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Predigtvorschläge - 05. Sonntag der Osterzeit (Lesejahr C)
1. Predigtvorschlag

von Pfr. Dr. Axel Schmidt (erstellt: 2007)

Liebe Gemeinde!

Im Evangelium haben wir von dem neuen Gebot gehört, das Jesus uns gegeben hat: einander zu lieben, so wie er uns geliebt hat. Über Liebe zu reden ist leicht, sie zu üben und zu tun aber schwer.

Wir geben zwar ohne weiteres zu, jedenfalls im allgemeinen, daß es uns an Liebe mangelt. Aber wir lassen uns nicht gern fragen: „Und was willst du daran ändern?“ Eine solche Frage würde leicht Ärger auslösen. Denn den Mangel an Liebe empfinden wir nicht als Makel, unsere Mittelmäßigkeit erschreckt uns nicht.

Hinzu kommt, daß wir uns von anderen nicht sagen lassen wollen, daß uns ein wenig mehr Liebe wohl anstünde. Schon wenn ein anderer nur leise andeutet, mich darüber belehren zu können, was ich denn aus Nächstenliebe zu tun oder zu lassen hätte, reagiere ich empfindlich mit Abwehr und Zorn. Was bildet der oder die sich eigentlich ein? – Und weil ich das weiß, tue ich mich auch schwer damit, anderen Empfehlungen zu geben, wie sie das Gebot der Nächstenliebe konkret umsetzen könnten oder sollten.

Nun sagt aber Jesus, daß unsere Liebe so groß sein soll, daß sie als Erkennungszeichen dient und eine Empfehlung für andere ist. „Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.” Die Liebe soll anderen zum Motiv für ihre Bekehrung werden, sie soll unsere Gesellschaft durchsäuern und menschlicher machen.

Ich kenne Christen hier in unserer Gemeinde, die genau das tun. Sie setzen sich für ihre Mitmenschen ein, strahlen sie an und schenken ihnen Zeit und Zuwendung. Das ist wunderbar. Was mich dabei jedoch bedrückt, ist die Undankbarkeit, die sie vielfach erfahren müssen. Ihre Liebe wird wie etwas Selbstverständliches erwartet und angenommen, ja geradezu gefordert. Selten ein Wort des Dankes, noch seltener der spürbare Erfolg, die Seele des anderen ein wenig zum Besseren umgeformt zu haben, aus einem Griesgram – jedenfalls für eine kurze Zeit – einen frohen Menschen gemacht zu haben. Strahlen Sie mal einen muffeligen Menschen an – es ist fast so wie bei einem Schwarzen Loch: alles Licht wird aufgesaugt, es kommt nichts zurück. Fragen Sie denselben Menschen anschließend, ob er sich an etwas Gutes in jüngster Zeit erinnern kann: ihm wird nichts einfallen.

Wie soll sich da die Verheißung Jesu erfüllen: „Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt”? Wie kann man da ein liebender Mensch bleiben? Wie in der Liebe gar noch wachsen?

Das Geheimnis besteht darin, die wahre Quelle der Liebe aufzusuchen und von ihr zu trinken. Allein Jesus kann den Durst nach vollkommener Liebe stillen: „ Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke !“ (Joh 7,37) Wer sich von der Liebe Jesu ergreifen läßt, der wird nach und nach an der Wurzel seiner Seele geheilt und zu einem liebenden Menschen umgestaltet werden. – Es ist ein Geheimnis, das nur demjenigen offensteht, der sich darauf einläßt, der sich auf die Suche begibt, weil er sich nicht satt und selbstzufrieden mit Halbheit und Oberflächlichkeit begnügt. Mutter Teresa zum Beispiel hat dieses Geheimnis entdeckt und aus ihm gelebt. Sie verrät uns, aus welcher Quelle sie ihre schier unerschöpfliche Liebe bezieht:

„Die Tätigkeit der Schwestern, alles was wir tun, ist einzig und allein die Frucht des Gebetes, die Frucht unserer Einheit mit Jesus in der Eucharistie. Dank dieser Einheit ist es uns möglich, uns dem Dienst an den Aussätzigen, den Sterbenden, den Kindern, denen die unerwünscht sind, und anderen Menschen hinzugeben. Wenn wir abends nach Hause kommen, halten wir eine Stunde lang Anbetung. Das ist der größte Schatz der Missionarinnen der Nächstenliebe.“

Wir sollten uns nicht von der Nörgelei und vom Griesgram unserer Zeit beirren lassen. Nach wie vor lassen sich andere Menschen von der Liebe berühren und verändern. Doch wir müssen immer zuerst bei uns anfangen und unser eigenes Herz an den Quell der Liebe bringen. Von anderen Liebe zu fordern, die man selbst nicht bereit ist zu geben, ist erbärmlich und schnöde.

Noch einmal Mutter Teresa:

„Denke nicht, daß Liebe, um wahrhaftig zu sein, außerordentlich sein muß. Notwendig ist nur, unablässig zu lieben. Wie kann eine Lampe brennen ohne unablässige Zufuhr kleiner Öltropfen?

Liebe Freunde: Was sind unsere Öltropfen in unseren Lampen? Es sind die kleinen Dinge des Alltags: die Freude, die Großherzigkeit, die kleinen guten Taten, die Demut und die Geduld. Ein einfacher Gedanke an jemand anderes. Unsere Art still zu sein, zuzuhören, zu vergeben, zu reden und zu handeln. Das sind die wahren Öltropfen, die unsere Lampen unser ganzes Leben hindurch lebhaft brennen lassen.“

2. Predigtvorschlag

von Pfarrer Klaus Klein-Schmeink (erstellt: 2004)

Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.

Liebe Schwestern und Brüder!
Das ist eine der vielen Variationen des Liebesgebotes aus dem Neuen Testament.

Einander lieben. – Das wird für viele wohl die Zusammenfassung dessen sein, was Jesus gelehrt hat. Wenn man jetzt eine Umfrage auf den Straßen Recklinghausens machen würde mit der Frage: "Was macht die Botschaft Jesu aus?" – dann würde wohl ein Großteil antworten: den Nächsten lieben, einander lieben.

Einander lieben. Da hat kaum jemand etwas dagegen. Alle sind dafür.

Und dennoch: das Christentum steht nicht gerade hoch im Kurs bei unseren Landsleuten.
Das hat vielfältige Gründe. Einer könnte folgender sein:

Wer sich etwas näher mit der Person Jesu und seiner Botschaft beschäftigt, merkt das die Liebe von der Jesus spricht anspruchsvoll ist.
Es geht hier nicht um ein "Seid nett zueinander." Nein, es geht um viel mehr.
Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
Jesus selber ist der Maßstab, an dem sich die Liebe ausrichten soll.
Und wie hat er geliebt?

Seine Liebe ging bis ans Kreuz. Sie ging bis zur Selbstaufopferung. Sie war nicht nur nett, sie ging bis aufs Blut.
Man mag über den Film "Die Passion Christi" von Mel Gibson vieles denken, eins hat er aber deutlich gemacht: Wie unsagbar groß das Opfer war, das Jesus auf sich genommen hat, um uns zu erlösen. Der Film führt drastisch vor Augen, was es bedeutete, damals gekreuzigt zu werden. Wir haben uns vielleicht zu sehr an eine recht zahme Vorstellung gewöhnt, wie es damals zugegangen ist.
Das Übermaß der Grausamkeit in diesem Film offenbart das Übermaß der Liebe, die Jesus für uns hat.

Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
Angesichts der Leidensgeschichte Jesu, heißt das für uns, dass einander lieben auch mit den Erfahrungen von Schmerz und Leid einhergehen kann, ja muß.

Im Deutschen haben wir dafür ein sehr tiefes Wort: Wir sagen ja, wenn zwei sich lieben, dass sie einander leiden mögen.

Die selige Mutter Teresa drückte das häufig in ihren Meditationen so aus: Lieben bis es weh tut.

Einander lieben. – Einander leiden mögen. – Lieben bis es weh tut.

Das scheint unserer Gesellschaft verlorengegangen zu sein:

Ehen brechen heute schnell auseinander, wenn Schwierigkeiten auftauchen. Wenn die romantische Zeit des Verliebtseins aufhört und die Härte des Alltags anfängt, dann geraten viele Paare in die Krise. Gerade dann ist die Liebe gefragt, das Einander-Leiden-Können. Doch allzu viele geben dann vorschnell auf.

Man scheut Konflikte in der Erziehung.
Als kleine niedliche Babys hat man seine Kinder gern. Wenn aber Probleme – z. B. im Laufe der Pubertät auftauchen – dann gehen viele Eltern und Erzieher dem Anstrengenden eines Konfliktes aus dem Weg.
Liebe drückt sich auch darin aus, zu streiten und auf Fehler und Fehlverhalten hinzuweisen.
Nur so kann ein Heranwachsender seine Grenzen kennen lernen, aber auch seine Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Wegschauen, Gewährenlassen, Laizes fair sind nicht Zeichen der Liebe, sondern eher des Desinteresses und auch einer gewissen feigen Resignation

Man will das Leiden nicht mehr sehen, es aus der Öffentlichkeit herausdrängen.
Der Ruf nach aktiver Sterbehilfe ist ein Zeichen vorgetäuschter Fürsorge. Man will nicht ertragen, dass man sich um Leidende, Siechende kümmern soll.
Sicherlich, es ist schwer mit an zu sehen, wie ein lieber Freund oder Verwandter leiden muß. Das weiß jeder, der in einem Haus wie diesem arbeitet oder zu Besuch kommt.
Aber diesem Kranken die sogenannte "erlösende Spritze" zu setzen, ist nichts anderes, als ihm die menschliche Liebe und Zuneigung zu verwehren, die ihm als Mensch zukommt.
Ein verstärktes Engagement der Christen für eine Kultur des Sterbens, sei es im Bereich der Hospizbewegung, sei es im Bereich der Palliativmedzin, ist im letzten ein Ausdruck von Liebe für den Menschen.

Einander lieben. – Einander leiden mögen. – Lieben bis es weh tut.

Liebe Schwestern und Brüder,
an dieser Stelle möchte ich mit der Predigt aufhören. Nicht, weil es nichts mehr zu sagen gäbe über die Liebe.
Nein, weil ich spüre, dass man dieses große Gebot Jesu schlicht zerreden kann, möchte ich nun mit Ihnen gemeinsam innehalten.

Lassen sie uns im Stillen drüber nachdenken, wo unsere Liebe gefragt ist, wen wir leiden können und wen nicht, wo unsere Liebe an die Grenzen stößt, wo es wehtut zu lieben.

Und halten wir das dann unserem Herrn hin, der uns geliebt hat bis in den Tod und uns aufträgt:
Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.

3. Predigtvorschlag

Liebe Schwestern und Brüder,

gerne schwelgen wir in den Bildern der Liebe und des Friedens. Gerade in den Zeiten des Krieges oder der Not ist es so tröstlich, die Worte der heutigen Offenbarung zu lesen und zu inhalieren - es wird so schön werden im Himmel!

Seht, ich mache alles neu - heißt es am Schluss der Lesung. Genau dieser Satz der Hoffnung und der Zuversicht kommt auch an entscheidender Stelle in dem Film "Die Passion Christi" vor. Jesus fällt erneut unter dem Kreuz und begegnet dort am Boden, ganz unten, seine Mutter. Und er sagt zu ihr: "Siehe, ich mache alles neu!"

Ganz unten erhebt Jesus den Blick in die friedliche Zukunft. Nicht nur deshalb, weil er und wir Menschen die Hoffnung gerade dann brauchen, wenn es uns ganz schlecht. Sondern deshalb, weil es das Paradies nicht gibt ohne das Opfer Christi.

Wir glauben gerne, dass all den Luxus, in dem wir leben, selbst verdient haben, durch unserer Hände Arbeit und unseren eigenen Fleiß. Wir reden uns ein, dass wir niemanden etwas schuldig bleiben; und wenn, dann sehen wir zu, dass wir unsere Schulden bald begleichen.
Aber dem ist nicht so. Wir leben immer auf Kosten anderer. Das gilt sogar für die Weltwirtschaft; das Weltklima oder die Umweltverschmutzung. Wir leben aber auch von dem, was unsere Vorfahren geschaffen haben; wir sind Nutznießer der Arbeit und der Mühen der Menschen, die vor uns gelebt haben und unsere Freiheit, unsere Rechte und vieles mehr oft genug mit dem Leben bezahlt haben.

Aber noch viel mehr als davon leben wir von dem, was Jesus Christus für uns getan hat. Wir sind Nutznießer der Früchte seines Leidens. Im Evangelium heißt es: "Liebt einander!" nachdem es zuvor hieß: "Als Judas hinausgegangen war." Seine Liebe zu uns war eine Liebe, die bereit war zum Leiden. Eine, die bereit gewesen ist, das eigene Leben zu geben. Zu wissen, dass da jemand ist, der mich liebt, ist schön. Vielleicht das schönste, was wir auf dieser Welt erfahren könne. Vermutlich ist das sogar im buchstäblichen Sinne der Himmel auf Erden.
Aber jede Liebesversicherung ist menschlich - brüchig - vielleicht nicht von Dauer. Zu welchem Opfer ist der bereit, der mich liebt? Wieviel wir er von mir ertragen? Welcher Fehler wird er mir nicht verzeihen? Liebt er mich auch noch, wenn ich alt bin? Schwach? Krank? Hilfsbedürftig?

Jesus Christus hat seine Liebe eben nicht nur gezeigt, indem er ein riesiges rosa Herz an den Himmel gemalt hat. Sondern er hat seine Liebe gezeigt, indem er für uns gestorben ist. Die Botschaft ist klar: Meine Liebe erträgt alles, hält alles aus, hält allem stand.

Der Blick in das Paradies ist damit nicht erst etwas Jenseitiges geworden. Wir haben das Paradies schon hier auf Erden: Gott ist bei uns, er liebt uns, ohne jedes wenn und aber.

Und somit ist unsere Hoffnung nicht nur eine vage Hoffnung. Sondern Gewissheit. "Seht, ich mache alles neu!" Hat Christus eben dann gesagt, als er wirklich alles ertragen hat, was wir einem anderen Menschen antun konnten. Und er hat es immer noch aus Liebe gesagt.

Nehmen wir seine Zusage ernst, glauben wir wirklich daran, dann ist es auch für uns ein leichtes, uns gegenseitig Liebe zu schenken. Denn jetzt kann uns nichts mehr passieren: Was auch geschieht, Gott steht auf unserer Seite.

Amen.

4. Predigtvorschlag

Liebe Schwestern und Brüder, in der Offenbarung des Johannes ist viel vom Gericht und Untergang der Welt zu lesen. Ein Buch voller Rätsel und Andeutungen, dass zu einem Lieblingsbuch christlicher Sekten geworden ist; weil man in dieses Buch alles mögliche hinein- oder herauslesen kann.

Nach all diesen Untergangs- und Gerichtsvisionen hebt sich aber zum Schluss die Stimmung, und es folgt die Vision, die wir vorhin als Lesung gehört haben: Einen neuen Himmel und eine neue Erde wird es geben, keine Tränen und keine Trauer; Gott wird in unserer Mitte wohnen und wir werden sein Volk sein.

Ein herrliche Vision, die allerdings auch seine Kritiker hat: Einige Philosophen, vor allem Karl Marx und die Kommunisten, haben dem Christentum vorgeworfen, mit einer solch schönen Vision vom Jenseits die Verwandlung dieser Welt zu vernachlässigen. Sie glaubten, Christen, die sich auf den Himmel freuen, würden diese Welt zur Hölle werden lassen.

Viele Menschen, darunter auch eine Schwester Maria Euthymia haben den Gegenbeweis angetreten. Sie haben diese Welt menschlicher gemacht, wenn auch manchmal ein ein klein wenig; nicht etwa, weil sie nichts vom Jenseits erwartet haben. Nein, sie habe diese Welt verändert, gerade weil sie ein Bild in ihren Herzen getragen haben, wie diese Welt sein könnte. Hoffnung nennen wir das.

Wir brauchen Visionen, um Hoffnung zu haben. Wir brauchen eine Vision von einer besseren Welt; damit wir überhaupt beginnen, diese Welt umzugestalten. Wir brauchen eine Vision von unserem eigenen Leben, wie es sein könnte, wenn Gott es leitet; und wie es sein wird, wenn wir es in Gott vollendet sehen. Wir brauchen eine Vision von jedem Menschen, dem wir begegnen: was noch in ihm steckt, zu was er sich noch entwickeln kann.
Dabei, liebe Schwestern und Brüder, verwechseln sie nicht Visionen mit Träumereien. Träumereien sind Utopien, die so hoch und so weit weg sind, dass wir nur frustriert sind, wenn wir die Wirklichkeit betrachten.

Vergleichen sie, liebe Schwestern, nur einmal das Bild vom "Traummann" mit ihrem tatsächlichen Ehemann. (Und umgekehrt).
Vollkommenheitsträume können lähmen. Sie bereiten zwar Freude, so lange der Traum anhält, erweisen sich aber im Alltag als wenig hilfreich. Das gleiche gilt z.B. auch für Besinnungstage, die sich mit dem «Traum von Kirche» beschäftigen, «Wir träumen unsere Pfarrgemeinde», usw.

Träume von Visionen zu unterscheiden, ist nicht immer ganz so einfach. Manchmal vermischen sich beide. Aber es gibt ein paar Hinweise:

Visionen kommen von Gott, Träume sind nur Phantasie.
Visionen werden uns in Augenblicken des Glücks geschenkt, Träume machen wir uns meisten dann, wenn wir unzufrieden sind.
Visionen kommen aus dem Gebet oder ermuntern dazu. Träume werden dadurch nur gestört.
Visionen wecken Hoffnung auf eine bessere Zeit, sie verkennen aber nicht, dass es bis dahin noch ein mühseliger Weg sein kann. Träume kennen keinen Weg.

Der wichtigste Unterschied aber ist im Evangelium genannt worden: Visionen ermuntern zur Liebe, lassen Quellen der Liebe und Freude in uns wach werden und sprudeln.

Gott hat eine Vision, was aus dieser Welt werden kann. Gott hat eine Vision, was aus ihrem Leben werden kann. Gott hat eine Vision, was aus dem Menschen werden kann, den sie lieben. Fragen sie Gott danach. Sie brauchen diese Visionen zum Leben!

Amen.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du bist für uns gestorben und vom Tode auferstanden, um uns in die Freiheit der Kinder Gottes zu führen. Dich bitten wir:

  • Befreie deine Kirche von allen Ängsten, Zwängen und Spaltungen, damit sie im Zeugnis deiner Liebe wachse.
  • Befreie die notleidenden Menschen, Völker, und Nationen; schenke ihnen die Freiheit, deinen Frieden zu leben.
  • Befreie die Politiker und Machthaber zur Verantwortung und Klugheit; gewähre ihnen die Freiheit zur Güte und Großzügigkeit.
  • Befreie die Armen, Schwachen und Kranken, erhalte ihnen die Freiheit zu lieben, zu verzeihen und zu danken.
  • Befreie uns selbst von allen Engheiten und Kleinkrämereien, bleibe bei uns mit deiner unermesslichen Größe.
  • Befreie unsere Verstorbenen von ihrer Schuld und ihren Fehlern, führe sie zu endgültigen Freiheit der Kinder Gottes. (Wir feiern diesen Gottesdienst...)

Herr und Gott Jesus Christus, du erhältst uns die Freiheit und schenkst die Kraft, sie zu meistern. Lass nicht zu, dass wir sie gegen dich und gegen andere richten, sondern erfülle uns mit deiner Liebe. Darum bitten wir dich, Christus, unseren Herrn. Amen.