Ein paar Witze
Der Gemeindepfarrer ist begeisteter Angler. Den Sonntagmorgen verbringt er
am Teich und erlebt eine Sternstunde. Gerade rechtzeitig kommt er zum
Gottesdienst, die Fische noch unter seinem Gewand.
Während der Messe macht ihn einer der Messdiener darauf aufmerksam, dass ein
Fisch anscheinend noch nicht ganz tot ist und unter dem Gewand noch zappelt.
Darauf der Pfarrer: " Danke für den Hinweis. Beim "Mea culpa" geb ich ihm
den Rest!"
Der irische Dorfpfarrer ist leidenschaftlicher Fliegenfischer. Allerdings
fischt er nur, wenn die Bedingungen optimal sind und vor allem die
Maifliegen schlüpfen. Eines Sonntagmorgens herrschen perfekte
Wetterverhältnisse und die Maifliegen schwärmen in Massen. Leider muss unser
Pfarrer eigentlich seinen Gottesdienst halten. Er ruft seinen Kollegen an,
täuscht eine schwere Krankheit vor, fährt voller Freude mit seinem Boot
hinaus auf den See und fängt gleich mit dem ersten Wurf die grösste Forelle,
die jemals in Irland gefangen wurde. Oben im Himmel sahen die Engel dem
Treiben zu und empörten sich beim lieben Gott: "Herr, wie kannst du das
zulassen? Nicht nur dass er seine Pflicht vergisst, du belohnst ihn auch
noch mit so einem riesigen Fisch!?" Darauf antwortete Gott: "Belohnung?
Sicherlich, es ist ein grosser Fisch. Aber überlegt doch mal: Ist nicht die
grösste Strafe für ihn die, dass er niemanden von seinem Fang erzählen
kann?"
Auf dem Weg zwischen Kirche und Friedhof kommt der Leichenzug an einem Teich
vorbei, an dem ein Fischer sitzt.
Der Fischer sieht den Zug, steht auf, nimmt seine Kappe ab und verneigt sich
vor dem Leichenzug.
Nach der Beerdingung kommt der Pfarrer auf dem Rückweg wieder am Teich
vorbei und denkt sich: "Diese Geste von dem Fischer eben fand ich toll, ich
muss ihn mal darauf ansprechen."Er geht also zu dem Fischer und erzählt ihm, wie beeindruckt er war.
Darauf der Fischer: "Ach wissen Sie Herr Pfarrer, wenn man 30 Jahre
miteinander verheiratet war!"
Humorvolle Grabinschriften
Auf alten Friedhöfen drücken Inschriften oft einen
lebendigen Glauben aus. Die Verstorbenen bezeugen ihren Glauben
an die Ewigkeit, wenn sie die Vorübergehenden um ein
"Vaterunser" baten oder sie gar an den eigenen Tod
mahnten. Manchen Inschriften mögen naiv sein oder unserem
Geschmack nicht zusagen, - jedenfalls sprachen die Menschen,
wie sie dachten, und das ist noch nie ein Fehler gewesen.
So dürften wir uns nicht wundern, wenn sich auf den Gräbern
Inschriften finden, bei denen wir weniger an die Toten denken
als uns des Lebens freuen. Die hier veröffentlichten
Grabinschriften künden von einer Liebe, die wir auf manchen
stolzen Gräbern der großstädtischen Friedhöfe
vergeblich suchen.
In Hochfreistritz kündet ein Kreuz:
"Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flüchtiger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
aus Gotteshand in Gotteshand."
In der Wutachschlucht im Schwarzwald erinnert eine Gedenktafel:
"Im Leben war er recht,
er stand in Bachheim als Knecht,
bis er hier vom Felsen stürzte
und so das Leben sich verkürzte."
In manche Inschriften haben die Künstler unfreiwilligen
Humor eingeflochten:
Für einen verunglückten, vom Wagen überfahrenen
Bauernknecht hat man im Inntal ein Marterl gesetzt:
"Er lebte fromm und recht,
der hier erdrückte Bauernknecht,
zum Glücke war er ledig,
Gott sei ihm im Fegfeuer gnädig."
Auf dem Grab eines alten Invaliden steht:
"Hinter diesen Friedhofgittern
da ruht ein morsches Haus,
das trank gar manchen bittern
Kelch des Leidens aus."
Deutlich drückt sich auch ein Marterl am Passaier, am Weg nach Salthaus, aus:
Das Bild zeigt einen Ochsen, der mit
hochgehobenem Schwanz und gesenktem Kopf auf eine kreideweiße,
gedrückte Gestalt losrennt. Dazu folgende Verse:
"Durch einen Ochsenstoß
kam ich in des Himmels Schoß.
Musst ich auch gleich erblassen,
und Weib und Kind verlassen,
kam ich zur ewgen Ruh'
durch dich, du Rindvieh, du."
Auf einem Grabkreuz heißt es:
"Hier in dieser Grube
liegt ein Schusterbube,
oben darüber quer
liegt ein Friseur."
Manche Inschriften sind auch ziemlich grob, aber wohl auch nicht böse gemeint:
"Wand'rer steh und weine,
hier liegen meine Gebeine,
ich wollt, es wären deine."
Anschaulich ist auch folgende "liebenswürdige" Inschrift:
"Hier ruht im stillen grünen Hain,
mein sel'ger Mann, der Förster Stein;
das Trinken ließ er nimmer sein:
Er starb, Gott mög es ihm verzeihn
aus reiner Lieb' zum Branntewein."
Auch die hinterbliebenen Männer machten sich manchmal auf Grabsteinen Luft:
"Hier liegt begraben mein Weib, Gott sei Dank.
Sie hat ewig mit mir gezankt.
Drum, lieber Leser, geh von hier,
sonst steht sie auf und zankt mit dir."
"Hier ruht mein Weib, die Anna Lesser.
Ihr ist nun wohl und mir noch besser.
Damit mir endlich Freude werde,
schloss ihr der Tod den Mund mit Erde."
Einem reichen Mann, der wegen seines Geizes allgemein
verhasst war und gerade am Silvesterabend vor etwa 185 Jahren starb, setzte
man einen Grabstein mit den Worten:
"Hier ruht, der einst so reich wie geizig war.
Kein Arzt konnt ihn von seiner Krankheit heilen.
er starb am letzten Tag im Jahr
aus Furcht, Neujahrsgeschenke zu verteilen."
Einmal bestellten die Angehörigen einen Kranz.
Der Auftrag lautete, "Ruhe sanft!" auf beiden Seiten der Schleife
zu drucken...
In diesem Fall stand auf der Schleife zu lesen: "Ruhe
sanft auf beiden Seiten!"
Wohin Sie kämen, wenn sie Profis fragen: "Wo geht's hier zum Bahnhof?"
Die Alltagstauglichkeit einer "Mode-Lebenseinstellung" lässt sich leicht
überprüfen: Fragt nur einfach einen x-beliebigen Menschen, wo es zum Bahnhof
geht...
"Wo geht's denn hier zum Bahnhof?" - Es antwortet...
...ein Gesprächstherapeut:
«Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?»
...ein Psychoanalytiker:
«Spielen Ihre Träume öfters in einer so dunklen Höhle?»
...ein Verhaltenstherapeut:
«Heben Sie den rechten Fuß. Schieben Sie ihn nach
vorn. Setzen Sie ihn auf. Sehr gut, hier haben Sie ein Bonbon.»
...ein Gestalttherapeut:
«Du, lass es voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.»
...ein Hypnotherapeut:
«Schließen Sie die Augen. Entspannen Sie sich. Fragen Sie Ihr Unterbewusstsein,
ob es bei Ihrer Suche behilflich sein will.»
...ein Logopäden:
«Bahnhof ist ein viel zu schweres Wort. Beginnen Sie doch erst einmal mit 'Bubu'.»
...einen Provokativ-Therapeuten:
«Ich wette, darauf kommen Sie nie!»
...einen Familientherapeuten:
«Was ist Dein sekundärer Gewinn, wenn Du mich nach dem Weg zum Bahnhof fragst?
Möchtest Du meine Bekanntschaft machen?»
...ein Telefonseelsorger:
«Weiß ich nicht, aber wir können gern darüber sprechen.»
...ein TZI-Therapeut:
«Sag die Frage noch einmal. Sei jetzt aber bitte ganz Du selbst.»
...ein Neurolinguistischer Programmierer:
«Stell Dir vor, Du bist schon am Bahnhof. Welche Schritte hast Du zuvor getan?»
...ein Sozialarbeiter:
«Keine Ahnung, aber ich fahr Dich schnell hin.»
...ein Caritasmitarbeiter:
«In Deutschland werden Menschen nicht über den Weg zum Bahnhof informiert.»
...ein Manager:
«Fragen Sie nicht lange. Gehen Sie einfach los!»
...ein Benchmarker:
«Kennen Sie jemanden, der ähnliche logistische Probleme bereits erfolgreich gelöst hat?
Wie lässt sich dessen Vorgehen sinnvoll auf Ihre Situation übertragen?»
...ein Moderator:
«Welche Lösungswege haben Sie angedacht? Schreiben Sie alles hier auf dieses Kärtchen.»
...ein Priester:
«Heiliger Antonius, guter Mann, hilf, dass er ihn finden kann. Amen.»
...ein Bischof:
«Wo, sagten Sie, wollen Sie nochmal hin?»
...ein Papst:
«Hinterm Petersdom halb links. Keine 15 Minuten zu Fuß. Gute Reise.»
...ein Bioenergetiker:
«Machen Sie mal sch...sch...sch...!»
...ein Psychiater:
«Seit wann bedrängt Sie diese Frage?»
...ein frommer Mensch:
«Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem Bahnhof unseres Lebens?»
...ein Pilger aus Taize:
«Gehe jeden Tag nur so weit, wie Du vom Weg zum Bahnhof weißt.
Und sei es noch so wenig.»
...ein Soziologe:
«Bahnhof? Zugfahren? Welche Klasse?»
Gibt es den Weihnachtsmann?
-
Keine der bekannten Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies lebender Organismen, die noch klassifiziert
werden müssen. Und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter
Sicherheit die Existenz fliegender Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.
-
Es gibt 2 Millarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindus, Juden und
Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15% der Gesamtzahl von 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro).
Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haushalt
mindestens ein braves Kind lebt.
-
Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist
(was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt
mit braven Kindern 1/1000 Sekunden Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die
Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übrig gebliebenen Reste des Weihnachtsessens
vertilgen, den Schornstein raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, dass alle 91,8 Millionen Stops
gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage
akzeptiert werden kann), so erhalten wir nunmehr eine Gesamtstrecke von 120,8 Millionen km, die Unterbrechung für das, was jeder
von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, plus Essen usw. Nicht mitgerechnet.
Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040km pro Sekunde fliegt, also der 3000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum
Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8km pro
Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 15-20km pro STUNDE.
-
Betrachten wir die Ladung eines Schlittens, so führt dies zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen jedes brave Kind
bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten eine Last von 378.000 Tonnen geladen, den
Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird, noch nicht einmal mitgerechnet. Ein gewöhnliches
Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE
normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht 8 oder vielleicht neun Rentiere, man braucht 216.000 Rentiere. Das
erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal mitgerechnet - auf 410.400 Tonnen. Zum Vergleich: Das ist mehr als das
vierfache Gewicht des Passagierschiffs Queen Elizabeth.
-
410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km pro Sekunde erzeugen einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch würden die
Rentiere so stark aufgeheizt wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere müsste
dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie pro Sekunde absorbieren. Anders ausgedrückt: es würde praktisch augenblicklich in Flammen
aufgehen - das nächste Paar Rentiere wäre dem Luftwiderstand preisgegeben - und es würde ein ohrenbetäubender Knall
erzeugt. Das gesamte Team vom 216.000 Rentieren würde innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert werden. Der Weihnachtsmann
würde währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung (g) ausgesetzt. Ein
120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung zufolge lächerlich wenig sein muss) würde mit einer Kraft von 20,6
Millionen Newton an die Rückenlehne seines Schlittens genagelt werden.
Damit komme ich zu dem Schluss:
Wenn der Weihnachtsmann tatsächlich irgendwann einmal Geschenke gebracht hat, ist er heute TOT.
Witze
Moses kam vom Berg herab, um den Wartenden Gottes Botschaft zu verkünden:
"Also Leute, es gibt gute und schlechte Nachrichten: Die gute ist: ich
hab Ihn runter auf zehn. Die schlechte ist: Ehebruch ist immer noch dabei!"
Ein getaufter Junge aus jüdischer Familie kommt vom Religionsunterricht
nach Hause.
"Na,was hat euch der Pfarrer erzählt?" fragt seine Mutter.
"Also, er hat gesagt, die Hebräer, ich meine die Israelis, wollten
durch das Rote Meer. Sie steigen in die Landungsboote, aber da greift die
ägyptische Armee ein. Darauf rufen sie Tel-Aviv an, und Tel-Aviv schickt
eine Luftlandesperre und amphibische Panzer. Dann werden die Ägypter
zurückgeschlagen und die Israelis ziehen über das Meer hinüber."
"Hat er die Geschichte so erzählt?"
"Nein, ganz und gar nicht, aber wenn ich sie dir so wiederholen wollte,
wie er sie wirklich erzählt hat, würdest du kein Wort glauben."
Es regnet seit dreißig Tagen, und die Tiere in der Arche langweilen
sich sterblich. Der Elefant und die weiße Maus treten in Noahs Büro.
Der Elefant erklärt schüchtern: "Wir möchten heiraten."
"Ihr seid wohl verrückt geworden", sagt Noah, "das geht
doch nicht!"
"Doch wir lieben uns sehr", meint darauf der Elefant.
"Aber schließlich kann ich doch nicht eine solch widernatürliche
Heirat zulassen..."
Da tritt die kleine Maus vor und beschwört ihn: "Was heißt
hier wollen - ... wir müssen ..."
"Und was geschieht, wenn du eins der zehn Gebote brichst?", erkundigt
sich der Pfarrer in der Religionsstunde.
Eins der Kinder meldet sich nach kurzem Überlegen und meint: "Na,
dann sind`s eben nur noch noch neun..."
Ein schwarzgekleideter Mann klopft an die Himmelstür. Petrus öffnet,
schaut kritisch und fragt:
"Hast Du jemals Unrecht getan?"
"Ja, ich habe in einem Spiel Italien gegen England einen Elfmeter gepfiffen,
der keiner war."
"Halb so schlimm. Und wann war das?"
"Vor ungefähr 30 Sekunden."
Eva fragt ihren Adam im Paradies: "Liebst du mich?" Er antwortet
mürrisch: "Wen denn sonst?"
Eines Tages, nach einer kleinen Ewigkeit im Paradies, ruft Adam nach Gott.
"Ich habe ein Problem", sagt er.
"Und welches?" fragt Gott.
Adam antwortet: "Mir ist langweilig und einsam".
"Oh", sagt Gott, "das ist kein Problem. Ich werde Dir eine
Frau erschaffen."
"Ein Frau?", sagt Adam, "was ist das?"
"Eine Frau ist das intelligenteste, einfühlsamste und liebenswerteste
Geschöpf auf der Erde. Sie ist so intelligent, dass sie Deine Wünsche
erkennt, noch bevor Du den Wunsch selbst verspürst. Sie ist so einfühlsam,
dass sie alle Deine Stimmungen kennt und weiß, was Dich glücklich
macht. Ihr Schönheit wird unvergleichlich sein mit allem, was es im Himmel
und auf Erden gibt. Sie wird immer für Dich da sein und mit Sicherheit
die beste Entsprechung für Dich sein."
"Klingt gut!", sagt Adam.
"Ja, aber die Sache hat einen Haken. So eine Frau wird Dich einiges kosten."
gibt Gott zu Bedenken.
"Wieviel den genau?"
"Nun, deinen rechten Arm, dein rechtes Bein, ein Auge und ein Ohr und
den linken großen Zeh."
"Oh," sagt Adam und schweigt für einen Moment. Seine Stirn
legt sich in Falten und er denkt angestrengt nach. Nach einigen Augenblicken
meint er: "Äh - und was krieg ich für eine Rippe?"
Der Papst kommt eines Tages in den Himmel. Petrus begrüßt ihn
ganz freundlich und zeigt ihm seine Wohn-Wolke; Petrus gibt dem Papst einen
kleinen Zettel, auf dem die Gottesdienstzeit, die Lobpreis-Zeiten, die Zeiten
für's Halleluja und die Essenszeiten stehen.
Nach ein paar Tagen meldet sich der Papst wieder beim Petrus. «Ich möchte
mich ja nicht beschweren. Die Gebetszeiten sind ja ganz in Ordnung. Und Halleluja
singe ich auch gerne. Vor allem der Lobpreis am Nachmittag gefällt mir
sehr gut. Aber warum gibt es morgens, mittags und abends immer nur Schnittchen
und Quark? Ich habe mal einen Blick vom Himmelsrand in die Hölle geworfen:
Die kriegen dort unten immer Kartoffeln und Schnitzel und Suppe.»
Daraufhin meint Petrus: «Nun ja, weißt Du, hier bei uns im Himmel
lohnt es sich eben nicht, nur für eine Person warm zu kochen.»
Ein junges Ehepaar kommt zum Kaplan. «Wir sind jetzt schon 6 Jahre
verheiratet, und es will sich einfach kein Nachwuchs einstellen. Wir haben
schon viel versucht und auch die besten Ärzte konnten uns nicht helfen.»
sagen sie. Darauf meint der Kaplan: «Dann bitten sie doch Gott um Hilfe.
Fahren sie zum Beispiel nach Lourdes, und zünden sie dort eine Kerze
an.»
Diesen Ratschlag beherzigen die beiden Eheleute, doch wenig später wird
der Kaplan versetzt, und er kommt nicht mehr dazu, die beiden zu besuchen.
Ein paar Jahre später ist der Kaplan zufällig wieder in der Gegend
und besucht das Ehepaar. Nachdem er an der Tür geklingelt hat, macht
im ein kleiner Junge auf. Na, meint der Kaplan zu sich, mit Gott kann man
immer rechen. Er fragt den kleinen Jungen: «Hast du eigentlich noch
Geschwister?» Und der Junge antwortet: «Ja, meine Schwester Sabine
ist sechs Jahre alt, mein kleiner Bruder Jan ist fünf Jahre alt, Silvia
und Silke sind vier Jahre, Stefan ist drei Jahre; Helena und Iris sind zwei
Jahre und Niko ist 1 Jahr alt.» - «Und wo sind deine Eltern?»
- «Die sind nach Lourdes gefahren, die wollen da eine Kerze auspusten.»
Am Eingang des Männer-Himmels gibt es zwei riesige Tore. Über den
einen steht: Für Ehemänner, die von ihren Ehefrauen unterdrückt
wurden. Davor steht eine riesige Schlange von Männern.
Über dem anderen Tor steht: Für Ehemänner, die ihre Frauen
unterdrückt haben. Das Tor ist verstaubt und voller Spinnweben, schon
seit Jahren hat sich hier keiner angestellt. Bis eines Tages auch vor diesem
Tor ein einzelner Mann steht. Nachdem Petrus endlich den Schlüssel für
dieses Tor gefunden hat, fragt er den Mann, warum er denn vor dieser Tür
steht. Daraufhin antwortet der: Ich soll mich hier anstellen, hat meine Frau
gesagt.
Der Pfarrer ist mit seiner Gemeinde gerade dabei, den Kreuzweg zu beten,
als er zu einem Sterbefall gerufen wird. Er bittet seine Haushälterin,
den Kreuzweg weiterzubeten; er wäre dann rechtzeitig zum Schlusssegen
zurück.
Nun dauerte es doch etwas länger, und als der Pfarrer kurz vor Mitternacht
wieder nach Hause kommt, brennt in der Kirche immer noch Licht. Er geht in
die Kirche und hört, wie seine Haushälterin tapfer betet: «82.
Station: Simon von Cyrene heiratet Veronika mit dem Schweißtuch.»
Ein Ausspruch, aufgeschnappt von auf dem See Genezareth, vor 2000 Jahren:
«Es ist mit egal, wer Dein Vater ist, wenn ich hier fische, läufst
Du mir nicht übers Wasser...»
Jesus stellt sich vor die Sünderin und sagt zu den Pharisäern:
"Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!"
Da kommt - zack - von hinten ein Stein geflogen.
Jesus seufzt und ruft vorwurfsvoll über die Schulter: "Mama!"
"Wären Adam und Eva Chinesen gewesen, wäre es nicht zum Sündenfall
gekommen."
"Wieso das denn?"
"Na, die hätten den Apfel hängen lassen und die Schlange gegessen."
Petrus emfängt den neuen Mitbewohner des Himmel und zeigt ihm die verschiedenen
Wolken.
Auf der ersten sitzen Menschen friedlich im Kreis und summen vor sich hin.
"Das sind die Buddhisten" erläutert Petrus.
Auf der zweiten Wolke spielen Kinder und Erwachsene vergnügt Kricket.
"Das sind die Anglikaner" erklärt Petrus.
Auf der dritten Wolke speisen und trinken ausgelassen Menschen unterschiedlichster
Herkunft. "Das sind die Katholiken" meint Petrus.
"Und jetzt müssen wir ganz leise sein", sagt Petrus und schleicht
auf Zehenspitzen an einer Wolke vorbei, die mit hohen Wänden umgeben
ist.
"Und wer wohnt hier?" fragt der Mann.
"Dahinter leben die Zeugen Jehovas. Die denken, sie sind hier alleine."
11 Lehren aus dem Leben Noah's
1. Nicht das Boot verpassen!
2. Denke daran, dass wir alle im selben Boot sitzen.
3. Plane vorausschauend! Es hat nicht geregnet, als Noah die Arche baute.
4. Bleibe in Form! Auch wenn du 100 Jahre alt bist, könnte dich jemand
auffordern, etwas wirklich großes zu tun.
5. Höre nicht auf die Kritiker; tue einfach deine Arbeit weiter, die getan
werden muss.
6. Baue dir deine Zukunft auf hohem Niveau.
7. Um der Sicherheit willen, reise paarweise.
8. Geschwindigkeit ist nicht immer ein Vorteil. Die Schnecken waren ebenso an
Bord wie die Geparde.
9. Wenn du gestresst bist, lass dich eine Weile treiben.
10. Denke daran, dass die Arche von Amateuren gebaut wurde; die Titanic von
Profis!
11. Mache dir keine Sorgen um den Sturm! Wenn du mit Gott unterwegs bist, wartet
immer ein Regenbogen auf dich.