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Predigt, Fürbitten und Lieder zum 23. Sonntag im Jahreskreis
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1. Predigtvorschlag
Effata! Öffne Dich!
Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel berfreit, und er konnte richtig reden.
Schwestern und Brüder!
Diese Episode aus dem Evangelium, dieser Ruf Effata! Öffne Dich! spielt eine Rolle in unserem Christenleben.
Effata! Öffne Dich!
So heißt es nämlich auch im Taufritus. Der Zelebrant berührt Ohren und Mund des Täuflings und spricht dabei:
"So wollen wir den Herrn bitten, dass er diesem Kind helfe, seine Botschaft zu hören und zu bekennen. Er lasse dich heranwachsen, und wie er mit dem Ruf "Effata" dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat, öffne er auch dir Ohren und Mund, dass du sein Wort vernimmst und den Glauben bekennst zum Heil der Menschen und zum Lobe Gottes."
Effata! Öffne Dich!
Dieser Ruf, dieses Gebet steht also am Anfang unseres Christseins.
Der Christ soll und kann durch die Hilfe Gottes Ohren und Mund geöffnet halten.
Als Christ geht es darum, auf die Stimme Gottes zu hören, seine Botschaft in uns aufzunehmen.
Bei dem Wirrwarr an Stimmen, Meinungen und Schlagzeilen, fällt es nicht immer leicht, die Ohren für den Anruf Gottes freizuhalten. Sein Wort an uns kommt nicht so dröhnend und marktschreierisch daher, wie die meisten Stimmen dieser Tage.
Umso wichtiger ist es für uns, Orte und Wege aufzusuchen, an denen wir Gottes Stimme hören können.
Umso wichtiger ist es für uns, auch Zeiten der Stille und des Gebetes zu halten, z. B. hier in der Kirche, wenn gerade kein Gottesdienst ist.
Umso wichtiger ist es für uns, die Hl. Schrift zu lesen, uns nach dem Glauben der Kirche zu erkundigen - und zwar bei Menschen, die sich darin auskennen. Die öffentliche Meinung und die Beiträge in Fernsehen und Presse sind zu weiten Teilen nicht dazu geeignet.
Effata! Öffne Dich!
Für das Wort Gottes. Nimm es auf in Dein Herz und in Dein Leben.
Effata! Öffne Dich!
Damit das Wort Gottes auch anderen bekannt wird. Dein Glaube gehört nicht Dir allein. Dein Glaube gehört auch den anderen, der Welt um Dich herum. Religion ist eben keine Privatsache.
Wir Christen sollen den Mund aufmachen.
Am Arbeitsplatz, wenn man wieder über Kirche herzieht, weil das zu Zeit so in ist. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.
Wir sollen den Mund aufmachen für die, auf deren Stimme niemand hören will, die aber unsere Nächsten sind:
Für die Behinderten, die immer noch an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
Für die Familien, die immer wieder politisch und finanziell benachteiligt werden.
Für die Kinder und Jugendlichen, die unsere Zukunft sind.
Für die alten und pflegebedürftigen Menschen, weil sie ein Recht haben menschenwürdig behandelt zu werden.
Für die Ungeborenen, weil sie ein Recht auf Leben haben, genauso wie jeder von uns.
Für Ausländer und Asylanten, wo sie Opfer dumpfer, brauner Parolen von nationalistischen Wirrköpfen werden.
Für Verarmte und Sozialschwache, dass sie die nötige und eine angemessene Unterstützung erhalten.
Liebe Schwestern und Brüder,
ich weiß, dass viele von Ihnen Ihren Mund dafür schon geöffnet haben und weiterhin öffnen werden. Und das ist gut so.
Denn unsere Gesellschaft braucht solche Stimmen, um sich richtig zu orientieren. Ohne Verkünder der Frohen Botschaft Jesu Christi rennen die Menschen in die Irre, wird die Welt nicht unbedingt menschenfreundlicher.
Die Aktion "Auf geht's", jetzt an diesem Wochenende, ist so ein Moment, wo Christen, wo eine Gemeinde den Mund auftut, um hinzuweisen, dass die Güter der Erde noch immer nicht gerecht verteilt sind, dass die Menschen in aller Welt eine Familie sind.
Allen, die sich an dieser Aktion beteiligen sei an dieser Stelle ein herzliches "Vergelt's Gott" gesagt.
Effata! Öffne Dich!
Öffne Deine Ohren und Dein Herz für das Wort Gottes.
Öffne Deinen Mund, um die Frohe Botschaft anderen weiterzugeben.
Öffne Deinen Mund auch, um Gott mit Liedern im Gottesdienst zu preisen.
Ich finde es manchmal erschreckend erstaunlich, wie viele mit enormer Ausdauer "Die Hände zum Himmel" anstimmen können, wenn es sich aber auch um bekannte Gottesloblieder handelt, den Mund schwerlich aufbekommen.
Ich finde das sehr schade, weil das für die Feierlichkeit des Gottesdienstes und auch für die eigene Andacht abträglich ist.
Aber das so am Rande
Effata! Öffne Dich!
Dieses Wort Jesu hat dem Taubstummen ein neues, geheiltes Leben geschenkt.
Dieses Wort verheißt jedem Christen bei der Taufe ein erfülltes Leben.
2. Predigtvorschlag
Liebe Schwestern und Brüder,
immer wieder fragen sich Menschen: Warum soll ich eigentlich
glauben? Was bringt mir ein Gott, was bringt mir der Glaube?
Es geht mir doch auch so ganz gut; und wenn ich Probleme habe,
finanziell, gesundheitlich oder sozial, dann gibt es dafür
doch auch Fachmänner, Spezialisten: Finanzberater, Ärzte,
Psychologen und Therapeuten.
Wofür ist Gott eigentlich gut?
Nun, die Antwort setzt eine Erkenntnis über uns Menschen
voraus, die etwas aus der Mode gekommen ist. Viele Jahrhunderte
waren die Menschen davon überzeugt, das die Wurzel allen
Übels die Sünde ist; die Entfernung von Gott und
unser gottloses Verhalten.
Selbst das, was wir heute als ungerechte Verhältnisse,
falsche Wirtschaftsstrukturen, unangemessene Erziehung oder
krankmachende gesellschaftliche Umstände ansehen, hat
ja auch irgendwo seinen Grund. Und der liegt, nach wie vor,
immer noch in der Unfähigkeit des Menschen. Inzwischen
haben viele dieser Spezialisten erkannt, dass sich der Mensch
und damit die Welt erst dann ändert, wenn man ihn in
seiner Ganzheit betrachtet und ernst nimmt.
Zum Menschen gehört aber immer auch seine Freiheit -
und die Möglichkeit, diese Freiheit zu missbrauchen.
Gegen seinen Hang zum Bösen und Zerstörerischen,
zum Egoismus gibt es aber keine Pillen, keine Therapie und
kein Sozialprogramm. Den Menschen aus dieser seiner größten
Not zu befreien hilft allein die Quelle des Guten schlechthin:
Gott.
Wir brauchen Gott, um uns über die Zerstörung der
Welt und unsere Selbstzerstörung hinwegzusetzen. Gott
ist der Befreier, der Erlöser, und wir haben nichts nötiger
als ihn. Das gilt nicht nur für uns Christen; jeder Mensch
ist ein Gefangener seiner eigenen Schwäche; jeder Mensch
wird erst dann frei, wenn er in Gott seiner Stärke und
Bestimmung findet.
Aber wie macht Gott das? Wie befreit er uns? Dazu ist das
heutige Evangelium ein deutlicher Fingerzeig:
Zunächst nimmt er uns beiseite. Er stellt kein Gesellschaftsprogramm
auf, er schert uns nicht über den gleichen Kamm. Er nimmt
sich jeden einzelnen von uns vor, abseits von der Masse, und
schaut uns ganz persönlich ins Herz.
Er berührt uns, er will uns anrühren. Er braucht
Nähe, um uns zu heilen. Die Befreiung durch Gott kann
nur geschehen, wenn wir ihn an uns heranlassen, wenn wir vertrauen
fassen und seine Nähe aushalten. Wenn wir bei jeder Berührung
zusammenzucken und uns zurückziehen, kann Heilung nicht
geschehen. Dann bleiben wir, wie wir sind.
Er wählt, um uns zu befreien, die einfachsten Zeichen
dieser Welt: Im Evangelium ist es Staub und Speichel, seine
Finger und ein einziges Wort. In unserem Leben sind es so
einfache Zeichen wir Wasser, Wein und Brot, Salbe und Handauflegungen,
einfache Worte wie "Ich taufe Dich", "Ich liebe
Dich", "Ich spreche Dich los". Gott wirkt durch
die Sakramente, das ist sein Weg, sein Angebot. Vielleicht
ist es ihnen zu billig: "Gott kann doch auch ohne dieses
Brimborium wirken..." denken viele und meinen, sie bräuchten
Eucharistie, Taufe und Beichte nicht.
Aber Gott hat sich an diese Zeichen gebunden, damit wir ihn
fühlen und hören können. Gott handelt nur so,
niemals anders.
Liebe Schwestern und Brüder, so will Gott die Welt verwandeln,
indem er uns verwandelt. Zu neuen Geschöpfen, ohne Angst,
ohne Zwang, ganz frei für seine Liebe. Geheilt und befreit
können wir das Loblied seiner Gnade singen; neue Wege
gehen. Aus der Gottesbegegnung in den Sakramenten entsteht
die neue Welt und der neue Mensch.
Was für ein Geschenk!
3. Predigtvorschlag
(Pfr. Dr. Axel Schmidt, 2006)
Liebe Gemeinde!
Das Motto unseres Pfarrfestes Gemeinsam statt einsam richtet
unsere Aufmerksamkeit auf die Gemeinschaft. Gemeinschaft,
lateinisch Communio, ist eines der Hauptworte unseres Glaubens. Zugleich
ist die Gemeinschaft aber auch ein Wert von allgemeinmenschlichem Rang,
sie wird von jedermann geschätzt und anerkannt, aber nicht unbedingt
gelebt. Im Gegenteil: Noch nie haben so viele Menschen unter Einsamkeit
gelitten wie zu unsrer Zeit. Das hat viele Gründe, ich zähle
nur einige auf: Zunächst ist es der Wohlstrand, der möglich
macht, daß Menschen aus einer gemeinschaftlichen Wohnung ausziehen
und als Single leben. Dazu kommt der allseits beklagte Geburtenrückgang:
Wir haben nicht mehr so viele Kinder, und entsprechend kleiner sind die
Familien geworden. Dazu kommt die von vielen abverlangte Mobilität:
Wie oft müssen Menschen aus beruflichen Gründen umziehen und
ihre angestammten Wurzeln verlassen. Wie schwierig ist dann jedesmal,
neue Kontakte zu knüpfen. Ferner gibt es heute viele Möglichkeiten,
die freie Zeit allein zu verbringen: vor dem Fernseher oder dem Computer,
inzwischen sogar in Fitneßstudios. Nicht zuletzt halten die traditionellen
Bindungen nicht mehr so fest: die Nachbarschaften, Vereine oder die Kirchengemeinde.
Die Bindungen werden lockerer oder zerbrechen ganz. Hieran haben oft auch
verfehlte Einstellungen der Menschen schuld: Ein wachsender Egoismus,
die Angst sich zu binden aufgrund übertriebener Liebe zur Freiheit
und ein Lust-und-Laune-Denken. Wir sehen: die Einsamkeit hat vielfältige
Wurzeln. Keineswegs haben die Einsamen immer selbst schuld an ihrer Einsamkeit.
Aber ebensowenig dürfen sie die Schuld grundsätzlich bei den
anderen suchen. Aber das ist heute nicht mein Thema. Vielmehr möchte
ich heute zwei Dinge besonders ansprechen: den Wert der Gemeinschaft und
den Schlüssel zum Aufbau guter Gemeinschaft. Vom ersten Punkt handelt
die Geschichte, vom zweiten das heutige Evangelium. VOM WERT DER GEMEINSCHAFT
Die afrikanische Geschichte erzählt von fünf Vögeln, denen
Gott eine schöne Stimme geschenkt hat, die einzeln, für sich
aber zu schwach klingen. Erst im Verein klingen sie schön und erfreuen
den Bauern. Das ist ein schönes Beispiel für die vielen Dinge
des Lebens, die man nur gemeinsam tun kann. (Kinder suchen Beispiele:
Mannschaftsspiele, sich freuen, sprechen, ein Fest feiern
) Unser
ganzes Leben beruht auf Arbeitsteilung. Jeder ist auf viele andere Menschen
angewiesen und steckt in einem Netz von Abhängigkeiten, ohne welches
er gar nicht überleben könnte. Daß wir z.B. hier in der
Kirche diese Lautsprecheranlage haben, ist das Werk von vielen Spezialisten.
Ich habe das Mikrophon nicht gebaut. Und so geht es weiter mit den anderen
Gegenständen hier und mit dem Gebäude insgesamt, das nur von
vielen Händen gebaut werden konnte. An dieser Tatsache kann man vorbeisehen
und denken, daß man doch ganz gut ohne andere leben kann. Aber das
ist eine Illusion, die nur aufgrund des Geldes möglich ist. Wir brauchen
nur Geld könnte man meinen, dann haben wir andere Menschen
nicht nötig. Aber das ist eine Illusion. Zum zweiten gibt es noch
eine Reihe von Dingen, die man zwar alleine tun kann, die aber nur mit
anderen zusammen richtig Spaß machen. (Kinder suchen Beispiele:
Essen, ins Kino gehen, arbeiten, Sport treiben, singen
) Herr Schlüter
putzt die Kirche auch nicht allein, sondern macht es zusammen mit seiner
Frau. Und ich möchte Sie einmal fragen: Beten Sie eigentlich lieber
alleine oder lieber gemeinsam mit anderen? (Die meisten Leute geben durch
Handzeichen bekannt, daß sie lieber in der Kirche beten.) Auch glauben,
hoffen und lieben geht mit anderen zusammen viel besser als allein. Die
Frucht guter Gemeinschaft ist vollendete Harmonie. DER SCHLÜSSEL
ZUM AUFBAU GUTER GEMEINSCHAFT Aber das ist nicht immer so. Es gibt auch
Gemeinschaft, die anödet, nervt, einengt, fesselt und erstickt. Dann
möchte man ausbrechen. Ein Sprichwort bringt es auf den Punkt: Es
kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen
Nachbarn nicht gefällt. Es gibt also Hindernisse guter Gemeinschaft,
und damit hat auch Jesus zu tun, der seine Jünger gerne zu einer
guten Gemeinschaft aufbauen will. Er merkt, daß dies gar nicht so
einfach ist. Im heutigen Evangelium hören wir, wie die Jünger
sich streiten. Worüber? Sie wollen alle der Größte sein.
Wer ist der Wichtigste, der Schönste, der Bester, der Klügste?
Wer kann sich am meisten leisten, hat die schönsten Schuhe an, wer
glänzt am meisten in der Schule, wer singt am besten usw. Diese Frage
stammt aus einem tief sitzenden Geltungsdrang, aus Eitelkeit und Ehrsucht,
und sie führt zu Neid, Mißgunst, Eifersucht und Mobbing. Im
anderen nicht den Bruder / die Schwester sehen, sondern den Konkurrenten
das ist die eigentliche Wurzel für die schlechte Stimmung
unter den Jüngern, das macht die Gemeinschaft schwer erträglich.
Wenn man dies erfährt, möchte man ausbrechen aus der Gemeinschaft.
Was empfiehlt Jesus also zu tun? Welchen Schlüssel hat er anzubieten?
Er sagt: Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern der Größte
unter euch soll werden wie der Kleinste, und der Führende soll werden
wie der Dienende. (Lk 22,26) D.h. Gemeinschaft lebt von der Liebe,
die bereit ist zu dienen. Er fragt: Welcher von beiden ist größer:
wer bei Tisch sitzt oder wer bedient? Natürlich der, der bei Tisch
sitzt. (Lk 22,28) Das kennen wir alle: Da sitzen die Leute am Tisch
und lassen die anderen springen; sie haben ja das Geld, sie können
sich bedienen lassen. Und dann wird noch gemeckert, weil es nicht schnell
genug geht. Aber Jesus mahnt: Der Größere soll seine Größe
dadurch zeigen, daß er sich klein macht und bedient, wie Jesus es
selbst vorlebt hat: Ich aber bin unter euch wie der, der bedient.
Was würde heute wohl passieren, wenn keiner mit anpacken und mithelfen
würde? Es gäbe nichts zu essen und zu trinken, keine Musik,
nichts. Die Gemeinschaft braucht Menschen, die nicht fragen: Was
habe ich davon? Was bekomme ich dafür, Menschen, die nicht
sagen: Sollen doch die anderen machen. Wieso ich?! Vielmehr
müßten wir fragen: Wieso ich nicht? Wieso eigentlich
nicht ich? Warum sollte ich z.B. nicht die leeren Gläser oder
das dreckige Geschirr zurückbringen? Natürlich darf das Dienen
keine Einbahnstraße sein, vielmehr sollte es ein wechselseitiges
Geben und Nehmen sein. Sein Leben als Dienst verstehen, seine Gaben als
Aufgaben, seine Talente einsetzen für die Gemeinschaft. So ergänzt
sich alles zu wunderbarer Harmonie. Das ist der Schlüssel zum Aufbau
guter Gemeinschaft: die Bereitschaft zum Dienen. So können wir heute
gemeinsam unser Pfarrfest feiern. Der Grund für unsere Gemeinschaft
ist schon gelegt: Jesus Christus. In der Eucharistie führt er uns
in die Kommunion mit ihm und untereinander.
Fürbitten
Gott, unser Vater, Du willst den gefallenen Menschen heimholen
in Dein Reich der Liebe und des Friedens. Wir bitten Dich:
-
Richte alle auf, die langsam in Gleichgültigkeit
und Lustlosigkeit versinken und die nicht merken, wie
sie verkümmern.
-
Belebe alle, die an Dich glauben, mit der Freude an Dir,
am Gebet und um Gottesdienst. Stimme Du in uns Lieder
der Freude an.
-
Vertreibe die Verbitterung und Hoffnungslosigkeit in
den Armen und Enttäuschten dieser Welt durch Deine
Botschaft der Liebe.
-
Berühre die Kinder und Jugendlichen, die sich auf
das Sakrament der Eucharistie und Firmung vorbereiten,
mit Deiner heilenden Kraft.
-
Nimm alle Kranken und Sterbenden an Deine Hand, gib Dich
unseren Verstorbenen als Gott des Lebens zu erkennen.
(Wir feiern diesen Gottesdienst als...)
Gott, unser liebender Vater, Du hast uns zum Leben in Freiheit,
Offenheit und Zuversicht berufen. Schenke uns in den Sakramenten
immer wieder die Erfahrung Deiner Nähe, damit wir das
Lied Deines Lobes singen, jetzt, in dieser Zeit, und in Ewigkeit.
Amen.
Fürbitten 2. Vorschlag
Lasst uns zu Jesus Christus beten, der uns für seine Botschaft öffnen will:
- Öffne den Mund Deiner Kirche, damit sie Dir auf der ganzen Welt als treue Zeugin dient.
- Öffne den Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft die Ohren, damit sie Deine Botschaft von Gerechtigkeit und Frieden vernehmen.
- Öffne uns die Augen, damit wir die Not der anderen sehen und ihnen nach Kräften beistehen.
- Öffne unsere Hände, damit wir sie unseren Brüdern und Schwestern in Uganda und Brasilien entgegenstrecken können.
- Öffne uns die Herzen, damit Dein Wort in uns wirken und uns verwandeln kann.
Denn Du, Gott, willst, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben. Dir sei Lobpreis und Dank in alle Ewigkeit.
Amen.
Liedvorschläge (GL Bistum Münster)
Einzug: 888, 1 + 2
Eröffnung / Begrüßung
Kyrie: sprechen
Gloria: 978
2. Lesung: Jak 2, 1-5
Zwischengesang: 640, 2 + 3
Evangelium: Mk 7, 31-37
Credo: sprechen
Gabenbereitung: 868, 1-6
Sanctus: 481
Agnus Dei: 868, 7 + 8
Danksagung: Orgel
Schluss: 870, 1 - 3