unsere Gemeinde mit dem Mut, den Suchenden und
Verirrten Licht der Wahrheit zu sein.
-
Stärke die Kranken, Verlassen und Einsamen - und
die Menschen, die um einen lieben Verstorbenen trauern.
-
Nimm unsere Toten auf in die Herrlichkeit bei dir. Wir
feiern diesen Gottesdienst...
Guter Gott, Du nimmst uns an als Deine geliebten Kinder.
Gib uns den Kraft und den Mut, uns als dessen würdig
zu erweisen. Nimm von uns jede Ängstlichkeit und Halbherzigkeit,
durch Christus unseren Herrn. Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 462, 1 + 2
Kyrie: sprechen
Gloria: 464
1. Lesung: Ijob 7, 1-4.6-7
Zwischengesang: 883 (Suchen und Fragen)
Evangelium: Mk 1, 29-39
Credo: sprechen
Gabenbereitung: 882 (Kleines Senfkorn)
Sanctus: 862 (Heilig v. Schubert)
Agnus Dei: sprechen, dann: 941, 1 + 2
Danksagung: 857, 3 (Ihr seid das Licht, Halleluja v. Taize)
Schluss: 264, 1 + 3