|
Predigt, Fürbitten und Lieder zum 14. Sonntag im Jahreskreis
|
1. Predigtvorschlag
Ein Prophet zählt nichts in seiner Heimat.
Liebe Schwestern und Brüder, wahrscheinlich ist das
auch der Grund, warum ein Priester normalerweise nicht in
seinem Heimatort eingesetzt wird. Dort, wo er aufgewachsen
und groß geworden ist, kennt man alle seine guten und
schlechten Seiten, seine ganze Menschlichkeit. Den Nachbarn,
Freunden Verwandten und Bekannten fällt es schwer, in
diesen so menschlichen jungen Mann mehr zu sehen, als er immer
gewesen ist. Anscheinend ist die Mentalität der Bewohner
Nazareths bis heute nicht ausgestorben.
Und so können sich auch die Bewohner von Nazareth nicht
überwinden, in den - vermutlich netten und freundlichen
- kleinen Jesus von früher jetzt Gottes Sohn zu sehen.
Sie bleiben bei ihrem Bild, das sie immer von Jesus hatten,
und das ist eben nur menschlich. Ein Mensch jedoch darf sich
diese Dinge nicht herausnehmen, die sich dieser Jesus herausnimmt.
Und so kommen sie schnell zu ihrem Urteil: Der ist verrückt
geworden, übergeschnappt, größenwahnsinnig.
So ist das mit uns Menschen: Wir machen uns gerne ein Bild,
indem wir vom Äußeren auf das Innere schließen.
Und von diesen lieb gewordenen Bildern, die wir vom Menschen
haben, trennen wir uns nur ungern. Es bleibt dabei: Wo Zimmermann
draufsteht, da kann nicht Gottes Sohn drin sein.
Womit wir aber nicht rechnen, ist, dass die Menschen, die
uns scheinbar sehr vertraut sind, auch noch eine ganz gehörige
Tiefendimension haben, und in dieser Tiefe des Menschen, die
sich dem gut nachbarlichen Nebeneinander entzieht, wirkt Gott
oft, ohne dass wir es erahnt hätten.
Viele Heilige sind in jungen Jahren von ihren Bekannten schlichtweg
für verrückt erklärt worden, nur weil sich
das Bild, dass die Bekannten von ihnen hatten, nicht mehr
mit der Wirklichkeit deckte.
Das, was den Bewohnern von Nazareth fehlt, ist nicht die menschliche
Nähe zu Jesus, dem Sohn der Maria, sondern der Glaube
an die Macht Gottes, auch in den Menschen Wunder zu wirken.
Wunder, bei den Kranke geheilt werden oder Brot vermehrt
oder Stürme beschwichtigt, scheinen einigen Menschen
noch eher wahrscheinlich, als das Wunder, dass sich Menschen
von Grund auf neu ausrichten und zu einer moralischen Größe
gewandelt werden, die ihnen keiner gönnt. Gerade das
aber ist das eigentliche Wunder des Christentums: Die Bekehrung
der Herzen. Daran glauben aber die Bewohner Nazareths nicht,
und deshalb bleibt ihnen auch jedes andere Wunder verborgen.
Und wie sieht mit uns aus? Was trauen wir eigentlich dem
Wirken Gottes in unseren Mitmenschen zu? Glauben wir eigentlich
noch daran, dass Gott in unserem Nachbarn wirkt? Was trauen
wir eigentlich Gott zu?
Wenn wir versuchen, in den Menschen, die uns gerade im Alltag
begegnen, auch die Tiefe zu entdecken, die Gott in ihnen sieht,
dann können wir vielleicht feststellen, dass da, wo «Nachbar»
drauf steht, schon längst ein «Heiliger»
drin steckt.
Amen.
2. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder!
Stellen sie sich einmal vor, ein guter Bekannter von ihnen
- vielleicht ein Nachbar oder ein Kegelbruder - kommt ihnen
eines schönes Tages in ihr Haus mit einer Botschaft,
die er von Gott empfangen hat. Er soll ihnen ausrichten, dass
sie ihr Leben zu ändern haben.
Was würden sie denn wohl sagen? «Größenwahnsinnig
ist der geworden!» - «Zuviel getrunken hat der!»
- «Was bildet der sich nur ein?!»
Da reagieren sie genauso, wie auch die Menschen in der Lesung
oder im Evangelium, die den von Gott Gesandte ablehnen. Die
wollen ihn auch nicht hören. Die Menschen, zu denen er
sprechen soll, wenden sich ab. Und das ist doch erst einmal
sehr verständlich. Woher sollen sie denn auch wissen,
dass da wirklich jemand von Gott beauftragt wurde?
Es erscheint uns heute - genauso wie auch zu allen anderen
Zeiten - als sehr unwahrscheinlich, dass irgendjemand von
Gott ausgewählt wird, den Menschen ins Gewissen zu reden.
Wir rechnen nicht damit. Es ist ja auch schon rein statistisch
gesehen äußerst unwahrscheinlich, dass wir einen
Propheten in unserem Bekannten- oder Verwandtenkreis haben.
Und dann sind Propheten ja auch meist sehr unbequeme Zeitgenossen.
Die reden uns nämlich in unsere privatesten Dinge hinein.
In unsere Geschäftsbeziehungen, in unser Spendenverhalten,
in unseren Lebensstil, in unsere familiären Dingen und
sogar in unsere Ehe. Wir müssten schon ein sehr schlechtes
Gewissen haben, wenn wir das so einfach akzeptieren würden.
Aber Propheten werden nicht zu den Menschen geschickt, die
bereits ihr Fehlverhalten erkannt haben. Und deshalb stehen
sie oft auf verlorenen Posten.
Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum wir uns so schwer
tun, warum sich die Menschen zu allen Zeiten so schwer getan
haben, einen Propheten zu akzeptieren: Und das ist der Neid.
«Warum soll den gerade der etwas besonderes sein?!
Was erhebt der sich denn über mich? Was bildet der sich
eigentlich ein?» Und das ist wohl auch der Grund, weshalb
echte Propheten sich immer dagegen gesträubt haben, den
Prophetendienst anzunehmen: Weil sie sich im Klaren waren
über ihre eigene Unvollkommenheit. Und doch hat Gott
gerade sie, die Unvollkommenen, dazu ausgewählt.
Es ist ganz offensichtlich, dass nicht nur die besseren Menschen
Kritik üben dürfen. Und trotzdem weisen wir immer
wieder Hinweise auf unsere eigene Lebensführung mit dem
Argument zurück: «Der soll erst einmal bei sich
selbst anfangen.» Selbst bei Jesus, der doch eigentlich
über jede Kritik erhaben ist, finden sie den entscheidenden
Grund: «Das ist doch bloß der Zimmermann! Was
will der uns denn schon sagen?»
Wenn jemand beginnt, in unser Leben hineinzureden - und dabei
ist es egal, ob er sich auf einen Auftrag Gottes beruft oder
nicht - dann sollten wir nicht als erstes zum Gegenangriff
übergehen und dessen Fehler und Schwächen ans Licht
zerren. Das gilt für unseren Nachbarn, der plötzlich
glaubt, ein Prophet zu sein - weiß man's? -, aber genauso
auch für den Kollegen, den Pfarrer oder den Papst.
Wenn jemand beginnt, in unser Leben hineinzureden - wie unangenehm
das auch sein mag - dann sollten wir uns wirklich die Demut
und die Zeit nehmen, uns zu prüfen und nach Gottes Willen
zu fragen. Stolz und falsche Verletztheit hat da nichts zu
suchen. Gott sucht sich manchmal für diese Aufgabe die
unsympathischsten Menschen heraus. Das ist aber Seine Sache.
Unsere Sache ist die ehrlich Selbstprüfung.
Indem ich ihnen das sage, rede ich Ihnen selbst schon in
ihr Leben hinein. Und das, obwohl ich mit Sicherheit keinen
Deut besser bin als Sie, wohl eher im Gegenteil. Nehmen Sie
es mir bitte nicht übel.
Amen.
3. Predigtvorschlag
Lieber Schwestern und Brüder,
Ein moderner Mensch verirrte sich in einer Wüste. Tage-
und nächtelang irrte er umher. Wie lange braucht man,
um zu verhungern und zu verdursten? Das überlegte er
sich beständig. Er wusste, dass man länger ohne
Nahrung leben kann, als ohne etwas zu trinken. Die unbarmherzige
Sonnenglut hatte ihn ausgedörrt. Er fieberte. Wenn er
erschöpft ein paar Stunden einschlief, träumte er
von Wasser, von Orangen und Datteln. Dann erwachte er zu schlimmerer
Qual und taumelte weiter.
Plötzlich sah er in einiger Entfernung eine Oase. Aha,
eine Fata Morgana, dachte er. Eine Luftspiegelung, die mich
narrt und zur Verzweiflung treiben wird, denn in Wirklichkeit
ist gar nichts da. Er näherte sich der Oase, aber sie
verschwand nicht. Sie wurde im Gegenteil immer deutlicher.
Er sah die Dattelpalmen, das Gras und die Felsen, zwischen
denen eine Quelle entsprang. Es kann natürlich auch eine
Hungerphantasie sein, die mir mein halb wahnsinniges Hirn
vorgaukelt, dachte er. Solche Phantasien hat man ja in meinem
Zustand. Natürlich, jetzt höre ich sogar das Wasser
sprudeln. Eine Gehörhalluzination. Wie grausam die Natur
ist. Mit diesem Gedanken brach er zusammen. Er starb mit einem
lautlosen Fluch auf die unerbittliche Bösartigkeit des
Lebens.
Eine Stunde später fanden ihn zwei Beduinen. "Kannst
du so etwas verstehen?", sagte der eine zum andern. "Die
Datteln wachsen ihm ja beinahe in den Mund, er hätte
nur die Hand auszustrecken brauchen. Und dicht neben der Quelle
liegt er, mitten in der schönsten Oase, verhungert und
verdurstet. Wie ist das nur möglich?" "Er war
ein moderner Mensch", antwortete der andere Beduine.
"Er hat nicht daran geglaubt."
Nach dieser kleinen Geschichte ist es ein Kennzeichen des
"modernen Menschen", skeptisch zu sein. Der Verdurstende
hätte nur seinen Sinnen vertrauen müssen, und er
wäre gerettet gewesen. Aber nein. Er war ein "moderner
Mensch".
Mir ist diese Erzählung eingefallen, weil ich gerade
über die Aussage des morgigen Evangeliums nachdenke (Markus,
Kap. 6, 1 bis 6). Jesus ist zu Besuch in seiner Heimatstadt,
aber die Menschen lehnen ihn ab. Er steckt für die Menschen
aus seiner, die seine Familie kennen und seine Verwandten,
in einer bestimmten Schublade, und aus der kommt er nicht
raus. Und dann heißt es "Wegen ihres Unglaubens
konnte er dort keine Wunder tun".
Unglaube verhindert Transzendenz, schränkt das Leben
ein, behindert die Sicht, verhindert Leben. Wie in der Erzählung.
Ich finde es bemerkenswert, wie Christus damals reagiert hat.
Da steht "Er wunderte sich über ihren Unglauben."
Nicht etwa "Er verurteilte sie ob ihres Unglaubens",
oder "Er verfluchte seine Heimatstadt,"nix dergleichen.
Sondern einfach nur "Er wunderte sich."
Ich glaube, dass wir in diesem Sich-WundernJesu ganz nah
dran sind an dem, was uns das Evangelium als gute Botschaft
für unseren Alltag mitgeben will. Jesus wundert sich,
weil er sich fragt, "Wie können sich diese Menschen
gegen den Glauben verschließen, der doch nichts anderes
will, als unseren eingeschränkten Horizont aufzubrechen,
Wunder möglich zu machen, und selbst dort noch Leben
zu verheißen, wo für einen ungläubigen Menschen
nichts mehr ist. Es ist doch merkwürdig, dass es Menschen
gibt, die sich gegen eine solche Horizonterweiterung ihres
Daseins versperren ? und damit die ganz Tiefendimension ihrer
Existenz verneinen.
Einen gesegneten Sonntag und viele neue Einblicke in das,
was unser Glaube möglich machen kann
4. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2006)
Liebe Gemeinde!
Wer läßt sich schon gern etwas sagen? Wer nimmt gern von einem
anderen Mahnung, Kritik und Zurechtweisung an? Ja, selbst Belehrung empfindet
man oft als Zumutung, vor allem wenn meint, es komme aus Besserwisserei.
Weil wir Menschen so gestrickt sind, daß wir viel lieber Schmeichelreden
hören als Tadel, darum gibt es so wenige, die den Mut finden, die
Wahrheit zu sagen. Die Wahrheit damit meine ich nicht irgendwelche
belanglosen Dinge, die passiert sind, sondern die wirklich bedeutsamen
Zusammenhänge, die immer etwas mit Gut und Böse zu tun haben
und mit Irrtum, Verfehlung und Schuld. Der Prophet Jona läuft vor
seinem Prophetenauftrag davon, ebenso wehrt sich Ezechiel mit Händen
und Füßen gegen seine Berufung zum Propheten, denn er weiß,
er soll den abtrünnigen Söhnen Israels, die sich gegen
Gott aufgelehnt haben (Ez 2,3) die Wahrheit sagen; er soll seinen
Landsleuten, die ein trotziges Gesicht und ein hartes Herz
(Ez 2,4) haben, ins Gewissen reden. Aus dem auserwählten Volk ist
ein widerspenstiges Volk (Ez 2,5) geworden ist da nicht
die Mühe des Prophetendienstes von vornherein zum Scheitern verurteilt?
So denken wir und beweisen damit ein wiederholtes Mal, wie wenig Edelmut
wir besitzen. Wir ziehen es vor, geschmeichelt zu werden, und wir scheuen
davor zurück, unangenehme Wahrheiten zu sagen, weil wir den vorhersehbaren
Mißerfolg fürchten. Muß ich das überhaupt durch
Beispiele belegen? Nur ein einziges Beispiel aus einem aktuellen Film,
der nun in der 37. Woche läuft. Der Film heißt Wie im
Himmel. Darin spielt eine junge Frau, die in einem Kirchenchor mitsingt
und eine Affäre mit einem Mann hat, von dem jeder außer ihr
weiß, daß er verheiratet ist; aber niemand sagt es der Ahnungslosen.
Zwei Jahre reden alle darüber, aber keiner öffnet ihr die Augen.
Dazu hätte es gewiß keines besonderen prophetischen Mutes bedurft,
sondern der schlichte Anstand hätte es geboten. Was für ein
erbärmliches Verhalten! Aber so geschieht es in jedem Dorf wieder
und wieder.
Wenn es einen Punkt gibt, an dem für alle sichtbar und unbestreitbar
aufstrahlt, wie anziehend und erleichternd unser Glaube ist, dann ist
es die unentwegt bezeugte Eigenschaft Gottes, den trotz seiner moralischen
Verkommenheit Menschen nicht fallenzulassen, nicht zu resignieren, sondern
mit unglaublicher Zuversicht immer wieder neu an seine guten Seiten zu
appellieren. Es ist Gottes Edelmut, der für mich so leuchtend herausragt,
daß auch ich meinen Kleinmut wieder überwinden kann. Gott gibt
nicht auf, obwohl er doch die Schwäche des Menschen nicht nur kennt,
sondern immer wieder bitter erfahren hat. Anders als wir Menschen weist
Gott nicht Schuld zu, sondern nimmt sie weg, nagelt uns nicht auf unsere
Fehler fest, sondern läßt sich in seinem Sohn selbst an das
Holz nageln um uns so von der Schuld zu befreien.
Doch das Schlimmste und Furchtbarste kommt erst noch: Diese Wahrheit
über Gott, die doch so befreiend und entlastend, so tröstlich
und aufrichtend, so ermutigend und beflügelnd ist, selbst diese Wahrheit
kommt nicht an beim Menschen. Er will sie nicht hören. Jesus, der
mit seinem ganzen Leben für diese Wahrheit eingestanden ist, er wird
abgelehnt. Er, der den Kreislauf der Schmeichelrede und Lüge durchbricht,
der aussteigt aus der Selbstbeweihräucherung und Selbstgerechtigkeit
seiner Landsleute, er, der in Wort und Tat das Bild von Gott, seinem Vater,
wieder zurechtrückt, er bekommt den Unwillen seiner Verwandten zu
spüren, sich von ihm belehren zu lassen.
Es heißt nur lapidar: Und er wunderte sich über ihren
Unglauben. Verwunderung ist nur ein schwacher Ausdruck
für das, was Jesus in seiner Seele empfunden haben wird. Warum wollen
sie diese geniale Botschaft nicht hören? Warum machen sie lieber
so weiter wie bisher, gefangen in ihren Unvollkommenheiten und abhängig
von der willkürlichen Anerkennung ihrer wankelmütigen Mitmenschen,
die heute so und morgen so urteilen? Warum lassen sie sich durch die Ausstrahlung
Jesu nicht beflügeln, und warum freuen sie sich nicht über die
unermeßliche Anerkennung, die er ihnen im Namen Gottes schenkt?
Die Antwort ist: Weil sie das gar nicht für möglich halten.
Weil sie Jesus zu kennen meinen, weil sie ihn in eine ihrer engen Schubladen
gepackt haben. War er nicht der einfache Zimmermann, dem sie schon mal
einen Auftrag gegeben haben? Im Johannesevangelium heißt es, daß
die Leute sagen: Wenn der Messias kommt, weiß niemand, woher
er stammt. Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt. (Joh 7,27)
Ja, das ist der Punkt: die Leute glauben, Jesus zu kennen, und darum glauben
sie ihm nichts. Darauf antwortet Jesus: Ihr kennt mich und wißt,
woher ich bin? Aber ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern
er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit. Ihr kennt
ihn nur nicht. (Joh 7,28)
Liebe Gemeinde! Die Wahrheit finden wir nur, wenn wir bereit sind, unser
Schubladen-Denken zu überwinden und von der uns begegnenden Wirklichkeit
größer zu denken. Es ist nicht alles so unedel wie unser eigenes
Herz! Gott kann da Wunder wirken, wo wir solchen Glauben aufbringen. Ohne
Glauben aber bleibt alles beim Alten, und das wäre sehr traurig.
Fürbitten
Zum Herrn Jesus Christus, der gekommen ist, die Not der Erde
zu wenden, rufen wir voll Vertrauen:
-
Lass die Gemeinschaft der Glaubenden nicht müde
werden, ihren prophetischen Auftrag an der Welt zu erfüllen.
-
Stärke in jedem einzelnen von uns das Vertrauen
in dich, damit wir mutig als deine Propheten in unserer
Welt auftreten.
-
Schenke uns die Gabe, Kritik und gutgemeinte Ratschläge
wohlwollend aufzunehmen und zu prüfen.
-
Lass in unseren Gemeinden die Überzeugung wachsen,
dass wir nicht als Einzelkämpfer, sondern als Gemeinschaft
berufen sind, an deinem Reich mitzuarbeiten.
-
Stehe allen Kranken bei und lass in ihnen das Vertrauen
auf deine heilende Botschaft wachsen.
-
Gewähre allen Verstorbenen deine Nähe. Wir
feiern diesen Gottesdienst...
Du Herr, hast uns zu deinen Boten berufen, damit wir deine
befreiende und heilende Botschaft zu allen Menschen bringen
und alle dich preisen, jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 946, 1 - 3
Kyrie: sprechen
Gloria: 464
1. Lesung: Ez 1, 28b-2,5
Zwischengesang: 637, 1 + 3
Evangelium: Mk 6, 1b-6
Credo: 467
Gabenbereitung: 644
Sanctus: 469
Agnus Dei: 470
Danksagung: 881 (?)
Schluss: 995, 1 + 2