Suche: 
Die katholische Kirche in Zahlen 2012 / 2011 / 2010 / 2009 / 2008 / 2003 / 2000

Im Herbst eines jeden Jahres wird das „Annuario Pontificio“ dem Papst überreicht. Darin enthalten sind jeweils die erhobenen Statistiken, Zahlen und Entwickungen des Vor-vor-Jahres (im Oktober 2014 wurde das Jahrbuch für das Berichtsjahr 2012 veröffentlicht). Aus diesen Berichten veröffentlichen wir hier die jeweils markanten Kernzahlen. In dieser Übersicht haben wir auch die Zahlen, die das päpstlich Jahrbuch in den vergangenen Jahren vorwies, belassen, so dass besser zu erkennen ist, wie sich die jeweilige Statistik entwickelte.

Wir bieten Dir auch die Auszüge im Original (Word-Format) zum Download an:

Fides-Statistik für das Jahr 2006
Fides-Statistik für das Jahr 2007
Fides-Statistik für das Jahr 2008
Fides-Statistik für das Jahr 2009
Fides-Statistik für das Jahr 2010
Fides-Statistik für das Jahr 2012

 

Nur bei uns findest Du zudem eine Übersicht aller Zahlen von 2005-2012 als PDF-Download:

Statistik der Einwohner- und Katholikenzahl nach Kontinenten 2005-2012
Statistik der Anzahl von Einwohnern und Katholiken pro Priester nach Kontinenten 2005-2012
Statistik der Anzahl von Bischöfen, Priestern und Diakonen nach Kontinenten 2005-2012
Statistik der Anzahl von Laienbrüdern und Ordensschwestern nach Kontinenten 2005-2012
Statistik der Priesteramtskandidaten (der Welt- und Ordenspriester) nach Kontinenten 2005-2012

 

Gesamtzahl der Katholiken

2012: Zum 31. Dezember 2012 lebten auf der ganzen Welt insgesamt 7.023.377.000 Menschen, d.h. 90.067.000 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg betrifft alle Kontinente einschließlich Europa, wie bereits im Vorjahr. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Asien +51.473.000, Afrika +26.664.000; Amerika +8.639.000¸ Europa + 2.977.000 und Ozeanien + 314.000.
Zum selben Datum (31. Dezember 2012) betrug die Anzahl der Katholiken insgesamt 1.228.621.000, das bedeutet einen Anstieg um 15.030.000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl stieg auf allen Kontinenten. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Amerika + 6.509.000; Afrika +4.920.000; Asien +2.403.000; Europa +1.122.000; Ozeanien +76.000.
Der Anteil der Katholiken sank weltweit um 0,01 % an und beträgt damit insgesamt 17,49%. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Amerika +0,12; Asien + 0,01; während es in und Europa -0,01 und Ozeanien +0,02 einen Rückgang gab, gleichbleibend ist der Anteil in Afrika.

2011: Die Zahl der Katholiken weltweit hat erstmals die Marke von 1,2 Milliarden überschritten, doch in Europa sind die Zahlen rückläufig. Vor zwei Jahren gab es demnach im Vergleich zum Vorjahr 1,5 Prozent mehr Katholiken, was einen Anstieg von 1,196 Milliarden auf 1,214 Milliarden bedeutet. Die Weltbevölkerung wuchs im gleichen Zeitraum um 1,23 Prozent. Damit liegt der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung wie bislang bei 17,5 Prozent.
In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass die Anzahl der Katholiken auf insgesamt 1. 213.591.000 stieg, das ist ein Anstieg um 17.920.000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl stieg auf allen Kontinenten: Afrika +8.047.000; Amerika +6.312.000; Asien +2.577.000; Europa +822.000; Ozeanien +162.000. Besonders groß war der Katholikenzuwachs mit 4,3 Prozent 2011 in Afrika. Er liegt hier deutlich über dem Bevölkerungswachstum im gleichen Zeitraum von 2,3 Prozent. Auch in Asien nahm die Zahl der Katholiken mit zwei Prozent schneller zu als die Gesamtbevölkerung (plus 1,2 Prozent).
Der Anteil der Katholiken stieg weltweit (wie im Vorjahr) um 0,04 Prozentpunkte an und beträgt damit insgesamt 17,50 Prozent. Der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung stieg in Afrika um +0,35, in Asien um +0,03 und in Ozeanien um +0,1 während es in Amerika -0,09 und Europa mit -0,02 Prozentpunkte einen Rückgang gab.

2010: Die Zahl der Katholiken ist weltweit wiederum gestiegen und beträgt nunmehr 1,196 Milliarden Mitglieder (2009: 1,166 Milliarden; 2008: 1,147 Milliarden; 2007: 1,13 Milliarden; 2006: 1,12; 2003: 1,08). Damit stieg die Anzahl der Katholiken - wie auch in den letzten Jahren - wiederum um 1,3 % oder um 15.006.000 Gläubige. Dieser Zuwachs betrifft alle Kontinente, ist aber in Afrika (+6.140.000), Amerika (+3.986.000) und Asien (+3.801.000) am stärksten ausgeprägt; etwas schwächer der Zuwachs in Europa (+894.000) und Ozeanien (+185.000).

Etwa 17,46 % der Weltbevölkerung bekennt sich 2010 zum katholischen Glauben. Mit der einzigen Ausnahme Europas, wo der prozentuale Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung geringfügig gesunken ist (-0,01 %), hat er in allen Erdteilen zugenommen: am meisten in Afrika (+0,21 %), etwas weniger in Amerika (+0,07 %), Asien (+0,06 %) und Ozeanien (+0,03 %).

2008 waren 17,4 % der Weltbevölkerung katholisch - zum Vergleich: Dem Islam gehörten 2008 19,2 % der Weltbevölkerung an. Die Anzahl der Katholiken stieg im Verhältnis zu 2007 mit 1,4 % Zuwachs dennoch schneller als die Weltbevölkerung insgesamt (Anstieg um 1,1 %).
Erfreulich war der Zuwachs an Katholiken in Ozeanien (+ 4,7 Prozent) und in Afrika (+ 3,0 Prozent); positive Zahlen kamen auch aus Asien (+ 1,7 Prozent) und Europa (+ 0,8 Prozent), w ährend in Amerika ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist (- 0,1 Prozent).

Anteil an der Welt-Katholikenzahl nach Regionen

2011 gilt: Die Hälfte (48,8 Prozent) aller Katholiken lebt immer noch in Amerika. In Europa leben 23,5 Prozent (-0,3 %), in Afrika 16 Prozent (+ 0,5 %), in Asien 10,9 Prozent (+ 0,2 %) und 0,8 Prozent in Ozeanien.

2010: Die Zahl der Katholiken im Verhältnis zur Gesamtkatholikenzahl ist in Südamerika von 28,54% auf 28,34% gesunken; zusammen mit Nord- und Mittelamerika (21,41 %) leben 49,75 % aller Katholiken in Amerika. In Südostasien ist ein Anstieg von 10,41% auf 10,87% im Verhältnis zur Gesamtkatholikenzahl zu verzeichnen. In Europa leben 23,83% aller Katholiken weltweit, während in Afrika ein Anstieg von 15,15% auf 15,55% zu verzeichnen ist.

2009: Von 2008 bis 2009 war die Bevölkerungszahl in Amerika konstant und machte insgesamt 13,6 % der Weltbevölkerung aus; demgegenüber haben die Katholiken Amerikas in den beiden Jahren 49,4% der katholischen Weltbevölkerung erreicht. In Asien ist ein Anstieg von 10,6% auf 10,7% im Verhältnis zur Gesamtkatholikenzahl zu verzeichnen. In Europa leben 24,6% aller Katholiken, während in Afrika 15,2% und in Ozeanien 0,8% zu verzeichnen sind.

2006: Die Amerikaner, die 14 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, stellen 49,8 Prozent der katholischen Weltbevölkerung. Die Europäer, die nur wenig hinter den Amerikanern zurückbleiben, was die Weltbevölkerung angeht, stellen 25 Prozent der katholischen Weltbevölkerung. Die Asiaten, die rund 61 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, stellen 10,5 Prozent der katholischen Weltbevölkerung.

2003: 50 Prozent der Katholiken wohnten im Jahre 2003 in Amerika (Zuwachs von 6.678.000 gegenüber dem Vergleichswert vom 31. Dezember 2001), 26,1 Prozent in Europa (Rückgang um 214.000), 12,8 Prozent in Afrika (Zuwachs von 6.231.000), 10,3 Prozent in Asien (Zuwachs von 2.434.000) sowie 0,8 Prozent in Ozeanien (Zuwachs von 113.000).

2003 galt zudem: Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gibt es in Amerika 62,4 Prozent Katholiken. In Europa machen die Katholiken 40,5 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, in Ozeanien 26,8 Prozent, in Afrika 16,5 Prozent und in Asien 3 Prozent.

Bischöfe, Priester und Ordensleute
Bischöfe

2012: Die Zahl der Bischöfe stieg weltweit um nur einen Bischof an und beträgt damit heute insgesamt 5.133. Wie im Vorjahr stieg die Zahl der Diözesanbischöfe, wobei die Zahl der Ordensbischöfe zurückging. Die Diözesanbischöfe sind insgesamt 3.917 (11 mehr als im Vorjahr), während die Zahl der Ordensbischöfe 1.216 beträgt (10 weniger als im Vorjahr). Der Anstieg der Diözesanbischöfe betrifft Amerika (+13), Asien (+6) und Ozeanien (+2), wärend die Zahl in Afrika (-2), und Europa (-8) zurückging. Bei der Zahl der Ordensbischöfe gab es einen Anstieg nur in Europa (+4), während die Zahl in Afrika (-2) Amerika (-8), Asien (-3) und Ozeanien (-1) zurückging.

2011: Die Zahl der Bischöfe stieg weltweit um 28 an und betrug damit 2011 insgesamt 5.132. Wie im Vorjahr stieg die Zahl der Diözesanbischöfe, wobei die Zahl der Ordensbischöfe zurückging. Die Diözesanbischöfe sind insgesamt 3.906 (35 mehr als im Vorjahr), während die Zahl der Ordensbischöfe 1.226 beträgt (7 weniger als im Vorjahr). Der Anstieg der Diözesanbischöfe betrifft alle Kontinente: Afrika (+5), Amerika (+5), Asien (+11), Europa (+11), Ozeanien (+3). Bei der Zahl der Ordensbischöfe gab es einen Anstieg in Afrika (+2) und Ozeanien (+3), während die Zahl in Amerika (-5), Asien (-6) und Europa (+1) zurückging.

2010: Die Zahl der Bischöfe ist von 2009 bis 2010 von 5.065 auf 5.104 gestiegen (+1,3%). Der Kontinent mit dem größten Wachstum der Zahl von Bischöfen ist Afrika (+ 16 neue Bischöfe), gefolgt von Amerika (+ 15 neue Bischöfe) und Asien (+ 12 neue Bischöfe). Für Europa ist ein Rückgang von 1.607 Bischöfen auf 1.606 Bischöfe, in Ozeanien von 132 Bischöfen auf 129 Bischöfe zu verzeichnen.

2009: Die Zahl der Bischöfe ist 2009 auf 5065 gestiegen (+1,3%). Im Jahre 2008 waren es 4.949 Bischöfe, 2007: 4.841; 2003: 4.695. Der Kontinent mit dem größten Wachstum der Zahl von Bischöfen ist Afrika (+1,8%), gefolgt von Ozeanien (+1,5%), während sich Asien (+0,8%) und Amerika (+1,2%) unter dem Durchschnitt ansiedeln. Für Europa ist ein Anstieg von 1,3 Prozent zu verzeichnen.

2008: In der kirchlichen Seelsorge arbeiten weltweit 4.217.572 Menschen: 4.949 Bischöfe und 408.000 Priester. Im Jahr 2008 hat Benedikt XVI. nach den aktuellen Statistiken einen neuen Metropolitansitz und elf neue Bischofssitze errichtet. Vier Metropolitansitze, zwei Bischofssitze und ein Vikariat haben Änderungen in ihrer rechtlichen Gestalt erfahren. Insgesamt wurden 169 neue Bischöfe ernannt.

2003: Von den damals 405.450 Priestern waren 267.334 Weltpriester; insgesamt wurden 31.524 ständige Diakone (Zuwachs von 1.427), 54.828 Ordensmänner und 776.269 Ordensfrauen gezählt. Bei Letzteren wurde gegenüber 2001 ein Rückgang um 6.663 verzeichnet. Allerdings haben in Asien und Afrika die Berufungen zur Ordensfrau zugenommen.

Priester

2012: Die Zahl der Priester stieg weltweit um 895 und liegt damit bei 414.313. Einen Rückgang verzeichnet erneut Europa (- 1.375) und in geringerem Ausmaß in Amerika (-90) und Ozeanien (-80) während es in Afrika (+1.076) und Asien (+1.364) Anstiege gab. Die Zahl der Einwohner je Priester stieg um 178 an, wobei sich weltweit eine Anzahl von 13.572 ergibt. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Anstieg in Amerika (+76), Europa (+63) und Ozeanien (+199) und Rückgang in Afrika (-49) , und Asien (-365).
Die Zahl der Katholiken je Priester stieg insgesamt um 29, der Durchschnittswert weltweit liegt somit bei 2.965. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Anstieg in Amerika (+56); Europa (+17), Ozeanien (+50), während es in Asien (-12) und Afrika (-11) einen leichten Rückgang gab.

2011: Die Zahl der Priester stieg weltweit um 1.182 und liegt damit bei 413.418. Einen Rückgang verzeichnet erneut Europa (- 2.286) und Ozeanien (-11), während es in Afrika (+1.530), Amerika (+407) und Asien (+1.542) Anstiege gab. Die Zahl der Diözesanpriester stieg weltweit um 1.337 und beträgt damit insgesamt 278.346, mit Anstiegen in Afrika (+1.152), Amerika (+564) und Asien (+817) und erneut einem Rückgang in Europa (-1.162) aber auch in Ozeanien (-34). Die Zahl der Ordenspriester ging um insgesamt 155 zurück, womit ihre Anzahl damit insgesamt 135.072 beträgt. Die Zahl stieg wie bereits in den Vorjahren in Afrika (+378) und Asien (+725) und dieses Jahr auch in Ozeanien (+23); rückläufig waren die Zahlen in Amerika (-157) und Europa (-1.124).

Die Zahl der Einwohner je Priester stieg 2011 um 117 an, wobei sich weltweit eine Anzahl von 13.394 ergibt. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Anstieg in Amerika (+67), Europa (+39) und Ozeanien (+120) und Rückgang in Afrika (-448) und Asien (-776). Das heißt, in Amerika, Europa und Ozeanien sank die Priesterzahl relativ zur Einwohnerzahl - im Gegensatz zu Afrika und Asien.

Die Zahl der Katholiken je Priester stieg insgesamt um 36, der Durchschnittswert weltweit liegt somit bei 2.936. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Anstieg in Afrika (+13) Amerika (+36), Europa (+23), Ozeanien (+39), während es in Asien (-15) einen leichten Rückgang gab.

2010: Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Priester - um 1.643 auf 412.236 (2009: 410.593; 2008: 405.178; 2007: 407.262; 2003: 405.450) gestiegen. Der prozentuelle Rückgang der Priesterberufe betraf nur Europa (- 905 Priester)), während in den anderen Kontinenten insgesamt ein Anstieg der Zahl der Kleriker zu verzeichnen ist (Asien: plus 1.695; Afrika: plus 765). Außer in Afrika und Asien ist der Ordenklerus dagegen im Rückgang.

2009: Der Wachstumstrend der Priester ist seit 2000 mehr oder weniger gleichgeblieben. Die Zahl der Priester ist den letzten 10 Jahren um 1,34% weltweit von 405.450 (2003), auf 407.262 (2007), 405.178 (2008) auf 410.593 (2009) gestiegen. Dabei ist von 2008 auf 2009 ein Rückgang des Ordensklerus um 0,08% und ein Anstieg des Diözesanklerus um 0,56% festzustellen.

Der prozentuelle Rückgang der Priesterberufe betraf nur Europa (0,82% für den Diözesanklerus und 0,99% für den Ordensklerus), während in den anderen Kontinenten insgesamt ein Anstieg der Zahl der Kleriker zu verzeichnen ist. Außer in Afrika und Asien ist der Ordenklerus im Rückgang.

2008: Im Vergleich zum Jahr 2003 stieg die Zahl der Priester im Jahr 2008 um 1.812. Im Verhätlnis zum Vorjahr nahmen Priesterberufungen vor allem in Afrika (+ 27,6 Prozent) und Asien (+ 21,2 Prozent) zu. In Amerika sind die Zahlen annähernd gleichbleibend, während sich in Europa (- 6,8 Prozent) und Ozeanien (- 5,5 Prozent) starke Rückgänge bemerkbar machen.

2003: Die Anzahl der Priester stieg insgesamt um 392: Zum 31. Dezember 2003 gab es weltweit 405.450 Priester. Die Anzahl der Diözesanpriester stieg von 266.448 auf 267.334, die Anzahl der Ordenspriester ging von 138.619 auf 137.724 zurück. In Afrika gab es 1.145 mehr Priesterweihen als bis zum 31. Dezember 2001, in Asien waren es 1.010 mehr. Nur in Europa wurde ein Rückgang um 1.897 Priester verzeichnet.

Diakone

2012: Insgesamt stieg die Zahl der Ständigen Diakone um 1.190 und liegt damit weltweit bei 42.104. Am meisten stieg die Zahl ein weiteres Mal in Amerika (+938) und Europa (+307), während die Zahl in Afrika (-2), Asien (+37) und Ozeanien (-16) zurückging.
Die Zahl der ständigen Diakone in den Diözesen beträgt weltweit 41.566 und stieg weltweit insgesamt um 1.296 an. Einen Anstieg gab es in Amerika (+965), Europa (+348), Ozeanien (+11), während die Zahl in Afrika (-2) und Asien (-26). Die Zahl der Ständigen Diakone aus religiösen Instituten beträgt 538 und ging damit im Vergleich zum Vorjahr um 106 zurück. Dabei ging die Zahl auf allen Kontinenten zurück: Amerika (-27), Asien (-11), Europa (-41), Ozeanien (+27) und gleichbleind in Afrika.

2011: Insgesamt stieg die Zahl der Ständigen Diakone um 1.350 und liegt damit weltweit bei 40.914. Am meisten stieg die Zahl ein weiteres Mal in Amerika (+879) und Europa (+368), gefolgt von Asien (+43) Ozeanien (+40) und Afrika (+20). Die Zahl der ständigen Diakone in den Diözesen beträgt weltweit 40.270 und stieg weltweit insgesamt um 1.266 an. Einen Anstieg gab auf allen Kontinenten: Afrika (+11) Amerika (+896), Asien (+14), Europa (+330), Ozeanien (+15). Die Zahl der Ständigen Diakone aus religiösen Instituten beträgt 644 und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 843 an. Dabei gab es Anstiege in Afrika (+9), Asien (+29), Europa (+38) und Ozeanien (+25) und einen Rückgang in Amerika (-17).

2010: Die Zahl der ständigen Diakone nahm weltweit um über 3,7% Prozent auf 39.564 (2009: 38.155, 2008: 37.203) zu. Der stärkste Zuwachs ist in Amerika (+859) und Europa (+496) zu verzeichnen; es folgen Asien (+58) und Ozeanien (+1). Einzige Abnahme: Afrika (-5).

2009: Die Zahl der ständigen Diakone nahm weltweit um über 2,5% Prozent zu.

Die ständigen Diakone bilden die größte sich im Wachstum befindende Gruppe in den vergangenen Jahren: von 28.000 im Jahr 2000 stieg die Zahl auf 37.000 im Jahr 2008 und damit um 33,7%. Den größten Anteil der ständigen Diakone gibt es in Amerika (vor allem in Nordamerika) mit 64,6% aller Diakone weltweit und in Europa (33,1%). Eher weniger ständige Diakone gibt es in Afrika und in Asien, wo 1,5% aller ständigen Diakone weltweit tätig sind.

Ordensschwestern

2012: Die Zahl der Ordensschwestern ging auch dieses Jahr wieder weltweit zurück (-10.677) und beträgt damit insgesamt 702.529. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: einen Anstieg gab es auch dieses Jahr in Afrika (+727) und Asien (+2.167), einen Rückgang in Amerika (-4.288), Europa (-9.051) und Ozeanien (-232).:

2011: Die Zahl der Ordensschwestern ging auch dieses Jahr wieder weltweit zurück (–8.729) und beträgt damit insgesamt 713.206. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Einen Anstieg gab es auch dieses Jahr in Afrika (+1.488) und Asien (+2.115), einen Rückgang in Amerika (–4.515), Europa (-7.459) und Ozeanien (–358).

2010: Ein starker Rückgang hingegen ist bei den Ordensschwestern zu verzeichnen. Diese ging im Jahr 2010 auf 721.935 zurück (2009: 729.371; 2008: 739.068), vor allem durch die sinkende Anzahl an Ordensfrauen in Europa und Amerika. In Afrika und Asien gab es dagegen 2010 eine Steigerung um rund 2 Prozent gegenüber 2009.

2009: Die Zahl der Ordensschwestern lag 2009 bei 729.371 gegenüber 739.068 im Jahr 2008. Das ist etwa zweimal soviel wie die Zahl der Priester. 41% aller Ordenschwestern sind in Europa tätig, gefolgt von Amerika mit über 203.000 Ordensschwestern und Asien mit 161.000 Ordensfrauen. Im Vergleich von 2008 zu 2000 ging die Zahl der Ordensschwestern um 7,75% zurück. Diese Tendenz betraf auch in diesem Fall vor allem drei Kontinente (Europa, Amerika und Ozeanien) con mit einem zum Teil beachtlichen Rückgang (15-17 %). In Afrika und in Asien hingegen gab es beachtliche Anstiege um jeweils 21% und 16%.

Ordensbrüder

2012: Die Zahl der Laienbrüder stieg weltweit um 229 an und liegt damit bei insgesamt 55.314. Anstiege gibt es in Afrika (+53) und Asien (+138), Europa (+137) und Ozeanien (+81) während die Zahl dieses Jahr nur in Amerika (-180) zurückging.

2011: Die Zahl der Laienbrüder stieg weltweit um 420 an und liegt damit bei insgesamt 55.085. Anstiege gibt es in Afrika (+28) und Asien (+1.089), während die Zahl in Amerika (-398), Europa (-232) und Ozeanien (-67) zurückging.

2010: Der rückgängige Trend für Ordensbrüder hat sich im Jahr 2010 nicht fortgesetzt. Ihre weltweite Zahl stieg leicht an, 2010 waren es 54.665, 2009 noch 54.229. Es gab im Jahr 2010 135.227 Ordenspriester, was ebenfalls eine leichte Steigerung bedeutet.

Priesteramtskandidaten

2012: Die Zahl der Priesteramtskandidaten in Diözesen und Ordensinstituten stieg auch dieses Jahr: weltweit gibt es insgesamt 565 Priesteramtskandidaten mehr und die Zahl liegt damit insgesamt bei 120.051. Einen Anstieg gab es wie in den Vorjahren in Afrika (+245), in Asien (+179) und dieses Jahr auch in Ozeanien (+3), während die Zahl in Amerika (-624) und auch dieses Jahr in Europa (- 368) zurückging.
Die Zahl der Großen Seminaristen in Diözesen liegt bei 71.989 (+288 im Vergleich zum Vorjahr) und bei den Ordensinstituten gibt es insgesamt 48.062 (-277) Seminaristen. Bei den Seminaristen aus den Diözesen gab es Anstiege nur in Afrika (+330), während die Zahl in Amerika (-278), Asien (-11), Europa (-306) und Ozeanien (-23) zurückging. Die Zahl der Seminaristen in Ordensinstituten steigt in Asien (+190) uns Ozeanien (+26), während sie in Afrika (-85), Amerika (-346) und Europa (-62) sinkt.

2011: 2011 waren in Afrika 30,9 und in Asien 29,4 Prozent mehr angehende Priester registriert als zehn Jahre zuvor; in Europa und den USA waren es 21,7 Prozent weniger. Weltweit gibt es insgesamt 1.626 Priesteramtskandidaten mehr, und die Zahl liegt damit insgesamt bei 120.616. Einen Anstieg gab es in Afrika (+559) und in Asien (+1.326) und dieses Jahr auch in Ozeanien (+15), während die Zahl in Amerika (-6) und auch dieses Jahr in Europa (- 282) zurückging.

Die Zahl der Seminaristen in Diözesen liegt bei 72.277 (+303 im Vergleich zum Vorjahr), und bei den Ordensinstituten gibt es insgesamt 48.339 (+1.323) Seminaristen. Bei den Seminaristen aus den Diözesen gab es Anstiege Afrika (+289), Asien (+295) ed Ozeanien (+34), während die Zahl in Europa (-241) und Amerika (-74) zurückging. Die Zahl der Seminaristen in Ordensinstituten steigt in Afrika (+270), Amerika (+68) ed Asien (+1.031) während sie in Europa (-27) und in Ozeanien (- 19) sinkt.

2010: Die Zahl der Priesteramtskandidaten ist um 4% auf 118.990 im Jahr 2010 gestiegen (2009: 117.978; 2008: 117.024), was zu einem großen Teil auf Afrika und Asien zurückzuführen ist. Europa (minus 10,4 %) und Amerika (minus 1,1 %) mussten eine Verminderung der Seminaristen verzeichnen.

2009: Die Zahl der Priesteramtkandidaten ist um 0,82% von 117.024 im Jahr 2008 auf 117.978 im Jahr 2009 gestiegen, was zu einem großen Teil auf Afrika und Asien mit Wachstumsraten von 2,39% bzw. 2,20% zurückzuführen ist. Europa und Amerika mussten erneut eine Verminderung der Seminaristen verzeichnen (-1,64% bzw. -0,17%).

2008: Die Priesteramtskandidaten haben im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 0,4 Prozent zugenommen. Insgesamt bereiten sich rund 116.000 Männer auf das Priesteramt vor. Auch in diesem Fall ist der höchste Anstieg in Afrika und Asien zu verzeichnen, während die Zahlen in Europa (- 2,1 Prozent) und Amerika (- 1,0 Prozent) rückäufig sind.

2003: Die Zahl der Priesteramtskandidaten nimmt in Afrika (Zuwachs von 5,8 Prozent) und Amerika (Zuwachs von 1,4 Prozent) zu, während in Europa und Asien ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist.

 

Interessant sind auch die Zahlen von 2010 im Vergleich zu den Angaben aus dem Jahre 2000:

In Afrika ist die Anzahl der Kandidaten in diözesanen Seminaren und Ordensgemeinschaften von 20.383 im Jahr 2000 auf 26.924 im Jahr 2012 gestiegen, was einen Zuwachs von 6.611 Kandidaten bedeutet.

Ein leichter Rückgang ist in Zentralamerika (Costa Rica, El Salvator, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua und Panama) zu verzeichnen. Im Jahr 2000 gab es 8.595 Studenten gegenüber 8.382 im Jahr 2010. Auf den Antillen dagegen stieg die Zahl von 1.180 auf 1.421 an.

Auch in Nordamerika ist ein Wachstum an Berufungen zu verzeichnen. So stieg die Anzahl der Philosophie- und Theologiestudenten im entsprechenden Zeitraum von 5.646 auf 5.749. Wachstum ist vor allem in Diözesanseminaren zu verzeichnen, die Anzahl der Ordensleute blieb fast identisch (1.770 im Jahre 2000 gegenüber 1.777 im Jahre 2010).

Auch in Südamerika ist ein leichter Zuwachs zu erkennen: 20.791 im Jahr 2000 gegenüber 20.919 im Jahre 2010.

Ein explosionsartiges Wachstum gibt es in Asien: Im diözesanen Bereich stieg die Zahl der Kandidaten von 25.174 im Jahr 2000 auf 33.282 im Jahr 2010. Dabei verzeichneten die Ordensgemeinschaften das größte Wachstum: von 11.171 auf 17.637 im Jahr 2010.

Europa hingegen erleidet einen starken Rückgang von 26.879 im Jahr 2000 auf 20.564 im Jahr 2010. Der Rückgang bezieht sich vor allem auf die Diözesanseminare, von 17.611 auf 12.821, bei den Ordensgemeinschaften (von 9.268 auf 7.743) ist er etwas weniger gravierend.

Auch im Mittleren Osten ist ein Rückgang der Berufungen zu erkennen, von 832 Seminaristen im Jahr 2000 auf 689 im Jahr 2010.

In Ozeanien hingegen sind die Zahlen im Wachsen, 923 begannen ihr Studium im Jahr 2000, 1.060 im Jahr 2010. Der Zuwachs betrifft vor allem die Diözesen (von 604 auf 672), während die Zahl der Ordensberufungen gesunken ist (von 319 auf 249).

Säkularinstitute

2012: Die Zahl der Mitglieder von Säkularinstituten für Männer beträgt weltweit insgesamt 711 stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 58 an. Nach Kontinenten aufgeteilt stieg die Zahl dieses Jahr auf allen Kontinenten: Afrika (+2), Amerika (+28), Asien (+21) und Europa (+7) und blieb in Ozeanien ein weiteres Mal unverändert.
Die Zahl der Säkularinstitute für Frauen stieg dieses Jahr um 138 zurück. Sie haben weltweit insgesamt 24.704 Mitglieder. Die Anzahl stieg in Afrika (+37), Amerika (+225) und Asien (+74) und ging in Europa (-196) und Ozeanien (-2) zurück.

2011: Die Zahl der Mitglieder von Säkularinstituten für Männer beträgt weltweit insgesamt 713 und ging damit im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 34 zurück. Nach Kontinenten aufgeteilt stieg die Anzahl nur in Asien, wohingegen sie dieses Jahr in Afrika (-9), Amerika (-18), Europa (-17) zurückging und in Ozeanien ein weiteres Mal unverändert blieb. Die Zahl der Säkularinstitute für Frauen ging dieses Jahr um 1.489 zurück. Sie haben weltweit insgesamt 24.564 Mitglieder. Die Anzahl stieg nur in Afrika (+32); einen Rückgang gab es hingegen in Amerika (-32), Asien (-116), Europa (-1.371) und Ozeanien (-2).

2003: In Säkularinstituten gab es bei den weiblichen Mitgliedern einen Zuwachs von 720 Personen auf 28.916, die Anzahl der männlichen Mitglieder stieg um 121 Personen auf 691.

Laienmissionare

2012: Die Zahl der Laienmissionare beträgt weltweit 362.488 und ging damit um insgesamt 19.234 zurück, wobei Anstiege in Asien (+9.294) und Europa (+71) Afrika verzeichnet wurden während es in Afrika (-578), Amerika (-18.764) und Ozeanien (-257) einen Rückgang gab.

2011: Die Zahl der Laienmissionare beträgt weltweit 381.722 und stieg damit um insgesamt46.220 an, wobei Anstiege in Afrika (+1.401), Amerika (+35.479), Asien (+9.294) Europa (+51) verzeichnet wurden und es nur in Ozeanien (-5) einen Rückgang gab.

2010: Laienmissionare gibt es weltweit 335.502, was einen Zuwachs gegenüber 2009 um 15.276 Personen bedeutet. Dieser Zuwachs verteilt sich wie folgt auf die verschiedenen Kontinente: Afrika +1.135, Amerika +14.655, Europa +1.243 und Ozeanien +62. Einzige Abnahme in Asien (-1.819). Die Zahl der Katecheten beträgt insgesamt 3.160.628 (9.551 mehr als im Vorjahr). Zugenommen hat ihre Zahl in Amerika (+43.619), Europa (+5.077) und Ozeanien (+393), während Afrika (-29.405) und Asien (-10.133) Abnahmen zu verzeichnen haben.

2003: Zu einem Zuwachs von 28.586 ist es bei den weltweit 173.331 Laienmissionaren gekommen. 156.461 von ihnen sind auf dem amerikanischen Kontinent im Einsatz. Dort hat es auch die größten Zuwächse gegeben, nämlich 21.815.

Katecheten

2012: Die Zahl der Katechisten stieg weltweit um 45.408 an und beträgt damit insgesamt 3.170.643. Einen einzigen bemerkenswerten Anstieg gab es dabei in Asien (+61.913). Einen Rückgang in Afrika (-7.254), Amerika (-4.090), Europa (-4.341) und Ozeanien (-820).

2011: Die Zahl der Katecheten ging weltweit um 35.393 zurück und beträgt damit insgesamt 3.125.235. Anstiege gab es in Afrika (+3.451) und Ozeanien (+303). Einen Rückgang in Amerika (-35.871), Asien (-967) und Europa (-2.309).

2003: Die Anzahl der Katecheten stieg in der Zeit von 2001 bis 2003 auf 2.847.673, d.h. um 80.222. Davon sind mehr als 53.000 Amerikaner. In Europa stellten sich im Jahr 2003 15.672 mehr Laien der Aufgabe der Glaubensweitergabe als es 2001 der Fall gewesen war.

Einrichtungen

2012: In aller Welt befinden sich zahlreich Schulen und Bildungseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, im Einzelnen entsteht folgendes Bild: 71.188 Vorschulen mit 6.728.670 Schülern; 95.246 Grundschulen mit 32.299.669 Schülern; 43.783 Sekundarstufen mit 18.869.237 Schülern; insgesamt 2.381.337 Schüler besuchen weiterführende Schulen der katholischen Kirche und 3.103.072 Studenten studieren an kirchlichen Universitäten. Insgesamt gibt es weltweit 115.119 Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsinstitute in kirchlicher Trägerschaft, diese Zahl umfasst 5.167 Krankenhäuser (-268 weniger als im Vorjahr) mit den meisten Einrichtungen in Amerika (1.493) und Afrika (1.298); 17.322 Krankenstationen (-202), die meisten in Afrika (5.256), Amerika (5.137) und Asien (3.760); 648 Leprastationen (+81) die meisten in in Asien (322) und Afrika (229); 15.699 (-85) Alters-, Pflege und Behindertenheime, die meisten in in Europa (8.200) und Amerika (3.815); 10.124 Waisenhäuser (-410), die meisten in Asien (3.980); 11.596 (+4) Kindergärten; 14.744 Eheberatungsstellen (-264) größtenteils in Amerika (5.636) und Europa (6.173); 3.663 Sonderschulen und 36.389 andere Institute.

2011: Insgesamt gibt es weltweit 117.119 Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsinstitute in kirchlicher Trägerschaft; diese Zahl umfasst 5.435 Krankenhäuser (+130 mehr als im Vorjahr) mit den meisten Einrichtungen in Amerika (1.701) und Afrika (1.284); 17.524 Krankenstationen (-655), die meisten in Afrika (5.398), Amerika (5.211) und Asien (3.828); 567 Leprastationen (+20) die meisten in Asien (281) und Afrika (211); 15.784 (-1.439) Alters-, Pflege und Behindertenheime, die meisten in Europa (8.271) und Amerika (3.913 Europa); 10.534 Waisenhäuser (+652), zu etwa einem Drittel in Asien (3.911); 15.008 Eheberatungsstellen, größtenteils in Amerika (6.230) und Europa (5.819); 40.671 Sonderschulen und 4 andere Institute.

2010: Auf dem Gebiet der Schulausbildung verfügt die Kirche über einen wahren Schatz: mehr als 61 Millionen Schüler und Studenten werden an katholischen Schulen und Hochschulen ausgebildet. Weltweit betreibt die katholische Kirche 70.544 Kindergärten (mit etwa 6,5 Millionen Kindern), 92.847 Grundschulen (mit über 30 Millionen Schülern) und 43.591 höhere Schulen (mit fast 18 Millionen Schülern). Hinzu kommen über drei Millionen Studenten an katholischen Universitäten und über zwei Millionen Schüler an verschiedenen Sonderschulen.

Gewaltig ist auch der Einsatz der Kirche für die Gesundheit der Menschen. Die Zahl der von der Kirche betriebenen Krankenhäuser beträgt 5.305, die meisten davon in Amerika (1.694) und Afrika (1.150). Hinzu kommen 18.179 Medikamentenlager (überwiegend in Afrika und Amerika, mit 5.762 respektive 5.312 Einheiten), 547 Heime für Leprakranke (überwiegend in Asien und Afrika), 17.223 Alten- und Behindertenheime (davon 8.021 in Europa und 5.650 in Amerika), 9.882 Waisenhäuser (davon ein Drittel in Asien) und 15.327 Eheberatungsstellen (die Hälfte allein in Amerika).

Einwohner (Katholiken) je Priester

 

Jahr Einwohner je Priester Veränderungen Katholiken je Priester Veränderungen
Weltweit 1997 11.270 +48 2.487 +26
1998 11.321 +51 2.517 +20
1999 11.474 +153 2.551 +34
2000 11.669 +195 2.579 +28
Afrika 1997 29.942 - 121 4.465 + 37
1998 28.764 - 1.178 4.483 + 18
1999 28.967 + 203 4.681 + 198
2000 29.061 + 94 4.786 + 105
Amerika 1997 6.567 + 62 4.131 + 41
1998 6.649 + 82 4.196 + 65
1999 6.747 + 98 4.263 + 67
2000 6.840 + 93 4.298 + 35
Asien 1997 56.781 - 1.591 2.604 -16
1998 53.917 - 2.864 2.551 - 53
1999 54.977 + 1.060 2.502 - 49
2000 54.604 - 373 2.463 - 39
Europa 1997 3.207 + 21 1.328 + 10
1998 3.231 + 24 1.336 + 8
1999 3.253 + 22 1.338 + 2
2000 3.368 + 115 1.343 + 5
Ozeanien 1997 5.883 + 240 1.580 + 5
1998 5.948 + 65 1.602 + 22
1999 6.064 + 116 1.594 - 8
2000 6.171 + 107 1.658 + 64

 

Die katholische Kirche in Deutschland
Zahlen 2011
24.472.817 Bundesbürger gehörten 2011 zur katholischen Kirche in Deutschland, das sind rund 29,9 Prozent der Gesamtbevölkerung (2010: 24.651.001). Die Taufen sind in 2011 geringfügig um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2011: 169.599, 2010: 170.339). Leichte Rückgänge verzeichnen auch die Erstkommunionen (2011: 210.608) und die Firmungen (2011: 174.427). Nach wie vor sind die Bestattungen mit 247.762 sehr hoch (2010: 252.965).

Während die Zahl der Eintritte und der Wiederaufnahmen in die katholische Kirche in 2011 bei 10.380 lag (2010: 10.979) ist die Zahl der Kirchenaustritte um 30,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken (2011: 126.488). Damit liegt die Zahl der Taufen wieder über der Zahl der Kirchenaustritte.

In Deutschland waren 2011 14.847 Welt- und Ordenspriester tätig (2010: 15.136). Zu den Ordensgemeinschaften mit Sitz in Deutschland zählten 20.200 Frauen und 4.446 Männer. Die Zahl der Pfarreien und sonstigen Seelsorgestellen hat sich geringfügig von 11.524 (2010) auf 11.398 (2011) verringert.

.
Zahlen 2009
Anzahl der Katholiken in Deutschland
Bevölkerung in Deutschland 81.000.000
Katholiken 24.909.000
= % der Bevölkerung 30,5 %
Protestanten 24.514.000
   
Priester
Priester 15.367
davon: Weltpriester 13.158
davon: Ordenspriester 2.209
Priester im aktiven pastoralen Dienst 10.182
Priester in der Pfarrseelsorge 7.953
davon Weltpriester 6.540
davon Ordenspriester 1.413
Anzahl Katholiken pro Priester 1621
Anzahl Bevölkerung pro Priester 5271
   
Diakone / Pastoralreferenten / Gemeindereferenten
Ständige Diakone 2.972
im Hauptberuf 1.126
mit Zivilberuf 1.846
Pastoralreferenten / -assistenten 3.081
davon männlich 1.874
davon weiblich 1.207
Gemeindereferenten / -assistenten 4.500
davon männlich 987
davon weiblich 3.513
   
Ordensleute
Ordensmänner 4.609
davon Priester 3.192
Ordensfrauen 21.982
davon: Aktiver Orden 20.566
davon: Kontemplativer Orden 1.416

Quelle: www.dbk.de

2009
Pfarreien
Katholiken 
Gottesdienstbesucher
Taufen
Erstkom.
Firmungen
Trauungen
Bestattungen
Eintritte
Wiederaufn.
Austritte
Anzahl
Anzahl x 1000
Anzahl x 1000
in Prozent
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Aachen
519
1.137
124
10,9 %
7.573
10.528
7.275
1.915
12.599
126
428
4.453
Augsburg
1.039
1.377
216
15,7 %
10.955
15.360
14.856
3.189
14.624
160
456
6.921
Bamberg
351
727
99
13,6 %
6.026
6.434
5.375
1.427
7.645
103
183
3.689
Berlin
106
393
44
11,1 %
2.292
2.396
1.418
545
2.244
112
174
4.719
Dresden-Meißen
106
141
30
21,1 %
1.056
890
659
330
1.278
42
28
831
Eichstätt
279
424
79
18,7 %
3.118
4.479
4.586
920
4.372
54
102
1.921
Erfurt
156
156
33
21,3 %
1.261
1.186
634
454
1.467
25
32
528
Essen
43
880
85
9,7 %
5.257
6.484
4.325
1.242
10.583
148
306
3.777
Freiburg
1.072
2.006
228
11,3 %
14.294
19.087
14.832
4.399
20.256
243
624
10.480
Fulda
310
413
71
17,3 %
2.637
3.607
2.966
817
4.241
94
80
1.870
Görlitz
34
29
7
23 %
181
165
152
80
276
7
4
104
Hamburg
96
389
42
10,7 %
2.714
2.613
1.629
656
2.357
147
272
4.250
Hildesheim
213
627
65
10,3 %
3.836
4.948
2.792
1.005
5.916
209
323
4.552
Köln
675
2.111
240
11,4 %
15.000
18.625
11.482
3.834
21.060
385
1.047
10.727
Limburg
340
663
80
12 %
4.549
5.656
3.961
1.299
6.811
137
358
4.576
Magdebug
175
90
16
17,5 %
537
443
252
189
1.026
6
13
462
Mainz
335
767
86
11,2 %
5.032
6.323
5.376
1.410
7.707
194
390
5.143
München-Freising
748
1.787
219
12,3 %
14.382
18.462
16.576
3.606
17.929
306
911
13.585
Münster
390
1.991
247
12,4 %
15.437
21.062
16.084
3.885
20.409
353
530
5.942
Osnabrück
239
575
85
14,7 %
4.672
6.097
5.282
1.210
5.217
104
150
2.109
Paderborn
772
1.643
224
13,6 %
11.388
15.315
11.948
2.967
17.399
300
457
5.553
Passau
305
495
73
14,8 %
3.994
5.420
5.442
1.137
5.418
46
130
1.436
Regensburg
770
1.255
250
19,9 %
9.608
13.370
12.360
2.859
13.378
110
252
4.270
Rottenburg-Stuttgart
1.038
1.921
224
11,7 %
14.339
19.399
17.548
3.695
17.755
291
567
10.619
Speyer
346
580
66
11,4 %
3.692
4.863
2.854
1.045
6.649
74
219
2.757
Trier
926
1.504
183
12,2 %
10.021
13.550
10.146
2.768
18.081
147
435
4.583
Würzburg
617
829
133
16,1 %
6.102
8.119
7.352
1.831
9.128
74
165
3.714
Militärseelsorge
128
61
51
7
12
13
110
Insgesamt
12.000
24.909
3.249
13
179.081
234.881
188.223
48.765
255.832
4.009
8.649
123.681

Quelle: www.dbk.de

 

 

Zahlen 2004

Deutlich weniger Austritte und mehr Wiedereintritte verzeichnete die katholische Kirche in Deutschland für das Jahr 2004. Dies ist den "Eckdaten des kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2004" zu entnehmen, die die Deutsche Bischofskonferenz jetzt veröffentlicht hat. Mit 9.004 Wiederaufnahmen hat sich die Zahl derjenigen, die sich bewusst für eine Rückkehr in ihre Kirche entschieden haben, im Vergleich zu 1992 fast verdoppelt. Aus der Kirche ausgetreten sind 2004 rund 30.000 Katholiken weniger als noch im Vorjahr, die Gesamtzahl lag im Jahr 2004 bei 101.252.

Insgesamt lebten in den 27 deutschen (Erz-)Bistümern im Jahr 2004 rund 180.000 Katholiken weniger als 2003: 25.986.384 (2003: 26.165.153). Damit verbunden ist ein leichter Rückgang der sonntäglichen Gottesdienstteilnehmer um 0,3 Prozent auf 3.848.987. Ebenfalls leicht gesunken sind die Zahlen der Taufen (um ca. 5.000 auf 200.635) und Erstkommunionen (um ca. 12.000 auf 259.082). Diese Zahlen sind besonders vor dem Hintergrund des allgemeinen Geburten- und Bevölkerungsrückgangs in der Bundesrepublik Deutschland zu sehen – allein im vergangen Jahr wurden laut Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 3.000 Kinder weniger geboren als 2003. Ähnliches gilt für kirchliche Beerdigungen: Im Jahr 2004 starben 37.000 Menschen weniger als 2003, damit verbunden ist auch der Rückgang katholischer Bestattungen um rund 14.000 auf 256.678.

Während es gegenüber dem Vorjahr 238 Weltpriester weniger gab (14.006), ist die Zahl der Ordenspriester von 2.279 auf 2.320 leicht gestiegen. Im pastoralen Dienst sind außerdem mehr Laien als 2003 tätig: 4.423 Gemeindereferentinnen und -referenten (2003: 4.372) sowie 3.004 Pastoralreferentinnen und -referenten (2003: 2.922).

Kirchenaustritte in Deutschland
Jahr
Evangelische Kirche
Katholische Kirche
1970
202.823
69.454
1980
119.814
66.438
1985
140.553
74.112
1987
140.638
81.598
1988
138.700
79.562
1989
147.753
93.010
1990
144.143
143.530
1991
237.874
167.933
1992
361.256
192.766
1993
284.699
153.753
1994
290.302
155.797
1995
296.782
168.244
1996
225.602
133.275
1997
196.602
123.813
1998
182.730
119.265
1999
192.880
129.013
2000
188.557
129.496
2001
171.789
113.724
2002
174.227
119.405
2003
177.162
129.598
2004
141.567
101.252
2005
119.561
89.565
2006
121.598
84.389
2007
131.000
93.667
2008
168.901
121.155
2009
148.450
123.681
2010
145.250
181.193
2011
141.497
126.488
2012
138.195
118.335
2013
178.805

 

Die katholische Kirche und die Weltreligionen 2002

 

1990 2000 2002 2025 (Schätzungen)
Weltbevölkerung 5.266.442.000 6.055.049.000 6.203.789.000 7.823.703.000
 
Weltreligionen
Christen (alle Konf.) 1.747.462.000 1.999.564.000 2.050.616.000 2.616.670.000
Muslime 962.356.000 1.188.243.000 1.239.029.000 1.784.876.000
Hindu 685.999.000 811.336.000 836.543.000 1.049.231.000
Buddhisten 323.107.000 359.982.000 367.538.000 418.345.000
Sikh 19.332.000 23.258.000 24.124.000 31.378.000
Juden 14.189.000 14.763.000 14.670.000 16.053.000
 
Sondergruppen
Atheisten 145.719.000 150.090.000 150.804.000 159.544.000
Keine Religion 707.118.000 768.159.000 780.557.000 875.121.000
Neue Religionen 92.396.000 102.356.000 104.280.000 114.720.000
Stammesreligionen 200.035.000 228.367.000 234.341.000 277.247.000
 
Christen / Nichtchristen
Christen (alle Konf.) 1.747.462.000 1.999.564.000 2.050.616.000 2.616.670.000
Nichtchristen 3.518.980.000 4.055.485.000 4.153.173.000 5.207.033.000
 
christliche Konfessionen
Christen (alle Konf.) 1.747.462.000 1.999.564.000 2.050.616.000 2.616.670.000
Anglikaner 68.196.000 79.650.000 81.799.000 113.746.000
Orthodoxe 203.766.000 215.129.000 217.371.000 252.716.000
Protestanten 296.339.000 342.002.000 351.362.000 468.633.000
Röm. Katholiken 929.455.000 1.057.328.000 1.083.708.000 1.361.965.000
Jahresbericht der "Globalen Mission" 2011

Nach dem Jahresbericht „Status der globalen Mission“ von 2011 zählt die katholische Kirche eine Milliarde und 160 Millionen Gläubige in der ganzen Welt, jeden Tag kommen rund 34.000 Gläubige dazu. Aus den Daten dieser Untersuchung, die von der Agentur Analisis Digital bekanntgegeben wurden, geht hervor, dass für zwei von sieben Milliarden Menschen in der Welt das Evangelium noch unbekannt ist. Weitere zwei Milliarden und 680 Millionen haben schon einmal davon gehört, sind aber keine Christen.

„Obwohl Jesus Christus eine einzige Kirche gegründet hat und kurz vor seinem Tod dafür betete, dass ‚alle eins seien‘, gibt es heute viele verschiedene christliche Glaubensrichtungen. Anfang des 20.Jahrhunderts waren es 1600, im Jahr 2011 sind es laut der Untersuchung 42.000. Die charismatischen Protestantengemeinden zählen 612 Millionen Gläubige, die Zahl wächst pro Tag um 37.000; die klassischen Protestanten zählen 426 Millionen und deren Zahl wächst um 20.000 pro Tag.

Die orthodoxen Kirchen zählen 271 Millionen Getaufte, jeden Tag wächst die Zahl um 5000.

Die Anglikaner, hauptsächlich in Afrika und Asien, zählen 87 Millionen und ihre Zahl wächst täglich um 3000. Diejenigen, die die Studie als „christliche Randgruppen“ bezeichnet, (Zeugen Jehovas, Mormonen und alle, die die Gottheit Jesu oder die Dreifaltigkeit nicht anerkennen), zählen 35 Millionen und ihre Zahl wächst um 2000 pro Tag.

„Die verbreiteteste Form von Wachstum ist, viele Kinder zu haben und diese dazu zu bringen, dem eigenen Glauben beizutreten. Eine Konversion ist nicht besonders häufig, findet jedoch bei Millionen von Menschen jedes Jahr statt. Die häufigste Form der Konversion ist die zum Glauben des Ehepartners“.

Im Jahr 2011 haben alle Christen zusammen ungefähr 71 Millionen Bibeln mehr in der Welt verteilt (es gibt bereits eine Milliarde und 741 Millionen Bibeln, einige davon werden illegal verbreitet). Jedes Jahr brechen 409.000 Christen auf, um in einem fremden Land zu missionieren, die 4800 verschiedenen missionarischen Einrichtungen angehören.

Möchtest Du mir schreiben? Für diese Information ist Peter verantwortlich.